Intex Explorer K2

Merkmale

Bootstyp
Kajak
Max. Anzahl der Personen
2
Abmessungen (cm)
312 x 91 x 51
Max. Belastung (kg)
160
Betriebsdruck (Bar / PSI)
0,069 / 1
Packmaß (cm)
59 x 34 x 41
Gewicht (kg)
14
Material
PVC
Anzahl der Luftkammern
3

 

Das Intex Explorer K2 ist ein preisgünstiges 2-Personen Einsteiger Kajak für Beginner. In diesem Artikel erfährst mehr über das Einsatzgebiet und die Fahreigenschaften sowie die Features des Schlauchkajaks. Außerdem vergleichen wir das Kajak mit dem sehr ähnlichen Schlauchboot Intex Explorer K2, sodass Dir die Kaufentscheidung am Ende einfacher fällt.

Einsatzgebiet und Fahreigenschaften

Das Explorer K2 ist für kleineres Gewässer gemacht, wie Seen und ruhige Flüsse. Bei guten Wetterbedingungen kann es in der Strandnähe am Meer verwendet werden. Im aufgeblasenen Zustand misst das Kajak eine Größe von 312 x 91 x 51 cm und hat eine Nutzlast von 160 kg. Damit ist es eher ein kleineres 2-Personen Kajak, welches aber 2 erwachsene Personen aufnehmen kann. Es ist nur zu beachten, dass das Schlauchkajak nicht viel Platz und Tragkraft für Gepäck bietet, und somit für kleinere Ausflüge auf dem Wasser gedacht ist. Für ein Kajak ist das Intex Explorer 2 relativ kurz und breit. Dies wirkt sich positiv auf die Stabilität im Wasser und Wendigkeit aus, jedoch negativ auf die Fahrgeschwindigkeit. Auf großen Seen oder offenem Meer würde das Intex Explorer 2 als Einsteiger Schlauchkajak aufgrund seiner Abmaße sowie seinem geringen Betriebsdruck an seine Grenzen stoßen und ist für solche Einsatzgebiete weniger zu empfehlen.

Features

Das Intex Explorer K2 besitzt 3 separate Luftkammern, eine Bodenkammer sowie zwei Seitenkammern, die über Boston Ventile aufgepumpt werden. Durch die getrennten Luftkammern ist es möglich auch bei Ausfall einer Kammer noch sicher ans Land zu kommen. Am Intex Explorer K2 lässt sich eine Richtungsfinne montieren, die bereits im Lieferumfang enthalten ist. Eine Finne erhöht bemerkbar den Geradeauslauf eines Schlauchkajaks. Man muss also beim Paddeln weniger die Richtung korrigieren und hat bessere Spurtreue. Das Schlauchkajak hat zwei aufblasbare Sitze. Diese lassen sich an den vorgesehenen Stellen am Boden des Bootes mit Klett befestigen. Da die Klettstreifen etwas länger sind, lässt sich Sitzposition etwas verschieben. Beide Sitze haben eine Rückenlehne, die mit Gurten an der Seitenwand befestigt sind. Diese Gurte sind einstellbar, sodass die Position der Rücklehne ebenfalls individuell anpassbar ist. Der Vordermann hat mehr Beinfreiheit als der Hintermann, da er seine Beine in Richtung Bug ausstrecken kann. Hinter dem Hintersitz gibt es noch etwas Platz für Gepäck, z.B. für einen kleinen Rucksack. Ein weiteres kleines aber nicht zu unterschätzendes Feature sind die Halteseile und Haltegriffe am Boot. Insbesondere die Haltegriffe ermöglichen ein Umtagen des Schlauchkajaks und erleichtern das Ein- und Aussetzen ins Wasser. Auch reduziert das hochgezogene Bug und Heck, welches zusätzlich mit kleinen Spritzdecken versehen ist, das Eintreten von Wasser ins Boot.

Zubehör

Das Intex Explorer K2 enthält folgendes Zubehör:

  • 2 x Aluminium Doppelpaddel
  • Luftpumpe
  • Reparaturset
  • Richtungsfinne
  • Aufbewahrungstasche

Die Paddel lassen sich in 4 Teilen auseinandernehmen, was den Transport erleichtert. Jedoch lassen sie sich nicht von der Länge verstellen.

Unterschied zum Intex Challenger K2

Es gibt ein weiteres ähnliches Kajak von Intex, das Challenger K2. Viele fragen sich, wo die Unterschiede zwischen den beiden Schlauchkajaks liegt. Beide Schlauchkajaks unterscheiden sich primär im Design, also in der Farbe und Form. Welches besser aussieht, ist reine Geschmackssache. Vom Material, Zubehör oder von der Verarbeitung sind die Boote identisch. Die Unterschiede sind vor allem im Detail zu erkennen. Das Explorer K2 ist breiter, sodass man bequemer drinnen sitzt. Im Challenger K2 sitzt man etwas enger. Dafür bietet das Challenger K2 mehr Beinfreiheit, weil es fast einen halben Meter länger ist. Das Challenger K2 hat keine Tragegriffe und lässt sich deswegen nicht so einfach und komfortabel umtragen. Dafür hat das Challenger K2 ein Gepäcknetz auf dem Bug, sodass leichtes Gepäck zusätzlich verstaut werden kann.

Zusammenfassend ist das Explorer K2 eher das Erkundungsboot. Das Boot lässt sich einfacher und bequemer umtragen. Außerdem sitzt man im Explorer K2 offener drin, was ein schnelles Ein- und Aussteigen erleichtert. Der breitere und kürzere Rumpf macht das Schlauchkajak wendiger und kippstabiler, sodass es für Flüsse geeigneter ist als das Challenger K2. Für Kinder und Personen mit Respekt vor Wasser ist das Explorer K2 das bessere Schlauchkajak, weil die Seitenwände höher sind und das Boot etwas stabiler im Wasser liegt. Hingegen ist das Challenger K2 eher das sportlichere Paddelboot. Es ist schmaler und länger geschnitten, was die Fahreigenschaften verbessert. Da es länger ist, finden größere Personen im Challenger K2 mehr Platz für ihre Beine. Durch den langen und schmalen Rumpf des Challenger K2 eignet es sich besser für Seen als das Explorer K2. Aufgrund der geringen Höhe ist das Challenger K2 weniger windanfällig.

Einen Vergleichstest findet Ihr unter folgendem Link: Intex Explorer K2 vs. Challenger K2.

Fazit zum Intex Explorer K2

Das Intex Explorer K2 ist ein kostengünstiges aufblasbares Kajak, das für den Einstieg ins Paddeln auf ruhigen Gewässern in der eigenen Heimat oder im Urlaub bestens geeignet ist. Es ist ideal für Einsteiger, die das Paddeln erst einmal ausprobieren möchten. Das Schlauchkajak wird in einem Komplettset geliefert und enthält alles an Zubehör, um direkt lospaddeln zu können. Bei diesem Preis darf jedoch kein Highend Schlauchkajak erwartet werden. Wer bereit ist mehr zu investieren, sollte z.B. einen Blick auf das Gumotex Twist werfen.

Weitere Informationen auf unserer Herstellerübersicht oder auf der Herstellerseite von Intex.

 

 

 

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