Mekong Pablo Whisky BAR
Ersteindrücke

Das Pablo Whisky Bar ist das 1-Personen Packraft des französischen Herstellers Mekong. Wir haben die Gelegenheit gehabt das Packraft sowohl im Wildwasser, Zahmwasser und auf Seen zu testen. Im Folgenden möchten wir unsere ersten Eindrücke mit dir teilen, bevor wir demnächst den kompletten Testbericht veröffentlichen.

mekong packraft logo

Das Mekong Pablo Whisky Bar wurde uns von Mekong Packraft, einem jungen französischen Hersteller von Packrafts, zur Verfügung gestellt. Unser Testbericht ist unabhängig vom Hersteller und spiegelt unsere eigene Meinung zum Boot wieder.

Ersteindrücke zum Packraft

Das Mekong Pablo Whisky Bar gibt es in unterschiedlichen Konfigurationen und ist somit ein interessantes Boot für verschiedene Zielgruppen. So ist das Packraft in der Größe M (235 cm Gesamtänge) und L (255 cm Gesamtlänge) erhältlich. Zudem lässt sich auswählen, ob man ein offenes Packraft oder eins mit festem bzw. abnehmbarem Verdeck möchte. Für den Wildwassereinsatz besteht auch die Möglichkeit eine Lenzöffnung auszuwählen. Und die Option eines TZIP im Heck ermöglicht es dem Paddler, Gepäck ins Innere des Schlauchs zu verstauen. Bei unserem Testmodell handelt es sich um ein Packraft in der Größe L, mit TZIP und einem festem Verdeck. Mittlerweile hat Mekong viele Verbesserungen am Packraft vorgenommen, sodass wir bald ein neueres Boot bald werden, um auf die Verbesserungen besser eingehen zu können.

Was wir jedoch schon jetzt sagen können ist, dass Mekong mit dem Pablo ein solides 1er Packraft geschaffen hat, dass sich hinter den Packrafts anderer Hersteller nicht verstecken muss. Insbesondere das Material und die Verarbeitungsqualität überzeugen bereits auf den ersten Blick. Außerdem zeigen viele ausgeklügelte Details, dass sie sich der Hersteller viel Gedanken bei der Konstruktion gemacht hat. 

Aufgepumpt wird das Packraft mit einem kleinen Blasesack und der endgültige Luftdruck wird mit dem Aufpusten per Mund erreicht.  Das Sitzkissen wird ebenfalls mit dem Mund aufgeblasen und ins Bootsinnere fest fixiert. Dadurch wird ein Verrutschen vor allem im Wildwassereinsatz verhindert. Das Sitzkissen ist ziemlich groß dimensioniert, was den Vorteil bringt, dass dadurch die Sitzposition mit der Rückenlehne sehr gut auf die eigene Bedürfnisse eingestellt werden kann. Die Rückenlehne wird an den Seitenschläuchen befestigt und kann mit Hilfe der Gurte individuell angepasst werden.

Die Öffnung des Verdecks ist mit einem Süllrand versehen, worin ein Plastikschlauch zur Stabilisierung eingeschoben wird. Am Bug befinden sich mehrere D-Ringe, um beispielsweise ein Gepäcknetz aufzuspannen. Die L-Variante ist vor allem für Packrafter konzipiert, die ihr Fahrrad mit dem Boot transportieren möchte, um somit das Mountainbiking mit dem Paddeln zu verbinden. Damit man als Paddler dennoch einen guten Halt im Boot hat, liegt eine aufblasbare Fußstütze bei, die im Bug platziert werden.

Erfahrungen auf dem Wasser

Mit Hilfe der Sitzgurte lässt sich das Packraft sehr einfach und bequem zu Wasser tragen. Durch seine Länge ist das Packraft auch eine gute Wahl für kleinere Touren auf Seen. Wenn man nämlich etwas Gewicht auf das Bug befestigt, liegt das Boot gut im Wasser, bildet somit eine längere Wasserlinie und hat einen entsprechend guten Geradeauslauf. Gerade große Paddler werden auch in der L-Größe genügend Beinfreiheit haben und auf die Fußstütze verzichten können.

Bei leichtem Wildwasser schützt das Verdeck sehr gut vor Spritzwasser. Der hochgezogene Süllrand hat uns besonders gut gefallen, da somit so gut wie kein Wasser ins Bootsinnere läuft, welches sich auf das Verdeck ansammelt. Bei stärkerem Wildwasser und wer komplett trocken bleiben möchte, kann zusätzlich eine Spritzschürze verwenden. Die Anbringung der Spritzschürze haben wir jedoch als sehr mühselig empfunden. Sie löste sich auch wieder zu einfach ab. Hier hat jedoch der Hersteller nach eigenen Informationen bereits nachgebessert. Ansonsten ist es ein geeignetes Packraft für den Wildwassereinsatz. Lediglich Schenkelgurte haben wir vermisst, die jedoch auch bei den neueren Modellen dabei sind.

Der Abbau des Bootes ist dank des TZIP sehr einfach, da hierüber auch die Luft sehr einfach abgelassen werden kann. Die Trocknung ist an den meisten Stellen einfach und problemlos, jedoch im Bootsinneren durch den Einsatz von Stoffoberflächen an Bug und Heck weniger gut gelungen . Vor allem an der Spitze des Bugs trocknet das Boot sehr schlecht und langsam ab. Hier hat der Hersteller aber auch bei den neueren Modellen nachgebessert.

Übrigens, Mekong hat neben dem Pablo Whisky Bar auch ein 2-Personen Packraft im Sortiment, das William Shakes Beer, welches ebenfalls in unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich ist.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Moin,
    ich finde Eure Seite richtig klasse, lese die Berichte sehr gern.

    Ich würde mich sehr für das Mekong Pablo Whisky Bar interessieren.

    Nun eine Frage hätte ich aber doch. Da ich auf den Flüssen Leine, Aller und Weser paddeln möchte, die eher zahm sind, wie ist das mit dem Geradeauslauf? Das Mekong wenn ich es richtig gesehen habe, nämlich keine Finne hat.

    Vielen Dank für eine Antwort 🙂

    1. Hallo Andris,
      das freut uns zu hören 🙂 Wir hatten das Packraft in Größe L getestet. Der Geradeauslauf für ein Packraft ohne Finne war gut, vor allem wenn man Gepäck auf dem Bug hatte (dann ergab sich eine längere Wasserlinie). Der Fußraum war auch für mich (1,89m) zu groß, sodass eine Fußstütze notwendig war. Du könntest aber auch ggf. selbst eine Finne nachrüsten (Dafür benötigst du eine Finne, einen Beschlag und Kleber).
      Viele Grüße
      Sebastian

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