MRS Nomad S1 Test

Packrafts sind vor allem kurze und wendige Boote, die vorrangig im Wildwasser und im zügigen Fließgewässer ihren Einsatz finden. Mit dem Nomad S1 bietet MRS jedoch ein Packraft, welches sich dank seiner Länge auch für größere Touren auf Seen und ruhigen Flüssen anbietet. Es wird mit Laufeigenschaften geworben, womit man als Packrafter auch mit konventionellen Kajaks mithalten kann. In diesem Testbericht erfährst du, welche Erfahrungen wir mit dem Nomad S1 gemacht haben und wie nah es an einem üblichen Kajak herankommt.

Der Artikel wird anhand unserer Erfahrungen über die Saison stets erweitert und überarbeitet.

mrs nomad s1

Produktdaten

Max. Personenanzahl:
Länge:
Breite:
Max. Zuladung:
Packmaß:
Gewicht (Boot):
Gewicht (Komplett):
Produktionsland:
Hersteller:
Material:

1
295 cm
87 cm
190 kg
40 x 30 cm
3,5 kg
ca .5 kg
China
MRS
210D Nylon (Schlauch), 820D Nylon (Boden)

Welches Modell wurde getestet?

MRS Nomad S1 aus dem Jahr 2021

Wie ist der Test entstanden?

Das MRS Nomad S1 wurde uns vom Anfibio Packrafting Store, einem sächsischen Entwickler und Händler von Packrafts und ultraleichter Paddelausrüstung, auf Leihbasis zur Verfügung gestellt. Unser Testbericht ist unabhängig vom Hersteller oder Shop und spiegelt unsere eigene Meinung zum Boot wieder.

Wie intensiv wurde es getestet?

angetestet

sehr intensiv
1 Balken = 1-3 km gepaddelt (angetestet)
2 Balken = mind. 1 Tages-/ 2 Halbtagestouren
3 Balken = mind. 4 Touren
4 Balken = mind. 8 Touren
5 Balken = mind. 12 Touren (sehr intensiv)

Wo wurde es getestet?

Wildwasser

Ruhige Flüsse

Seen

Inhaltsverzeichnis

Ersteindruck und Aufbau

Das MRS Nomad gibt es in drei unterschiedlichen Farben (blau, grün und rot) und der Option mit integrierten Innentaschen im Seitenschlauch (ISS2 – Internal Storage System).  Solche Innentaschen sind vor allem dann praktisch, wenn du mit dem Packraft auch auf Mehrtagestouren gehen möchtest und viel Gepäck zu transportieren hast. Wenn du nur Tagestouren unternimmst, kannst in der Regel darauf verzichten. 

Das Nomad S1 gibt es als geschlossenes und offenes Packraft. Die offene Variante ist als Nomad S1 light gekennzeichnet, wiegt rund 1 kg weniger und besitzt kein Verdeck. Wir haben hingegen das Nomad S1 mit Verdeck getestet, welches sich per Reißverschluss öffnen lässt und bis zum Bug aufgerollt werden kann. Das Verdeck lässt sich jedoch nicht abnehmen, um so Gewicht zu sparen, wenn man es nicht benötigt. Eine Spritzschürze für den Einsatz im Wildwasser oder an kalten Tagen ist bereits im Lieferumfang enthalten.

Ebenfalls ist eine Mini- bzw. Wildwasserfinne inklusive, die für einen verbesserten Geradeauslauf sorgen soll. Finnen sind vor allem bei Schlauchkajaks sehr üblich. Zusätzlich liegen Material für Schlauch und Boden im Lieferumfang bei, allerdings nicht der notwendige Kleber, wenn du das Boot doch mal flicken müsstest. Diesen musst du zusätzlich erwerben.

Das Boot selbst wiegt ca. 3,5 kg. Mit weiterem Zubehör (Sitz, Süllrand, Spritzschürze, Blasesack, etc.) kommt man auf ca. 5 kg. Von den Packmaßen bewegt sich das Packraft zwischen den Packmaßen üblicher 1er und 2er Packrafts. Es ist auf jeden Fall kompakt genug, dass es problemlos in unserem Ortlieb Gearpack 40L Rucksack gepasst hat.

