nortik scubi 2 XL

Das nortik scubi 2XL gibt es seit 2019 auf dem Markt und wird  laut Hersteller als das vielseitigste Faltboot der scubi Reihe bezeichnet. Dank seiner cleveren Konzeption und der verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten soll es sich in fast jedem Einsatzgebiet bewähren. Wir sind bereits die Ein-Personen-Variante, das nortik scubi 1 XL, vor geraumer Zeit gepaddelt und waren damals von den Fahreigenschaften begeistert. Nun hatten wir auch die Chance, dass scubi 2 XL zu testen und möchten euch im folgenden unsere Erfahrungen und Eindrücke schildern.

nortik scubi 2xl

Produktdaten

Max. Personenanzahl:
Länge:
Breite:
Gewicht:
Packmaß:
Max. Zuladung:
Produktionsland:
Luftdruck:
Material:

2+1
480 cm
90 cm
19 kg
120 x 48 x 25 cm
250k kg
Russland
0,25 bar
PVC/PU (Bootshaut), lackiertes Aluminium (Gerüst)

Welches Modell wurde getestet?

nortik scubi 2 XL aus dem Jahr 2019

Wie ist der Test entstanden?

Der Test ist im Rahmen einer Outdoor-Messe am Chiemsee entstanden.

Wie intensiv wurde es getestet?

angetestet

sehr intensiv
1 Balken = 1-3 km gepaddelt (angetestet)
2 Balken = mind. 1 Tages-/ 2 Halbtagestouren
3 Balken = mind. 4 Touren
4 Balken = mind. 8 Touren
5 Balken = mind. 12 Touren (sehr intensiv)

Wo wurde es getestet?

Wildwasser

Ruhige Flüsse

Seen

Inhaltsverzeichnis

Ersteindruck und Aufbau

Da wir das Kajak auf einer Outdoormesse getestet haben, war dieses bereits aufgebaut. Daher können wir nur wenig über den Aufbau des Bootes berichten. Ein Blick auf die Konstruktion verrät aber das der Aufbau recht einfach ist. Denn bei diesem Boot handelt es sich um ein Hybridkajak, das heißt eine Kombination aus Faltkajak und Schlauchkajak, welches die Vorteile beider Typen vereint.

Ein Faltkajak hat die besseren Fahreigenschaften, ist dafür aber mit seinem Gestänge recht mühselig und zeitaufwändig im Aufbau. Ein Schlauchkajak ist schnell aufgepumpt und einsatzbereit, dafür hat es nicht so einen guten Tiefgang und ist ziemlich windanfällig. Beim nortik scubi 2 XL sind die Seiten des Bootes aufblasbare Elemente, die für eine gute Kippstabilität sorgen. Das Gestänge hat nortik hier auf ein Minimum reduziert, so dass der Aufbau schnell und unkompliziert von der Hand geht. Somit besteht nur der Unterteil des Bootes aus einer Faltkonstruktion, was dafür sorgen soll, dass der Rumpf steif und der Kiel V-förmig ausgeformt ist. An Gestänge gibt es lediglich ein Bug- und ein Heck-Steven, vier Kielstangen, vier Spanten für die beiden Sitze, zudem noch einen kleinen Bug- und einen Heckspant. Die Sitze mit Halterungen, die Schenkelgurte und die Luftelemente sind bereits fest integriert. Das spart Zeit, denn somit muss eigentlich nur noch das Gestänge aufbauen und dieses mit der Schaumstoffmatte im Boot einsetzen. Am Ende werden die Seitenschläuche aufgepumpt und fertig ist das Boot aufgebaut. Mit etwas Übung ist eine Aufbauzeit von unter 15 Minuten realistisch.

Durch die Faltkonstruktion hat das Kajak einen sehr gut ausgeformtes Unterschiff.
Eine Schaumstoffmatte wird zwischen Außenhaut und Gestänge gelegt.
Luftschläuche, Sitze mit Halterung sind bereits integriert und erleichtern somit den Aufbau.
Die vier unabhängigen Luftschläuche werden mit bis zu 0,25 bar aufgepumpt. Dass diese einzeln aufgepumpt werden müssen ist durchaus gewollt, da hierdurch die Sicherheit deutlich erhöht wird. Sollte ein Element während einer Paddeltour mal beschädigt werden, kommt man noch sicher mit dem Boot bis zum nächsten Ufer.  Das Gestänge besteht aus Aluminium. Die Bootshaut besteht aus einer reißfesten und robusten PVC/PU-Mischung. Zwischen Bootshaut und Gestänge wird eine Schaumstoffmatte gelegt, die Schäden verhindern soll. Sicherlich wird diese auch etwas bei Kälte von unten isolieren. Bei sämtlichen Teilen und Materialien hat man den Eindruck, dass hier im Sinne der Langlebigkeit des Bootes die Auswahl gefallen ist und auch dementsprechend das Boot konzipiert wurde.
Die Seitenelemente des Hybridkajaks sind Luftschläuche, die über 4 Ventile aufgepumpt werden.

Die Vielseitigkeit des Bootes ist darin begründet, dass es sowohl als 1-, 2- und 3-Personen Variante genutzt werden kann. Primär ist es als 2-Personen-Kajak mit viel Platz konzipiert und im Lieferumfang sind bereits zwei Sitze enthalten. Durch die Positionierung eines dritten Sitzes findet auch noch ein Kind zwischen den beiden Paddlern Platz. Mit einem zusätzlichen Erwachsenen statt eines Kindes würde es hier sehr eng werden. Wer das Hybridkajak alleine paddeln möchte, kann einfach einen Sitz in der Mitte des Bootes befestigen. Durch die Länge des Bootes ist man dann natürlich entsprechend fix unterwegs, aber wer eher nur solo paddeln möchte, sollte eher das nortik scubi 1 XL in Erwägung ziehen, welches deutlich kompakter und günstiger ist.

