Alpacka Expedition Test

Alpacka Packrafts sind in der Packraft Szene sehr beliebt, vor allem unter Packraftern, die viel im Wildwasser unterwegs sind. Darüber hinaus verspricht Alpacka Raft eines der besten Packrafts herzustellen. In diesem Artikel möchten wir uns das Alpacka Expedition genauer anschauen und über unsere Erfahrungen mit dem Packraft auf dem Wasser berichten. Dabei handelt es sich um das Alpacka Expedition in Größe Large und mit einem abnehmbaren Wildwasserverdeck.

alpacka expedition

Produktdaten

Max. Personenanzahl:
Länge:
Breite:
Gewicht (Boot):
Packmaß:
Max. Zuladung:
Produktionsland:
Hersteller:
Material:

1
246 cm
91 cm
3,8 kg
43 x 20 cm
159 kg
USA
Alpacka Packraft
210D Nylon (Schlauch), 840D Ballistic Nylon (Boden)

Welches Modell wurde getestet?

Alpacka Expedition mit abnehmbarem Wildwasserverdeck in Größe L aus dem Jahr 2020

Wie ist der Test entstanden?

Das Alpacka Expedition wurde uns auf Leihbasis von Packraft Europe zur Verfügung gestellt. Packraft Europe ist der Alpacka Raft Händler für die EU und liefert Alpacka Packrafts und Packrafting Zubehör in jedes Land innerhalb der Europäischen Union. Unser Testbericht ist unabhängig vom Hersteller oder Shop und spiegelt unsere eigene Meinung zum Boot wieder.

Wie intensiv wurde es getestet?

angetestet

sehr intensiv
1 Balken = 1-3 km gepaddelt (angetestet)
2 Balken = mind. 1 Tages-/ 2 Halbtagestouren
3 Balken = mind. 4 Touren
4 Balken = mind. 8 Touren
5 Balken = mind. 12 Touren (sehr intensiv)

Wo wurde es getestet?

Wildwasser

Ruhige Flüsse

Seen

Boot:
Sitz:
Packsack:

3800 g
 ??? g
140 g

Blasesack:
Reparaturset:
Schenkelgurte:
Süllrand:

 

270 g
100 g
60 g
190 g

Inhaltsverzeichnis

Ersteindruck und Aufbau

Das Alpacka Expedition gibt es in mehreren Farbkombinationen (oder individuelles Farbschema gegen Aufpreis), drei Größen sowie mit festem oder abnehmbarem Wildwasserverdeck. Die Größe wählst anhand deiner benötigten Sitzlänge aus. Je nach Größe hat das Alpacka Raft eine Außenlänge von 231 bis 246 cm. Die Breite ist bei allen drei Größen identisch. 

Von den zwei Verdeck-Optionen bietet das feste Wildwasserverdeck den effektivsten Spritzschutz und ist ideal für Paddler, die viel im schwierigen Wildwasser unterwegs sind. Für einen Aufpreis ist das Alpacka Expedition mit einem abnehmbaren Wildwasserverdeck ausgestattet und gibt einem die Möglichkeit, das Packraft seinen Bedürfnissen entsprechend anzupassen. Wir sind gespannt, wie gut das abnehmbare Verdeck bei unserem Modell die Wassermassen abhält.

Alpacka verzichtet komplett auf eine Plastiktüte als Verpackung und verpackt das Packraft und das Zubehör in einem leichten dünnen Stoffsack, den du auch anderweitig verwenden kannst. Den Gedanken zur Vermeidung von Plastik finden wir richtig klasse. Noch besser wäre ein robusterer Beutel zur dauerhaften Nutzung gewesen, denn die Größe des Stocksacks ist optimal auf das Packraft und dessen Zubehör abgestimmt.

Das Packraft befindet sich in einem dünnen Beutel
Lieferumfang des Alpacka Expedition
Das Packraft im ausgerollten Zustand

Die Expedition Serie ist standardmäßig mit einem Cargo Fly (Gepäckinnenfach über einen T-Zip Reißverschluss im Heck zugänglich) ausgestattet. Ein T-Zip ist ein wasser- und luftdichter Reißverschluss, worüber du dein Gepäck im Luftschlauch trocken und sicher verstauen kannst. Das Gepäck musst du vor dem Aufpumpen des Packrafts in den Innenschlauch legen.