Zusammengerolltes Packraft
Ausgefaltetes Packraft

Ausgerollt offenbart sich die Länge des Packrafts und lässt die Spannung auf den Einsatz im Wasser steigen, denn im Wassersportjargon heißt es gerne: Länge läuft!

Wie üblich für Packrafts besitzt das Boot nur eine Luftkammer. Diese wird über dem Ventil am Bug mit Luft befüllt. Bei dem Ventil handelt es sich um ein Boston-Ventil mit Rückschlagkappe. Dieses wirkt stabil und ist einfach zu handhaben.

Geöffnetes Ventil
Aufschrauben des Blasesacks
Das MRS Nomad S1 verfügt über ein Boston Ventil.

Aufgeblasen wird das Packraft mit dem beiliegenden Blasesack. Dafür drehst du das komplette Ventil auf und schraubst die Öffnung des Basesack auf das Ventilgewinde. Nun wird Luft in den Blasesack eingefechert und in das Boot gedrückt. Den endgültigen Druck für das Packraft kannst du aber mit dem Blasesack nicht erreichen. Hierzu musst du den Blasesack abschrauben und den Rückschlag schnell aufschrauben (damit nicht zu viel Luft entweicht) und den Rest mit dem Mund aufpusten.

Der Einsatz eines kompakten Blasesacks zum Aufpumpen ist bei Packrafts sehr üblich und ermöglicht den Verzicht auf eine Luftpumpe. Der Blasesack macht einen robusten Eindruck und lässt sich auch durch das Drehgewinde gut auf das Ventil des Bootes schrauben, sodass er während des Aufblasens nicht vom Ventil rutschen kann.  Allerdings tun sich gerade Anfänger manchmal schwer mit einem Blasesack ein Packraft aufzupumpen und verwenden lieber eine richtige Luftpumpe.

Alternativ kannst du das Packraft eben auch mit einer Handpumpe statt dem mitgeliefertem Blasesack aufpumen. Diese gibt es als Zubehör im Packrafting-Store und ist ebenfalls sehr kompakt. Zwar brauchst du bei solch einer kleinen Pumpe viele Hübe, aber die Verwendung der Handpumpe ist sehr einfach und wenig ermüdend. In dem Fall musst du auch nicht die letzten 20% mit dem Mund aufblasen, da du es mit der Handpumpe problemlos schaffst den kompletten Luftdruck auf das Packraft zu bringen. Der Einsatz einer Fußpumpe wäre ebenfalls möglich, wobei diese natürlich mehr Platz im Rucksack einnehmen würde.

Das Packraft wird mit einem Blasesack aufgepumpt
Einsatz einer Handpumpe
Aufpusten mit dem Mund

Wenn das Packraft erst einmal aufgepumpt ist, fehlt nur noch die Anbringung der Rückenlehne und der Süllrandstangen. Das Sitzkissen ist nämlich schon im Boot fest eingebaut. Dieses muss lediglich noch mit dem Mund aufgeblasen werden. Die Rückenlehne wird ebenfalls aufgeblasen und über Riemen und zwei Steckstangen mit den Seitenschläuchen befestigt. 

Anbringung der Rückenlehne

Schließlich werden die Stangen zur Aussteifung des Süllrandes in den Süllrand geschoben. Der Süllrand lässt sich per Reißverschluss auf beiden Seiten öffnen und die Stangen lassen sich sehr einfach einschieben und miteinander verbinden. Das Konzept der seitlichen Einschiebung erinnert sehr an das von Alpacka, wobei bei Alpacka Packrafts die Süllrandstange nur aus einem Element statt 4 Einzelelementen besteht.

Stangen zur Aussteifung des Süllrandes.

Der Blick auf dem Boden des Bootes zeigt, dass er sehr sauber verarbeitet und angebracht ist. Zudem ist das Bodenmaterial großzügig mit auf dem Seitenschlauch angebracht, was somit den Seitenschlauch zusätzlich schützt.

Stangen zur Aussteifung des Süllrandes.

Die Anbringung der Finne ist optional. Bist du auf Gewässer unterwegs, wo du oft den Grund berühren wirst, solltest du auf eine Finne verzichten. Bei ausreichender Wassertiefe solltest du die Finne auf jeden Fall anbringen, um den Geradeauslauf des Bootes zu verbessern.