Die Sitze machen auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Da wir schon viele Kajaks bereits gepaddelt sind, wissen wir, wie wichtig ein guter und bequemer Sitz gerade auf langen Touren sein kann. Die Rückenlehne kann individuell verstellt werden. Der Sitz wird zudem nicht ins Boot eingelegt, sondern eingehängt. Zwar sind die Positionen im Boot für den Sitz durch die D-Ringe fest vorgegeben, aus unserer Sicht sind diese aber optimal gewählt. Die Position der Rückenlehne lässt sich aber individuell einstellen.

Die Sitze sind nicht nur hochwertig, sondern auch sehr bequem und von der Rückenlehne verstellbar.

Den ambitionierten Paddler wird es freuen, dass sich auch eine Steueranlage nachrüsten lässt, womit das Kajak noch einfacher und besser navigiert werden kann. Untypischer für portable Kajaks, aber durchaus interessant, ist die mögliche Nachrüstung eines Kajaksegels. Dadurch können gerade auf Seen große Distanzen bei entsprechenden Windverhältnissen schnell zurückgelegt werden. Neu ist auch der Drop-Stitch-Einlegeboden, den man zusätzlich nachrüsten kann. Drop-Stitch-Böden können mit einem hohen Druck aufgepumpt werden und haben somit eine sehr gute Steifigkeit. Sämtliche aufblasbare SUP-Boards setzten auf diese Konstruktionsweise. In den letzten Jahren sind Drop-Stitch-Böden im Bereich der Schlauchkajaks ziemlich populär geworden (Advanced Elements AdvancedFrame Convertible Elite, Gumotex Thaya, … ). nortik arbeitet hier mit einem dünneren Drop-Stitch-Boden, damit dieser sich auch sich an die Kielform anpassen kann. Der Drop-Stitch-Boden ist schon ziemlich kostspielig, ist aber die richtige Wahl für diejenigen, die einen festen und robusten Boden haben möchten.

Das Boot wird bereits in einem passenden Transportrucksack ausgeliefert, was auf jeden Fall positiv hervorzuheben ist. Bei vielen portablen Booten ist das leider nicht der Fall. Mit seinen 19 kg bewegt sich das scubi 2 XL im Rahmen portabler 2-Personen Kajaks, ist aber auch kein wirkliches Leichtgewicht. Da gibt es deutlich leichtere 2-Personen-Kajaks, wie z.B. das Gumotex Swing 2 oder das Gumotex Twist 2/1. Wir haben schon viele verschiedene Boote mit einem Rucksack transportiert und können aus Erfahrung sagen, dass 19 kg zwar durchaus händelbar sind, aber für Gehdistanzen von über 1km zum Wasser kann es schon ziemlich schwer werden. Zumal man nicht nur das Boot transportiert, sondern auch sämtliches Zubehör wie Paddel, Schwimmwesten, Luftpumpe, etc.

Wer das Kajak nicht nur bei Schönwetter auf ruhigen Seen nutzen möchte, hat außerdem die Möglichkeit das Boot mit einem Verdeck nachzurüsten. Dadurch dass diese abnehmbar ist, hat man völlige Flexibilität. Bei einem Ausflug auf dem Badesee, kann man das gute Wetter in einem offenen Kajak genießen. Bei einer Mehrtagestour mit möglichen Regen oder auf Flüssen oder Seen mit reichlich Spritzwasser, ist man mit dem Verdeck gut geschützt.

Ohne Verdeck ist das nortik scubi 2 XL ein offenes Freizeitkajak, welches sich auch gut für Familien als Badeboot eignet.
Das Verdeck ist sehr schnell angebracht.
Dank der Süllringe können Spritzschürzen befestigt werden.

Das Verdeck wird mit Klettverschluss befestigt und die Montage des Verdecks ist wirklich einfach. In weniger als 1 Minute ist es angebracht und noch schneller wieder entfernt. Wer komplett trocken bleiben möchte, kann sogar über die Süllringe noch Spritzschürzen anbringen.

Über das Klettverschlusssystem ist das Verdeck nicht nur einfach angebracht, sondern es sitzt auch richtig fest.

Erfahrungen auf dem Wasser

Die Paddelbedingungen an dem Tag waren nicht gerade einladend, aber umso interessanter war es das Boote unter eben solchen Bedingungen auch einmal zu testen. Es wechselte stets zwischen Sonne und Regen und über den See peitschten Böen.

Dank der Tragegriffe am Bug und Heck lässt sich das Boot sehr bequem zum Wasser tragen und einsetzen. Alleine bei den stabilen Tragegriffen merkt man, dass die Verarbeitung stimmt. Günstige Schlauchkajaks verfügen zwar auch über Tragegriffe, jedoch sind diese in vielen Fällen einfach nur schlecht verarbeitet und man hofft, dass sie beim Tragen halten. Solche Details sind es dann, die einem die Qualität demonstrieren und zeigen.

Beim Einsteigen ins Boot überzeugt das Boot bereits von seiner Kippstabilität. Die Seitenschläuche fangen Bewegungen und Schwankungen richtig gut ab. Gerade für zögerliche Paddeleinsteiger ist das durchaus von Vorteil, wenn das Kajak gleich zu Beginn Sicherheit und Stabilität vermittelt.