T-Zip des Cargo Fly (Gepäckinnenfach)
Trockensack (links) im Luftschlauch

Das Packraft lässt sich mit dem mitgelieferten Luftsack aufpumpen.Der dunkelgrüne Blasesack ist leicht und macht dennoch einen robusten Eindruck. Achte vor dem Aufpumpen darauf, dass der T-Zip komplett geschlossen ist.

Das Ventil des Bootes macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Schraubgewinde ist sehr leicht zu handhaben. Das Ventil lässt sich über das blaue Gewinde öffnen und verschließen. Für das Aufpumpen mit dem Luftsack musst du das blaue Gewinde leicht gegen den Uhrzeigersinn drehen und schraubst das Gewinde des Luftsack auf. Hier fehlt uns die offensichtliche Markierung, welche zeigt, ob das Ventil offen oder geschlossen ist. Mit dem Luftsack bekommst du das Packraft auf ungefähr 80% mit Luft befüllt. Dann drehst du den Luftsack ab und erzeugst den endgültigen Luftdruck erzeugst mit dem Mund. Hier solltest du so kräftig wie möglich pusten, um eine gute Steifigkeit zu erreichen. Das Aufblasen des Packrafts mit dem Mund funktioniert ebenfalls sehr gut. Es ist kein separates Mundstück erforderlich.

Mit dem Luftsack wird das Packraft aufgepumpt
Der Luftsack wird aufgeschraubt
Den endgültigen Druck erzeugst du mit dem Mund

Anschließend pustest du das Sitzkissen über dessen Luftschlauch auf. Am besten pustest du es nicht ganz auf, um es einfacher im Innenraum zu platzieren. Auf dem Boden wird das Sitzkissen befestigt, sodass es während der Tour nicht verrutschen kann. Dann pustest du den Sitz entsprechend deiner gewünschten Stärke nach. Das geht sehr einfach, da der Luftschlauch des Sitzes ausreichend lang ist.

Die Rückenlehne (bzw. das Rückenband) wird über vier Befestigungspunkte angebracht. Über die zwei vorderen Gurte kannst du die Rückenlehne nach vorne und hinten verstellen, sodass du das Packraft entsprechend deiner Körpergröße und deiner Kleidung (Neoprensocken vs. Wanderschuhe) passgenau einstellen kannst. Dank der großzügigen Dimensionierung des Sitzkissens gibt es auch noch ausreichend Sitzfläche, wenn du die Rückenlehne ganz nach vorne stellst.

Sitzkissen und Rückenband des Alpacka Expedition
Packraft ohne Verdeck
Packraft mit Verdeck

Das Verdeck wird über vier Reißverschlüsse und zwei Klettverschlüsse angebracht. Die Anbringung und das Entfernen des Verdecks ist sehr einfach und funktioniert am einfachsten, wenn das Packraft noch nicht oder nur leicht aufgepumpt ist.

Die Montage des Süllrands ist einfach und schlau gelöst. Der Süllrand wird mit einem Einschubring ausgesteift. Am Süllrand befinden sich dafür zwei große Einschuböffnungen, die sich jeweils über einen Reißverschluss öffnen lassen. Hier kannst du den Einschubring, welcher ein robuster Plastikschlauch ist, einschieben. Durch die zwei Öffnungen ist die Handhabung sehr einfach. Die zweite Öffnung hilft dir dabei, den Schlauch besser “rumzuschieben”. Wenn der Plastikschlauch wieder in der ersten Öffnung erscheint, kannst du die beiden Enden des Schlauches verbinden und die Reißverschlüsse schließen. Somit hast du einen ausgesteifen Süllrand. Der Plastikschlauch bleibt an Ort und Stelle, und kann sich auch nicht mehr lösen. Im Vergleich zu vielen anderen Schlauchkajaks (z.B. Gumotex oder Advanced Elements) und Packrafts (z.B. Kokopelli oder Mekong) ist das Konzept sehr gut durchdacht.

Plastikschlauch zur Aussteifung des Süllrands

Bei Verwendung des Verdecks hast du nicht die volle Länge des Innenraums zur Verfügung. Das Rückenband lässt sich sehr weit nach hinten stellen, jedoch ist dann das Verdeck im Weg und du würdest dich also gegen den Süllrand lehnen. Für große Personen wäre es praktisch gewesen, wenn die Sitzluke ein wenig weiter hinten anfangen würde.

Bei Verwendung des Verdecks ist die komplette Sitzfläche nicht nutzbar.