Viele Packrafts verfügen leider über keine Finnenhalterung, da sie primär für den Wildwassereinsatz konzipiert sind und die Hersteller an dieser Stelle Gewicht sowie vermutlich auch einfach Kosten einsparen möchten (weniger Materialeinsatz, ein Produktionsschritt weniger, …). 

Neben einer Mini-Finne, die bereits im Lieferumfang enthalten ist, gibt es auch eine Tiefwasserfinne als optionales Zubehör. Diese Tiefwasserfinne eignet sich vor allem bei Touren auf Seen (zu sehen auf dem Foto unten), da sie dem Packraft noch mehr Spurtreue verleiht.

Finnenhalterung
Montierte Finne
Eine Finne sorgt für einen verbesserten Geradeauslauf

Bei solch einem langen Packraft sind natürlich auch die Erwartungen bezüglich des Platzangebots für Paddler und Gepäck entsprechend hoch.

Für die Unterbringung von Gepäck brauchst du dir keine großen Sorgen machen. Zunächst gibt es hinter dem Sitz im Heck etwas Platz für Gepäck. Dank des Verdecks und der zahlreichen Schlaufen lassen sich Pack- und Rucksäcke auch problemlos auf dem Verdeck sowohl auf dem Bug als auch auf dem Heck gut anbringen. Somit kann das Bootsinnere vor dem Sitz komplett vom Paddler in Anspruch genommen werden. Und für wem der Platz auf dem Verdeck nicht ausreichen sollte, kann mit den Seitentaschen in den Schläuchen (Zusatzoption) weiteren Stauraum dazu kaufen.

Schlaufe für die Befestigung von Gepäck
Befestigtes Gepäck auf dem Bug

Beim Platz im Innenraum hast du aufgrund des fest integrierten Sitzkissens weniger Flexibilität und dieser ist ziemlich mittig positioniert. Gerade große Personen schieben gerne das Sitzkissen bei Schlauchkajaks etwas weiter nach hinten, um so Platz für mehr Beinfreiheit zu haben. Das Nomad S1 kann zunächst den Eindruck vermitteln, dass es das ideale Packraft für sehr große Paddler ist. Dies ist aber aufgrund der festen Sitzposition nicht der Fall. Die Länge des Packrafts wird seitens des Herstellers vor allem dafür ausgenutzt, um gute Laufeigenschaften zu erzielen und nicht um sehr großen Leuten viel Beinfreiheit im Boot zu bieten. 

Der Sitz ist aus Herstellersicht aus gutem Grund eher mittig angebracht. Denn nur somit wird das Körpergewicht optimal auf die Gesamtlänge des Bootes verteilt. Sitzt du nämlich in einem Boot zu weit hinten, liegt das schnittige Bug nicht im Wasser und die Wasserlinie ist verkürzt. Du würdest hier einiges an Laufeigenschaften einbüßen. Für große Paddler müsste das Packraft also noch länger dimensioniert sein, um dennoch die gleichen guten Laufeigenschaften bei einer zentralen Sitzposition beizubehalten. Das würde aber wiederum das Gewicht und Packmaß erhöhen und irgendwann wäre es dann kein Packraft mehr.

Das Sitzkissen ist im Boot fest integriert

Durch seinen langen und schmalen Schnitt (für ein Packraft) sowie des symmetrischen Rumpfes macht das Nomad S1 im aufgebauten Zustand nicht nur einen sehr sportlichen Eindruck, sondern kommt auch an das Aussehen herkömmlicher Schlauchkajaks dichter heran als viele andere Packrafts auf dem Markt. Bei den Erfahrungen auf dem Wasser werden wir sehen, ob das Boot auch bei den Fahreigenschaften an die eines Kajaks erinnert.

Das MRS Nomad S1 hat ein ansprechendes Design

Erfahrungen auf dem Wasser

Wir sind das Packraft bereits auf ruhigen Flüssen, im leichten Wildwasser und auf Seen gepaddelt. Durch seine Länge spielt es natürlich seine Stärken vor allem auf ruhigem und großem Gewässer aus, aber dank des Verdecks und der Spritzschürze kann es genauso gut auch im Wildwasser gepaddelt werden. Das macht den Einsatz des Packrafts äußerst flexibel.