Mit dem Verdeck ist man vor Regen und Spritzwasser gut geschützt.
Schon beim Lospaddeln hat uns das Kajak gut gefallen. Es liegt stabil im Wasser, als großer Paddler hat man reichlich Beinfreiheit und man kommt gut voran. Die guten Fahreigenschaften des nortik scubi 2 XL lassen sich eindeutig auf die Faltkonstruktion zurückführen. Der sehr gut ausgeformte Kiel schneidet das Wasser regelrecht. Bei den aufkommenden Winden merkt man aber doch schon, dass wir ordentlich gegenhalten müssen, um auf die angesteuerte Fahrtrichtung zu bleiben. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass manchmal die Winde schon ziemlich stark waren und dass man auch bei einem Festrumpfkajak hätte gegenhalten müssen.

Aufgrund der Länge reagiert das Kajak auch nicht so schnell auf Richtungswechsel, was bei längeren Kajaks aber normal ist. Gerade beim Wind und den aufkommenden Wellen leisten die Seitenschläuche sehr gute Arbeit, indem sie dem Kajak eine sehr gute Stabilität verleihen. Wir haben uns während der ganzen Zeit sicher im Boot gefühlt und nie das Gefühl gehabt, dass es wackelig werden könnte. Das Kajak hat die aufkommenden Wellen förmlich abgeritten.

Auf dem Wasser überzeugt das Boot durch Stabilität und Schnelligkeit.
Das Gestänge im Boden haben beim Paddeln nicht gestört. Der Innenraum ist groß genug, sodass man genug Platz für seine Füße hat und man diese auch mal etwas bewegen kann. Die Beine kommen dank der erhöhten Sitzposition sowieso nur wenig mit dem Boden in Kontakt. Der eingehängte Sitz sorgt nicht nur für eine angenehme Sitzposition, sondern auch dafür, dass man stets im Trockenen sitzt.
Große Paddler werden das nortik scubi 2 XL lieben, da es wirklich viel Beinfreiheit bietet.
Reichlich Platz für Paddler und Gepäck.
Auch der Vordermann hat genug Beinfreiheit.

Nicht nur genügend Beinfreiheit hat man im nortik scubi 2 XL, sondern auch viel Platz für Gepäck. Wenn man es zu zweit paddelt, bleibt genug Platz in der Mitte für Campingausrüstung. Das scubi 2 XL ist daher auch eine gute Wahl für Leute, die Campen und Kajaken miteinander verbinden möchten.

Da es an dem Tag des Öfteren Schauer gab, hatten wir die Möglichkeit auch mit dem Verdeck zu paddeln. Dieses hat dafür gesorgt, dass wir nicht nur gut vor dem Regen geschützt waren, sondern auch von sämtlichen Spritzwasser. Das Verdeck ist aber nicht standardmäßig im Lieferumfang enthalten, sondern muss zusätzlich erworben werden. Dieses gibt es sowohl als 1er- als auch als 2-er Variante. Wer das Boot zusammen mit einem Kind oder Hund paddeln möchte, muss auf ein Verdeck verzichten. Das macht auch Sinn, da die 3-Personen Variante auch eher auf Freizeitausflüge abzielt und nicht auf das Tourenpaddeln mehrerer Tage, wo man auch mal in den Regen kommen kann. Wir finden es bloß Schade, dass es keine Gepäcknetze auf dem Verdeck gibt, was bei Booten von Gumotex oder Advanced Elements sehr zu schätzen gelernt haben.

Stärken und Schwächen

Das nortik scubi 2 XL überzeugt eindeutig mit seinen Stärken, wie der vielseitigen Einsetzbarkeit und der guten Verarbeitung. Schwächen muss man regelrecht an diesem Boot suchen. Gerade für Paddelneulinge mag der hohe Anschaffungspreis zunächst abschrecken.

Das scubi nortik 2 hat seinen Preis, dafür gibt es ein sehr gut durchdachtes Kajak.

Das hat uns gefallen

+ Dank Zubehör und Konfigurationsmöglichkeiten sehr viele Einsatzmöglichkeiten + sehr gute Verarbeitung und hochwertige Materialien + sehr bequeme Sitze + sehr gute Fahreigenschaften + passender Transportrucksack inbegriffen

Das hat uns nicht gefallen

- hohe Anschaffungskosten im Vergleich zu einem Schlauchkajak - keine Gepäcknetzte, auch nicht auf dem zusätzlich erhältlichen Verdeck - etwas schwer für ein 2-Personen Hybridkajak - fürs Solopaddeln ist der optionale Mittelsitz notwendig (die zwei mitgelieferten Sitze passen in der Mittelposition)

Fazit zum nortik scubi 2 XL

Der Hersteller trifft es mit seinem Werbespruch für das Boot ziemlich gut: “Das scubi 2 XL ist das Boot, das mitwächst und immer genauso ist, wie sie es brauchen.” Man kann es solo paddeln (optionaler Mittelsitz notwendig) oder auch mit dem Partner oder Freunden. Es gibt genug Platz, um auch mit dem Boot auf Mehrtagestouren zu gehen. Bei Nachwuchs kann mit einem zusätzlichen Sitz nachgerüstet werden und es beweist sich als hochwertiges Badeboot, welches stets stabil im Wasser liegt. Mit weiteren Zubehör kann aber auch der ambitionierte Paddler das Boot nach seinen Bedürfnissen anpassen. Wenn man weiß, dass man viel auf dem Wasser unterwegs sein wird und die Flexibilität des Bootes in seiner Konfiguration schätzt, dann ist das nortik scubi 2 XL eine lohnende Investition, von der man lange etwas haben wird.

Alle getesteten Boote im Überblick!