Alpacka bzw. Packraft Europe bietet für eine maximale Performance im Wildwasser 4-Punkt-Schenkelgurte und eine Fußstütze als Zubehör an. Die Schenkelgurte lassen sich sehr gut einstellen. Die Fußstütze kann über den Luftdruck individuell angepasst werden, wie viel sie vom Fußraum ausfüllen soll.

Optionale Schenkelgurte
Optionale Wildwasser Fußstütze

Der Boden besteht aus einem beidseitig beschichteten 840D Ballistic Nylon, was ein hoher Wert für ein Packraft ist und macht einen äußerst robusten Eindruck. Ballistisches Nylon ist eines der haltbarsten Webmuster, welches dem Material eine sehr hohe Dichtigkeit und Reißfestigkeit verleiht (Quelle).

Der Schlauch besteht aus einem 210D Nylon, welches einseitig (also nur von außen) beschichtet ist. Die einseitige Beschichtung spart zum einen Gewicht und zum anderen erhöht es die Reißfestigkeit des Materials im Gegensatz zu einem beidseitig beschichteten Material (das Gewebe ist nicht zu stark in den Beschichtungen eingebettet und kann bei Beanspruchungen flexibler reagieren. Es reißt also erst später). Der einzige Nachteil einer einseitigen Beschichtung ist, dass es schneller zu einer Undichtigkeit im Falle einer Beschädigung kommen kann.

Um diesen Fall vorzubeugen, hat Alpacka den Boden sehr großzügig auf dem Seitenschlauch angebracht, sodass dieser zusätzlich geschützt ist. Das macht durchaus Sinn, da die höchsten Beanspruchungen auf der Unterseite des Packrafts stattfinden.

Das Schlauchmaterial ist miteinander vernäht, getaped und doppelt verschweißt. Der Boden ist mit dem Schlauch sowohl geklebt als auch geschweißt.

Die Verarbeitung ist sehr gut
440D Nylon (oben) vs. 840D Ballistic Nylon (unten)
Der Boden ist großzügig auf dem Seitenschlauch angebracht

Das Alpacka Expedition kam bis 2020 standardmäßig mit Trockensäcken, die im Inneren des Bootsschlauches mit einem Clip befestigt werden können. Sie dienen zur sicheren und wasserdichten Gepäckverstauung im Luftschlauch. Zusätzlich dienen sie zusätzlich als separate Luftkammern im Packraft und erhöhen somit die Sicherheit des Packrafts. Für einige Flüsse (z.B. Isar) schreiben Verordnungen solche Mehrkammer-Systeme sogar vor.

Trockensäcke des Alpacka Expedition (seit 2021 nur noch als optionales Zubehör)

Ab 2021 sind die passgenauen Trockensäcke nicht mehr inklusive sondern als separates Zubehör für einen sehr sportlichen Preis erhältlich. Wir konnten an den Packsäcken keine Besonderheiten zu herkömmlichen Trockensäcken erkennen. Wir empfehlen dir, die Trockensäcke vorerst nicht zu kaufen und diese ggf. später nachzukaufen. Wir hatten auf mehreren Touren Gepäck im Schlauch ohne die Trockensäcke verstaut, was problemlos funktionierte. Auf einer Mehrtagestour mit Schlafsack und Isomatte waren die Trockensäcke eine sinnvolle Ergänzung, sodass die Campingausrüstung bei einem Riss in der Bootshaut trocken bleiben würden. Hier genügen jedoch auch günstige Trockensäcke. Diese lassen sich dann aber nicht im Bootsinneren einhängen.

Sehr praktisch sind auch die angebrachten roten Trageschlaufen am Bug und Heck. So lässt sich das Packraft auch im vollgeladenem Zustand bequem zu zweit zu Wasser tragen.

Erfahrungen mit dem Alpacka Packraft auf dem Wasser

Wir haben mit dem Packraft sehr unterschiedliche Touren unternommen (von einem kleinen Nachmittagsausflug auf einem See oder Fluss bis über Wildwassertouren zwischen WW1-2+ und einer Mehrtagestour mit Camping und Wanderanteil). Je nach Wetter und Einsatz haben wir das Packraft als offenes oder geschlossenes Packraft verwendet.

Alpacka Expedition mit der optionalen Alpacka Bow Bag (24 Liter)

Falls du nicht im Wildwasser unterwegs bist und gutes Wetter angesagt ist, kannst du das Verdeck Zuhause lassen. Ohne Verdeck sparst du dir nicht nur Gewicht (ungefähr 300g) und Platz im Wanderrucksack, sondern hast als große Person auch mehr Platz im Alpacka Expedition.