Der Ein- und Ausstieg ins Packraft ist dank der großzügigen Öffnung im Verdeck einfach und bequem. Je nach Körpergröße und Schuhwerk ist die Beinfreiheit im Innenraum sehr subjektiv zu beurteilen. Als kleine und mittelgroße Paddler (unter 180 cm) wird man keine Probleme haben. Da die Öffnung des Verdecks groß genug ist, kannst du deine Beine auch sehr gut anwinkeln. Bei eigener Körpergröße von 186 cm habe ich die Beinfreiheit als ausreichend empfunden. Sebastian mit 189 cm empfand die Beinfreiheit als zu wenig. Mehr Platz hatten wir aber auch nicht in dem getesteten Alpacka Expedition in der größten Größe L. Es ist immer noch ein Packraft und kein großes Kajak. Im Wildwasser ist die Situation wieder eine ganze Andere, weil ein engerer Innenraum deutlich mehr Halt gibt.

Der Sitz ist vom Komfort sehr gut und es gibt hier nichts auszusitzen. Auch die Rückenlehne gibt einen guten Halt beim Paddeln. Da die Sitzelemente aufblasbar sind, können diese in ihrer Härte nach individuellem Befinden variiert werden.

Wir sind schon zahlreiche Packrafts auf Seen gepaddelt (z.B. von Mekong, nortik, Alpacka oder Anfibio) und müssen sagen, dass sich das MRS Nomad S1 hier dank seiner Länge und Konstruktion sehr gut und effizient paddeln lässt. Die Finne verbessert zusätzlich die Spurtreue. Zudem haben wir einen Packsack mit Ausrüstung auf dem Bug befestigt und somit lag das Bug richtig gut im Wasser und der Geradeauslauf war nochmal um einiges besser. Denn auch wenn die Sitzposition mittig ist, so liegt sie doch weiter zum Heck als ganz zentral. Zusätzliches Gewicht auf dem Bug kann hier den Unterschied machen. Wer bei einem Packraft aufhört zu paddeln, dreht normalerweise sehr schnell mit dem Boot ab. Das ist beim Nomad S1 nicht der Fall. Da wir gerade viel auf dem Wasser fotografieren, ist das ein netter Nebeneffekt.

Die vom Hersteller angegebene Geschwindigkeit von 6 km/h haben auch wir erreicht, wenn man sportlich paddelt, aber ohne wie verrückt in die Paddel zu hauen. Parallel haben wir das MRS Alligator 2S auf dem See im Einsatz gehabt, welches in der Form und Länge eher das typische Packraft verkörpert. Der Unterschied in Sachen Geschwindigkeit und Geradeauslauf waren zwischen beiden Modellen auf dem See deutlich sichtbar. 

In Zukunft werden wir auch das Nomad S1 mit anderen 1er Schlauchkajaks vergleichen, um zu sehen, wie gut man mit dem Packraft mithalten kann.

Auf dem See spielt das MRS Nomad S1 seine Stärke unter den Packrafts aus

Auf ruhigen Flüssen lässt sich das Packraft genauso gut und leicht manövrieren. Obwohl es ein sehr langes und eher schmales Packraft ist, heißt es nicht, dass das Nomad S1 keine gute Wendigkeit besitzt. Ganz im Gegenteil, denn knapp 3 m Bootslänge sind im Kajakbereich für ein 1er Kajak nicht viel. Es ist natürlich weniger wendig als herkömmliche Packrafts mit ihrem sehr kurzen Rumpf, aber auf langsam fließenden Flüssen stellt das keinen Nachteil dar.