Im Lieferumfang des Bootes ist folgendes Zubehör enthalten:
  • Transporttasche
  • Reperaturset
  • Finne
Zusätzlich empfehlen wir folgendes Zubehör:
  • Doppelpaddel: ExtaSea Vario 230cm (gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ideal für Einsteiger und regelmäßige Tagespaddler)
  • Luftpumpe: ExtaSea 2×4 L
  • Manometer:
  • Schwimmweste: Secumar Jump
  • Transportrucksack: Gumotex 80 L Transportrucksack
  • Bootswagen:
  • Spritzschürze:
  • Dry Bag:

Alternativen zum nortik scubi 2 XL

Alternative Hybridkajaks wie das scubi 2 XL sucht man vergeblich auf dem Markt. Dafür gibt es aber aufblasbare Kajaks, die eine gute Alternative sein können. Folgende zwei Kajaks können durchaus mit dem scubi 2 XL verglichen werden.

Gumotex Seawave

Gumotex ist eines der bekanntesten Hersteller von Schlauchkajaks auf dem europäischen Markt und das Seawave eines der beliebtesten Modelle. Das Seawave ist ebenfalls sehr flexibel einsetzbar. Man kann es als 1-, 2- oder 3-Personen-Kajak paddeln. Zubehör wie Steueranlage oder Spritzschutz sind auch erhältlich. Dazu ist das Gumotex Seawave deutlich günstiger. 

AE AdvancedFrame Convertible Elite

Wer ein Kajak sucht mit ähnlich guten Fahreigenschaften sollte einen Blick auf das 2er Kajak von Advanced Elements werfen. Es ist ebenfalls günstiger als das nortik scubi 2 XL, dafür aber schwerer im Gewicht. Es kann zudem auch nur als 1-er oder 2-er Kajak genutzt werden. 

Weiterführende Links

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Der Beitrag hat 57 Kommentare

  1. Hallo Sebastian,

    zunächst einmal ein Kompliment an diese tolle Seite!

    Meine Frage, die ich an dich habe:

    Ich habe ein Scubi2 XL gekauft und wollte mit meinem Sohn diese Woche die Obere Donau befahren. Der Wasserstand war aber so, dass teilweise zu befürchten war, dass der Kiel aufsitzt. Zur Sicherheit und zur Enttäuschung von meinem Sohn und mir haben wir das Scubi wieder eingepackt und ein “Leihkajak” gemietet.

    Was hält den so “im Allgemeinen” so eine Bottshaut des Scubis aus?

    Viele Grüße vom Bodensee und vielen Dank!

    1. Hi Roger,
      vielen Dank fürs Kompliment 🙂
      Also wir haben ein scubi 1 XL seit Anfang letzten Jahres im Einsatz. Wir sind damit schon oft ans Kieselufer angelandet und konnten bisher keine Beschädigungen feststellen. Ich schätze die Bootshaut vom scubi als hochwertig und robust ein (trotz PVC Bootshaut wirst du selbst feststellen, dass es überhaupt nicht mit dem PVC Material eines einfachen Schlauchbootes zu vergleichen ist). Darüber hinaus gibt es unten an der Kiellinie einen zusätzlichen PVC Streifen als zusätzlichen Schutz der eigentlichen Bootshaut (genau die Stelle, die beim Aufsetzen und Anlanden am meisten beansprucht werden würde). Die Schaumstoff-Einlagen zwischen Kielstange und Bootshaut sorgen dafür, dass Grundberührungen etwas abgefedert werden. Ich kann dir an dieser Stelle dennoch keinen Blankoscheck geben 😉 Wenn man Pech hat, kann mit jedem Schlauch- oder Faltkajak bei Grundberührung eine Beschädigung entstehen. Wenn das Flussbett zu flach wird und man ständig aufsetzt, muss man eh aussteigen und das Boot ziehen. Was ich mit einem scubi nicht paddeln würde, ist Wildwasser mit vielen überschwemmten Kiesufern, verblocktem Flussbette und vielen Stromschnellen.
      Viele Grüße
      Sebastian

      1. Vielen lieben Dank Sebastian für deine hilfreichen Erläuterungen!

        Sollte doch mal was kaputt gehen so kann das Wasser an dieser Stelle nicht tief sein und die Insassen können nicht zu schaden kommen……….. 🙂

        VG Roger

  2. Hallo Sebastian!
    Wir sind tatsächlich auf der Suche nach einem Schlauchkajak/ Kanu, 2 Personen, 1,75 groß plus ein Hund von 30 Kg.
    Dafür müsste es ja auf jeden Fall den festen Boden haben wegen der Krallen…
    Hättest du da eine Empfehlung? Es gibt bestimmt noch mehr Paddler, die ihren Vierbeiner mitnehmen möchten.
    Wir haben jetzt ein Festboot, bekommen das aber mit unserem Womo- Kastenwagen nicht mit, zu sperrig und zu schwer.
    Ich freue mich über Tipps!
    Grüße aus Lübeck
    Frank
    P.S.: Eine gut gemachte, sehr hilfreiche Seite, die ihr da betreibt!

    1. Hallo Frank,
      danke für dein Kompliment 🙂 Jedes hochwertige Schlauchkajak hat eine ausreichend robuste Bootshaut, sodass Hunde mitkommen kann. Ein Hund kann durchaus im Bootsraum eines scubi 2 XL liegen / sitzen. Es ist eher die Frage, ob dein Hund es mögen wird. Wie du schon sagtest, ist der Boden nicht flach (auch nicht mit dem optionalen Drop-Stitch Boden). Ich würde altenativ ein Grabner Boot, Gumotex Seawave oder Rush 2 empfehlen, und immer eine Decke unterlegen (um feine Kratzer in der Bootshaut zu vermeiden).
      Viele Grüße
      Sebastian

    2. Hallo,
      Wir haben das Scuby 2 XL vor ein paar Wochen auf einer Probefahrt getestet, auch um die Begeisterung unseres eher schreckhaften Hundes auszuloten.
      Als Unterlage für den Hund haben wir uns eine EPS-Platte aus dem Baumarkt zurechtgeschnitzt, d.h. Verkleinert und an den Seiten unten abgeschrägt.
      Unser Hund hat die Lösung voll akzeptiert, und sehr entspannt gelegen – wir haben uns das Boot jetzt bestellt.
      Gruß Christoph

    3. Hallo,
      Ich verkaufe ein Grabner Holiday Boot mit zwei Sitzplätzen. Mit im Angebot ist eine Ruderanlage,
      zwei Paddel zweiteilig und für euch interessant, einen original Grabner Holzeinlegeboden. Er verstärkt und versteift das Boot. Für euren Hund perfekt. Er hat im Boot einen stabilen Stand und kommt nicht mit der Bootshaut in Berührung.
      Mit dabei die original Grabner Luftpumpe und ein Packsack.