Die Bugtasche (optionales Zubehör) haben wir auf jeder Tour dabei gehabt, da sie sich als sehr praktisch erwies. Sie fasst 24 Liter, ist auf dem Wasser leicht zugänglich und über vier Karabiner sicher am Bug befestigt. Die Tasche lässt sich über einen wasserdichten Reißverschluss öffnen. Sie ist ideal für die Aufbewahrung von Kamera, Getränke und Pausensnacks, die man während der Tour griffbereit haben möchte.

Ohne Verdeck und mit Bugtasche
Mit Verdeck und Bugtasche
Mit Verdeck und Wanderschuhen ist der Innenraum auch in Größe L knapp bemessen

Die Öffnung des Cockpits ist sehr groß dimensioniert, sodass der Ein- und Ausstieg ohne jegliches Verrenken gut möglich ist. Mit Verdeck finden wir (1,86 und 1,89 m) den Fußraum ein wenig eng bzw. gerade noch so ausreichend. Nach einer Weile sind wir meistens mit angewinkelten Beinen gepaddelt, sodass die Knie herausschauten. Ohne Verdeck ist das Platzangebot für größere Personen deutlich besser.

Trotz schmalem Rückenband bietet das voluminöse Heck die Möglichkeit sich bequem anzulehnen.

Das Rückenband empfanden wir anfangs als gewöhnungsbedürftig, weil es sehr tief sitzt. Für gemütliche Paddeltouren hätten wir uns eine höhere Lehne gewünscht, weil wir es vermutlich von anderen Schlauchkajaks einfach gewohnt sind. Dennoch lässt es sich im Expedition sehr gut entspannen oder entspannt paddeln, da man auf dem Wasser die Rückenlehne lockern und sich so am Schlauch anlehnen kann.

Im ruhigen Gewässer ist der Geradeauslauf und die Geschwindigkeit die eines 1er Packrafts üblich und unterscheidet sich von anderen Packrafts ohne Finne nicht (z.B. nortik TrekRaft Expedition).  Packrafts mit Finnen (z.b. Anfibio oder MRS) haben im ruhiges Wasser einen besseren Geradeauslauf. 

Ohne Verdeck bietet das Packraft ausreichend Platz.

Das Alpacka Expedition hatten wir im Wildwasser auf der Loisach, Ammer und Lech getestet. In diesem Gewässer gefiel uns die Performance am besten. Das Handling im Wildwasser ist sehr gut. Es reagiert präziser und man kann mehr Technik anwenden als z.B. bei einem nortik TrekRaft Expedition oder Kokopelli Rogue. Zum einen sitzt man durch das hohe Sitzkissen höher. Zum anderen ist das Alpacka minimal kippliger, aber es lässt sich dadurch besser ankanten.

Durch das präzise einstellbare Rückenband konnten wir das Packraft genau auf unsere Körpergröße und unseren Geschmack einstellen. Die Schenkelgurte geben ab Wildwasser 2 und 3 noch mehr Kontrolle. Im Wildwasser fanden wir den Innenraum in Kombination mit dem Verdeck optimal. Er ist etwas eng, aber bietet so einen guten Halt.

Mit dem Alpacka Expedition auf der Ammer (Bayern).

Das Anbringen der Spritzschürze ist ein Kinderspiel. Sie ist äußerst leicht und dennoch machte sie einen robusten sowie hochwertigen Eindruck. Die Spritzschürze ist uns auch kein einziges Mal im Wildwasser abgerutscht, auch wenn man mit den Knien gegendrückt. Dennoch lässt sie sich mit Hilfe der vorderen Schlaufe sehr schnell und einfach runterziehen, sofern es notwendig sein sollte (z.B. bei einer Kenterung). 

Der Schutz vor Spritzwasser durch das abnehmbare Wildwasserverdecks in Kombination mit der Spritzschürze ist sehr effektiv. Wir hatten erst leichte Bedenken, dass vor allem im Wildwasser durch die wasserdurchlässigen Reißverschlüsse über die Zeit einiges an Wasser ins Boot gelangen wird. Im Wildwasser mit überwiegend Stufe 2 konnten wir keinen Nachteil zu einem festen Wildwasserverdeck wahrnehmen. Obwohl die Reißverschlüsse nicht wasserdicht sind, schützen es vorne und hinten die Klettverschluss-Abdeckungen vor eindringendem Wasser. Außerdem befindet sich unter jedem Reißverschluss eine zusätzliche Abdeckung, sodass das Wasser vor dem Eindringen blockiert und wieder abgeleitet wird.