Auffällig ist der lange Rumpf des Bootes
Die Wendigkeit reicht in den meisten Fällen aus

Im Wildwasser kann das jedoch schon anders aussehen. Hier ist die Wendigkeit des Bootes das A und O und somit haben kurze Boote im Wildwassereinsatz auch die Nase vorn. Auf gut überschaubarer Strecke und Flüssen die breit genug sind, lässt sich das Nomad S1 aber auch sehr gut paddeln. Wer primär im Wildwasser unterwegs ist, wird aber die sehr gute Wendigkeit kurzer Packrafts schnell vermissen. Für den gelegentlichen Einsatz im Wildwasser oder wer mal Touren auf Seen und ab und zu auch mal im Wildwasser mit paddeln möchte, findet mit dem MRS Nomad S1 einen sehr guten Kompromiss. Denn das Verdeck und die Spritzschürze halten sehr gut dicht. Auch die Anbringung der Spritzschürze ist sehr durchdacht und einfach. Der Süllrand ist sehr gut ausgesteift und dank der Klettelemente an den Seiten lässt sich die Spritzschürze mit Leichtigkeit befestigen.

Das MRS Nomad S1 kann auch im Wildwasser verwendet werden

Abbau des Packrafts

Der Abbau des Packrafts ist sehr simpel und schnell. Das Bostonventil wird komplett aufgeschraubt und die Luft kann komplett aus dem Boot gedrückt werden. Achte hier, dass du das Gestänge aus dem Süllrand entfernst, bevor du das Packraft wieder zusammenrollst. 

Je nachdem wie sehr das Packraft auch im Bootsinneren nass geworden ist, kannst du es entweder schon nach dem Abbau direkt trocken wischen oder es Zuhause nochmal zum Trocknen auspacken. Gerade das fest integrierte Sitzkissen braucht etwas länger bis es wirklich trocken ist.

Stärken und Schwächen

Das MRS Nomad S1 versucht sich von den herkömmlichen Packraft durch seine Konstruktion, die für verbesserte Laufeigenschaften auch auf ruhigen Gewässern sorgen, abzusetzen. Darüber hinaus halten das Verdeck und die Spritzschürze weitere Einsatzgebiete offen. Wenn man nicht sehr groß ist, wird man keinen wirklichen Schwachpunkt am Packraft ausfindig machen können. Alleine der hohe Anschaffungspreis sollte doch einem zum Nachdenken anregen, wie viel man bereit ist für ein sehr leichtes und kompaktes Kajak auszugeben.

Mit dem MRS Nomad S1 in der Rheinschlucht

Das hat uns gefallen

+ Laufeigenschaften ähnlich wie ein aufblasbares Kajak + Geschwindigkeiten von bis zu 6 km/h sind realistisch + auch für den Wildwassereinsatz verwendbar + gute Verarbeitung und robustes Material + Seitenschlauch ist großzügig durch den Boden geschützt + Verdeck kann aufgerollt werden (somit zu einem offenen Packraft umkonfigurierbar) + Spritzschürze und Finne im Lieferumfang bereits enthalten

Das hat uns weniger gefallen

- hoher Anschaffungspreis - fest integrierter Sitz erschwert Trocknung - für große Paddler eventuell (abhängig von der Tour, vom Schuhwerk und subjektivem Empfinden) wenig Beinfreiheit - nur Reparaturmaterial aber kein Reparaturset (also Material inkl. Kleber) im Lieferumfang enthalten

Fazit zum MRS Nomad S1

Das Nomad S1 sucht im Packraftsegment seinesgleichen. Wer wirklich das Paddeln (ohne große Abstriche bei den Fahreigenschaften) mit anderen Outdooraktivitäten (z.B. Wandern, Biken) verbinden oder das Boot problemlos in jedem Urlaub dabei haben möchte, sollte das Nomad S1 enger in Erwägung ziehen. Es hat zwar einen stolzen Preis, aber in dem Fall eröffnen sich mit dem Boot einfach Möglichkeiten, die sich mit herkömmlichen Schlauchkajaks nicht so einfach ergeben. 

Wer allerdings vor allem ein kompaktes 1er Boot sucht, welches er mit dem Rucksack transportieren kann, sollte abwägen, ob nicht auch ein aufblasbares Kajak reichen könnte. Diese sind zwar um einiges schwerer und voluminöser im Packmaß, dafür gibt es hier bereits günstigere Modelle und einige kommen konstruktionsbedingt nochmal näher an einem herkömmlichen Kajak heran. Viele 1er Modelle lassen sich nämlich zumindest auch über kurze Strecke (ungefähr 30 min) in einem Rucksack transportieren.

Alle getesteten Packrafts im Überblick!

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