  3. Hallo Christian, hallo Sebastian,
    vielen Dank für Eure Website, die sehr gute Entscheidungshilfen bietet. Wir haben uns im Februar das scubi 2 XL (Jubelpaket inclusive Steueranlage) samt Verdeck zugelegt. Vergangenen Sonntag waren wir damit bei starkem Wind auf dem Ammersee unterwegs. Trotz Wellengang haben wir uns absolut sicher im scubi gefühlt, das Boot ist sehr kippstabil und damit auch für Anfänger gut geeignet. Dank Verdeck kam relativ wenig Wasser ins Boot. Die Sitze sind bequem und für längere Touren gut geeignet. Richtungsstabilität und erreichbare Geschwindigkeit sind gut. Das Boot ist eine geniale Konstruktion, Auf- und Abbau sind unkompliziert. Es gibt nur einen Kritikpunkt: die sechs Schaumstoffmatten, welche unter dem Kiel in eine Art Tunnel in die Außenhaut geschoben werden. Diese Matten können lt. Hersteller dauerhaft im Boot belassen werden. Wir nehmen sie nach jeder Fahrt zum Trocknen heraus, weil sich in dem Tunnel in der Außenhaut doch recht viel Wasser sammelt. Die Montage der Schaumstoffmatten ist dann eine ziemliche Fummelei. Hier wäre Potential für Weiterentwicklungen. Trotzdem: wir würden das scubi 2 XL wieder kaufen.
    Herzliche Grüße
    Florian

    1. Hallo Florian,

      vielen Dank für dein ausführliches Feedback zum Boot. Erfahrungen von anderen Paddlern sind natürlich immer besonders spannend und auch für die Leser hilfreich. 🙂 Die Schaumstoffmatten kennen wir vom scubi 1 XL, welches in seiner Konstruktion diesbezüglich gleich ist. Es ist richtig, dass wenn sie einmal richtig nass werden, ein Trockenwischen nicht ausreicht. Wir lassen die Schaumstoffmatten aber dennoch immer drin, holen sämtliches Wasser aus dem Boot mit dem Schwamm heraus und zuhause lassen wir die Restfeuchtigkeit nochmal im Keller beim aufgebauten Boot komplett abtrocknen. Das hatte bisher immer sehr gut funktioniert.

      Beste Grüße
      Christian

      1. Hallo Christian,

        mich schreckt die Feuchtigkeit im Tunnel der Außenhaut etwas ab, weil ich nicht die Möglichkeit habe, das Boot zu hause aufgebaut trocknen zu lassen. Könnte man die Löcher nicht zukleben, so dass gar kein Wasser in den Boden hineinlaufen kann?
        Selbst wenn man das Boot zum Trocknen aufstellt, trocknet der Tunnel in der Außenhaut doch bestimmt schlecht ab, weil da die Luft nur schlecht rankommt.

        Viele Grüße,
        Alex

        1. Hallo Alex,

          es sind nicht nur die Löcher, sondern auch die Eingänge des Tunnels, wo die Schaumstoffmatten eingeschoben werden, die du zukleben müsstest. Theoretisch wäre das eine Möglichkeit, wenn du das alles auch wirklich komplett dicht abgeklebt bekommst. Aber wie gut die Idee sich am Ende in der Praxis am Ende bewährt, können wir nicht einschätzen. Das Abtrocknen lassen des Bootes war bei uns bisher kein großes Problem (auch nicht bei feuchtem Tunnel).

          Beste Grüße
          Christian

      2. Hallo Christian,

        bei uns klappt das mit dem Trocknen bei eingebauten Foam Pads nicht. Auch nach mehreren Tagen kann man, wenn man einen Finger unter ein Foam Pad schiebt, noch Wasser fühlen.

        Die Foam Pads haben noch einen Nachteil. Die Tunnel für das Kielrohr sind auf der Oberseite des Tunnels für die Foam Pads aufgebracht. Diese Oberseite des Foam Pad Tunnels ist locker (das sieht man auch auf euren Fotos), so dass sich das Kielrohr beispielsweise bei ungeschicktem Einsteigen seitlich verschieben kann. Mir ist das einmal passiert (Einsteigen mit Seesocke), einen Nachteil hinsichtlich der Spurtreue konnte ich aber nicht feststellen.

        Die ständig feuchten Foam Pads haben uns nach dem mittlerweile dritten Urlaub mit dem Scubi derartig angenervt, dass wir uns nach einem alternativen Hybriden umgesehen haben. Ein Boot mit ähnlich guter Rumpfform, bequemen Sitzen und leichtem Einstieg durch große Luken konnten wir nicht finden (das Neris Smart ist am nächsten dran, aber innen sehr schmal).

        Das warf die Frage auf, ob man nicht die Foam Pads einfach weglassen kann. Wir hatten zunächst Bedenken, ob dann noch die notwendige Spannung auf dem Material wäre. Eine Frage per E-Mail an Nortik (die übrigens innerhalb einer Stunde beantwortet wurde, guter Service) wurde so beantwortet, dass man ohne Foam Pads nur auf Kieselsteine oder andere Gegenstände unter dem Kielrohr achten müsse.