Abbau des Packrafts

Das Sitzkissen und die Rückenlehne lassen sich sehr unkompliziert aus dem Boot entfernen. Beim Sitzkissen öffnest du den Luftschlauch und drückst die Luft heraus. Das Verdeck kannst du montiert lassen. Nur den Schlauch des Süllrandes solltest du vor dem Zusammenrollen des Packrafts herausziehen. 

Nun öffnest du das Ventil des Bootes und drückst die Luft beim Zusammenlegen aus das Packraft herraus. Das Packraft lässt sich dann wieder sehr einfach in seinem ursprünglichen Packmaß zusammenrollen, sodass es ohne Probleme wieder in den mitgelieferten Stoffsack passt. Achte jedoch darauf, dass der T-Zip geschlossen ist und beim Zusammenrollen nicht knickt.

Das Packraft lässt sich sehr gut in seinem ursprünglichen Packmaß zusammenrollen.

Stärken und Schwächen

Die größte Stärke des Packrafts ist die Hochwertigkeit, die sich im Material, in der Verarbeitung, in der Konzeption des Packrafts und in der Ausstattung wiederfindet. Man merkt, dass Alpacka den Anspruch hat, die besten Packrafts zu bauen. Wenn du die Hersteller oder Händler Webseite anschaust, siehst du schnell, dass es ein Boot von Packraftern für Packrafter ist. Eine wirkliche Schwäche konnten wir nicht feststellen. Höchstens Punkte, die uns weniger gefallen haben. Aber auch das ist Jammern auf hohem Niveau. 

Das hat uns gefallen

+ sehr durchdachtes Packraft + hohe Konfigurierbarkeit + sehr hochwertige Verarbeitung + sehr robuster Boden, der auch die Seitenschläuche von unten ausreichend schützt + hochwertiges Ventil + hohe Ausstattung bereits inklusive (bis 2020) + guter Sitzkomfort und Befestigung + hohe Zuladungsgrenze + sehr gute Performance im Wildwasser

Das hat uns weniger gefallen

- hoher Anschaffungspreis - Ventilstellung (ob offen oder geschlossen) nicht sofort ersichtlich - mitgelieferter Stoffsack auf Dauer nicht als Transporttasche brauchbar - kompletter Innenraum bei Verdeck nicht komplett nutzbar und mit Wanderschuhen für große Personen auf langen und entspannten Paddeltouren etwas eng - Halterung für eine optionale Finne wäre praktisch

Ein sehr durchdachtes und hochwertiges Packraft

Fazit zum Alpacka Expedition

Das Alpacka Expedition ist ein sehr hochpreisiges und qualitativ äußerst hochwertiges Packraft. Das Material und die Verarbeitung weisen auf eine lange Lebensdauer hin. Alpacka Rafts zählen zu den teuersten Packrafts auf dem Markt. Packrafts haben allgemein einen hohen Preis, bei dem Außenstehende wohl nur den Kopfschütteln können. Es stellt sich die Frage, ob der Aufpreis hier gerechtfertigt ist. Nach dem Test und Vergleich mit anderen Packrafts können wir sagen: Ja, der Aufpreis ist gerechtfertigt. Du bekommst hier ein nahezu perfektes Packraft, woran kaum etwas auszusetzen ist. Dennoch solltest du dir vor dem Kauf überlegen, ob du tatsächlich so ein Highend-Packraft benötigst. Es wäre schade, wenn es nur ein oder zwei Mal in der Saison genutzt wird.

Wer nur ruhige Flüsse oder Seen paddeln möchte, kann auch ein günstigeres Alpacka Raft oder Packraft einer anderen Marke wählen. Wer jedoch sein Packraft sehr viel verwendet und stark beanspruchen wird (z.B. Wildwasser), trifft mit dem Alpacka Expedition eine gute Wahl. 

Alle getesteten Packrafts im Überblick!

Im Lieferumfang des Bootes ist folgendes Zubehör enthalten:
  • Transporttasche
  • Reperaturset
  • Finne
Zusätzlich empfehlen wir folgendes Zubehör:
  • Doppelpaddel: ExtaSea Vario 230cm (gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ideal für Einsteiger und regelmäßige Tagespaddler)
  • Luftpumpe: ExtaSea 2×4 L
  • Manometer:
  • Schwimmweste: Secumar Jump
  • Transportrucksack: Gumotex 80 L Transportrucksack
  • Bootswagen:
  • Spritzschürze:
  • Dry Bag:

Alternative 1

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