        Wer wie wir keine verblockten Flüsse, sondern Seen und Großgewässer paddelt, kann also das ganze Problem einfach umgehen. Wenn man nach dem Paddeln neben dem normalen Auswischen noch einmal mit dem Lappen den Foam Pad Tunnel auswischt, kann das Boot – wie andere auch – trocken verpackt werden.

        Viele Grüße
        Andreas

  4. Hallo Sebastian, danke für diesen tollen Testbericht über das Scubi 2XL. Ich denke, das wäre dasideale Boot für mich und meine Frau. Da ich sicher oft auch nur solo paddeln werde, wäre auch das Scubi 2 (ohne XL) interessant für mich, da bei diesem Boot kein dritter Sitz für die Soloposition notwendig ist. Lt. Beschreibung wird hier nur die Lehne des vorderen Sitzes anders rum montiert wird, das geht deshalb, weil bei diesem Boot Bug und Heck gleich ausgeformt sind. Habt ihr Erfahrung mit dem Scubi 2, sind die Laufeigenschaften gleich dem XL und sitzt man tatsächlich mit der anders rum montierten Lehne optimal im Schwerpunkt. Vielen Dank für eure Meinung. Liebe Grüße Klaus

    1. Hallo Klaus,

      das können wir dir leider in dem Detailgrad nicht sagen. Wir sind zwar auch das Scubi 2 gepaddelt, aber eben nur wie auch das Scubi 2XL auf einer Messe und das liegt auch mittlerweile ein bisschen zurück. Die 1er Konfiguration hatten wir bei beiden Booten nicht ausprobiert.

      Beste Grüße
      Christian

  5. Hi.

    Ich trage mich mit dem Gedanken, dass Scubi 2 XL zu kaufen für Fahrten zu zweit, zu dritt und alleine. Müssen die beiden Standard-Sitze montiert bleiben, wenn man den optionalen dritten Sitz für Solo-Fahrten einbaut, oder können die beiden dann herausgenommen werden? Können kleine Kinder auch mit einem Luftsitzkissen direkt auf dem Boden sitzen – und wenn ja, sollte man dafür besser die Einlegematte benutzen?

    Viele Grüße und vielen Dank!
    Georg

    1. Hallo Georg,
      ja, Solo-Fahrten nur mit dem optionalen dritten Sitz sollte möglich sein (siehe Abbildung vom Hersteller). Wir haben diese Woche den Drop-Stitch Boden beim Scubi 1 XL ausprobiert. Der Drop-Stitch Boden steift den Boden des Innenraums sehr gut aus, sodass es noch mehr wie ein Festrumpfkajak anfühlt und mehr Trittsicherheit beim Ein- und Aussteigen bietet. Dennoch hast du im Innenraum eine V-Form, mit Drop-Stitch weniger aber dennoch vorhanden (siehe folgendes Foto). Das Sitzen auf dem Boden stelle ich mir unbequem vor.
      Viele Grüße
      Sebastian

    2. Hi Georg … für Solofahrten wird der 3. Sitz eingebaut … das Gestänge von Vorder und Rücksitz bleibt generell eingebaut, da diese Konstruktion für die Steifigkeit des Rumpfes erforderlich ist … die Sitzflächen und Rückenlehnen des Vorder und Rücksitzes kannst Du jedoch entfernen, um gegebenenfalls mehr Platz für Gepäck zu haben … wenn Du sehr lange Beine hast, kannst Du auch den hinteren Spannt des Vordersitzes (mit Querstrebe) gegen den vorderen Spannt des Rücksitzes (ohne Querstrebe) tauschen, so erhältst Du mehr Beinfreiheit.
      Auf dem Boden mit einem Luftkissen zu sitzen, sollte generell eigentlich kein Problem sein … einen extra Einlegeboden brauchst Du da nicht … geht ja hier nur drum, das man nicht auf dem Rohr sitzt … aber wenn’s nur ein Kind ist, kann’s ja besser bequem auf dem Solositz Platz nehmen, den kann man dafür auch variabel einbauen – also entweder Blick nach vorne, oder mit Rücken am Vordermann und Blick nach.

  6. Hallo,
    erstmal gibt es ein Lob für Eure tolle Seite. Sehr informativ, sie hat mir schon viel geholfen.

    Eine Frage: Welche Paddellänge würdet Ihr zum Scubi 2xl empfehlen? Ich bin 1,89m groß, 2,3m oder 2,4m. Der Kahn ist ja ordentlich breit.

    Gruß, (auch ein) Sebastian

    1. Hallo Sebastian 😉
      wir sind das nortik scubi 1 XL schon öfters gepaddelt. Da waren 230 cm Paddellänge ideal. Das scubi 1 XL ist aber auch 10 cm schmaler. Für das 2 XL empfehlen wir ein 240 cm langes Paddel, wie auch der Hersteller es im Jubelpaket anbietet.
      Viele Grüße
      Sebastian

  7. Hallo, wir haben ein Scubi 2xl, das ich nun doch öfter auch alleine nutzen möchte. Jetzt bewirbt man das Scubi ja stark mit dem Argument es auch alleine paddeln zu können. Das mit dem Sitz ist mir allerdings nicht klar – brauche ich dafür nun einen 3. zusätzlichen Sitz oder kann ich einen der beiden vorhandenen in die Mitte geben? Was ich mir anhand der Befestigungslogik nicht vorstellen kann. Es fehlt dafür der Mittelklick am Gestänge.
    Danke für einen Hinweis!

    1. Hallo Susanna,
      ja, du brauchst einen zusätzlichen Sitz, der für die Mitte des Kajaks vorgesehen ist (siehe auf faltboot.de unter Zubehör). In der Bedienungsanleitung auf S. 23 findest du die Montage. Außerdem gibt es dazu ein
      Video. Aber ich gebe dir Recht. Es ist schade, dass sich konstruktionsbedingt nicht eines der zwei mitgelieferten Sitze für die Mitte geeignet ist.
      Viele Grüße
      Sebastian

  8. Hallo
    Wir haben uns das Scubi 2 XL vor 2 Wochen gekauft.
    Die erste Testfahrt war erfolgreich.
    Wir sind mit einem lächeln nach der Tour ausgestiegen..
    Nun meine Frage.
    In Kajaks gibt es Fußrasten oder Fußstützen.
    Irgendwie wußte ich nicht wie ich die Beine richtig legen sollte.
    Irgendwie fehlte eine Fußstütze.
    Wie macht ihr das.

    Gruß
    Michael

    1. Hallo Michael,
      wir haben beim scubi 2 XL und vermissen auch beim 1 XL keine Fußstütze, da man höher als in einem herkömmlichen Kajak sitzt. Wer eine Paddeltechnik mit viel Beinarbeit gewohnt ist, wird vermutlich die Fußstützen mehr vermissen.
      Viele Grüße
      Sebastian

  9. Hallo zusammen,
    wir sind seit 2 Jahren stolzer Besitzer eines Scubi 2 XL in blau und wir sind auch immer noch super zufrieden.
    Mittlerweile sind wir auf der Suche nach einem Motor für das Boot. Leider haben wir noch nichts passendes gefunden.
    Ist ein Motor direkt vom Hersteller in der Planung oder können wir auf eine Alternative zurückgreifen?
    Oder gibt es sonst noch andere Möglichkeiten für das Scubi 2 XL ?
    Danke für Eure Antwort.

    1. Hallo Philipp,
      uns ist nichts bekannt. Ihr könntet das nortik scubi 2 XL mit einem nortik Kajaksegel ausstatten. Das würde mir als andere Möglichkeit einfallen.
      Viele Grüße
      Sebastian

  10. Moin,
    ersteinmal finde ich euren Blog richtig super. Alle möglich Tipps und Infos gebündelt. Das vereinfacht es einen Überblick zu bekommen. Vielen Dank dafür. Zur Frage: Kann man das Nordik Scubi 2/2 xl auch mit Stechpaddel nutzen? Oder ist das völliger Quatsch? Die Sitzhöhe scheint ausreichend zu sein.
    Wie wäre das beim gumotex rush 2?

    1. Hallo Daniel,
      genau! Aufgrund der erhöhten Sitzposition im Scubi 2/2xl sollte ein sitzendes Paddeln mit Stechpaddel möglich sein (ein kniendes Paddeln ist natürlich nicht möglich). Wie gut es tatsächlich funktioniert, können wir dir nicht sagen. Beim Gumotex Rush 2 bin ich deutlich skeptischer.
      Viele Grüße
      Sebastian

    2. Hallo Daniel,
      ich habe auch ein Scubi 2xl und paddele lieber mit Stechpaddel. Ich habe die originalen Sitze ausgebaut und mir zwei Sitzbretter gesägt, die ich mit den Klemmen von Ally-Sitzen (kriegt man auch als Ersatzteil, man braucht 8 Stück) auf den Querstangen anklipse. Die Sitzposition ist dann insgesamt etwas höher und man kann auch im knien paddeln, weil die vorderen Steven jeweils wegfallen.

    3. Hallo Daniel,
      ich paddele auch lieber mit Stechpaddel und habe die Originalsitze ausgebaut. Stattdessen zwei Sitzbretter gesägt, die mit den Sitzclipsen von Ally-Sitzen (gibt es als Ersatzteil) an den Haltestangen aufgecllpst werden. Dadurch fallen die vorderen Steven weg, so dass man auch im Knien paddeln kann. Die Sitzposition kommt auch ca. 5 cm höher, was fürs Kanupaddeln auch angenehmer ist.

  11. Hallo Sebastian,
    wir wollen und ein Kanu für gemütliche Touren auf Seen, und Flüssen zulegen. Bisher hatten wir immer Kanus ausgeliehen.
    Den Scubi 2XL habe ich in die engere Auswahl genommen, da er eine Mischung zwischen Kajak, und Kanu ist. Da ich knapp 120 kg wiege und mit Partnerin dann zusammen rund 190 kg, stelle ich mir die Frage, ob der 2XL bei einer max. Zuladung von 250 kg noch Spaß macht, oder dann lieber gleich einen größeren scupi 3 wählen, und mehr Reserven bei der Zuladung haben. Bei den Leihkanus mit rund 330 kg war der Tiefgang speziell hinten, wo ich immer saß, schon etwas größer, und das Kanu war schlechter zu manövrieren.

    Vielen Dank für Deine Rückmeldung.

    1. Hallo Thomas,
      deine Problematik der ungleichmäßigen Gewichtsverteilung wirst du bei jedem Mehrpersonen Kajak haben, sofern kein Ausgleich mit Gepäck erfolgt. Das Scubi 3 sehe ich nur vorteilhaft, wenn ihr tatsächlich viel Gepäck zum Gewichtsausgleich auf euren Touren dabei habt. Das kann dann im vorderen Teil des Bootes platziert werden. Nichtsdestotrotz ist ein längeres Kajak schwerer manövrierbar. Bei Zweifeln kannst du auch direkt beim Hersteller nachfragen 🙂
      Viele Grüße
      Sebastian

  12. Danke für die Auskünfte zu Dropstitch!
    Eine andere Frage, (die Ihr vielleicht schon x-mal beantwortet habt, aber wo?) zur Paddel-Kleidung: Trockenhose Plus Trockenjacke oder lieber ein ganzer Trockenanzug? Was darf so was kosten? NRS ist gleich ziemlich teuer! Aber eine Paddeljacke aus dem Internet zu 39 € hatte zwar Neopren-Bündchen, erwies sich aber schnell als “Schwitzmaschine”….
    Oder ist ein Neopren-Anzug das Beste, wenn man auch in Übergangsjahreszeiten paddeln will?
    Dank im Voraus für Eure Erfahrungen und Tipps!
    Manuel

    1. Hallo Manuel,
      einen Ratgeber zur Paddelkleidung haben wir noch nicht verfasst. NRS scheint gute Produkte zu haben. Wir haben uns dieses Jahr neue Schwimmwesten (NRS Oso) und Paddeljacken (NRS High Tide) gekauft und sind damit sehr zufrieden. Vor paar Jahren hätten wir den Preis auch nicht bezahlt, weil es doch recht “teuer” erscheint. Die Qualität und die Features stimmen. Für die kalte Jahreszeit haben wir uns einen Trockenanzug bestellt (Anfibio PackSuit). In der engeren Auswahl hatten wir noch den Palm Cascade, Hiko Odin 402 Hoode und Kokatat Swift Entry. Das geringe Gewicht und Packmaß sowie die individuelle Konfigurierbarkeit hatten uns beim Anfibio PackSuit gefallen. Eine Kombination aus Hose und Jacke hatten wir ausgeschlossen, da wir eine 100%ige Wasserdichtigkeit haben möchten. Bei einer Kombi kann es im Hüftbereich immer etwas feucht werden, wenn man kentert. Außerdem musst du beim Anziehen darauf achten, dass Jacke und Hose perfekt miteinander abschließen. Natürlich ist der Vorteil nicht zu verschweigen, dass bei einer Kombi die Teile separat zu nutzen sind. An einen Neopren-Anzug hatten wir auch gedacht, da Neopren unempfindlicher und deutlich günstiger ist. Erst wenn das Boot aufgebaut ist, wollen wir uns die Paddelkleidung anziehen. Das ist bei einem Trockenanzug recht einfach. Bei einem Neopren müsste man sich komplett umziehen. Wenn man ihn vorher schon drunter hat, sitzt man auf dem Hinweg bereits in enger und teilweise zu warmer Bekleidung. Dennoch denken wir, dass Neopren eine sehr günstige und gute Alternative ist. Eine wasserfeste Jacke und Hose benötigst du aber trotzdem.
      Viele Grüße
      Sebastian

      1. Vielen Dank für die konkreten Tipps! Besonders der Hinweis auf die praktischen Probleme mit einem Neopren-Anzug überzeugt. Andererseits sind die guten Hosen bzw. Trockenanzüge wirklich z.T. sehr teuer! Ich frage mich: Muss die Ausrüstung immer vom “worst case” = Kentern ausgehen? Immer wieder ist vom Kentern die Rede, so als ob es dafür eine “Tapferkeitsmedaille” gibt…? Wer regelmäßig WW 2-4 fährt, kalkuliert das sicher mit ein. Wer aber vor allem ruhige Flüsse paddeln will und mit 65 seine Genzen einigermaßen kennt (bin auch schon in der Isar reingefallen… :-), fragt sich, ob er gleich mehrere 100 € für den unwahrscheinlichen Fall einer Kenterung im Zahmwasser ausgeben soll? Da überlege ich noch… Für die kalte Jahreszeit wohl schon, aber auch noch einen für die warme Jahreszeit…? Man muss im Grunde als Anfänger eine Hierarchie der anzuschaffenden Ausrüstung aufstellen: Gutes Boot – gute Paddel — …. — . … — ? Gruß Manuel

        1. Ja, tatsächlich sollte man sich entsprechend der Wassertemperatur kleiden und mit dem Schlimmsten rechnen. Nur so ist man auf der sicheren Seite. Ab unter 13 Grad können Kälteschocks auftreten. Spätestens ab 10 Grad und drunter gilt folgende Faustregel: Wassertemperatur = Handlungszeit im Wasser in Minuten (sofern kein Kälteschock eintrat). Das ist ungefähr die Zeit, die du hast, um ins Boot bzw. ans Ufer zu kommen. Mit dicker Winterkleidung wird das gar nicht so einfach. Am Ende muss jeder selbst entscheiden. Wenn wir in der Nebensaison ohne Neopren oder Trockenanzug paddeln, weichen wir auf wärmeres Gewässer aus (z.B. Staffelsee vs. Walchensee), paddeln nur bekanntes Gewässer und nah am Ufer, haben immer Wechselkleidung im Trockensack dabei und vermeiden Fließgewässer. Auch die Bootsbeherrschung und die Kippstabilität des Bootes spielen eine große Rolle. Mit einem Gumotex Framura würde ich ohne Schutzkleidung in der Nebensaison nicht paddeln, mit einem Gumotex Swing schon.
          Viele Grüße
          Sebastian

          1. Danke! Das verstehe ich jetzt besser! Hatte über 30 Jahre nur in Jeans gepaddelt, aber auch nur im Sommer und auf sicheren Flüssen und Seen. Nur 2x reingeflogen in die Isar und in den Regen. Und in Ostfriesland mal von oben nach unten durchnässt…
            Aber künftig würde ich gern auch in der kälteren Jahreszeit paddeln, dann mit einem “Seawave”, das Ihr so gut besprochen habt. Ich habe es gerade erworben, nachdem mein ältester Sohn mir meinen Klepper Aerius 2 abgeluchst hat. Bin sehr gespannt.
            Grüße Manuel

  13. Mir gefällt an Euren Kommentaren der wertschätzende Umgang. Das ist leider in Foren eine Seltenheit! Danke dafür!
    Ich hab auch drei Fragen:
    1) Dropstitch oder Normal: Das scheint eine Glaubensfrage zu sein? Stabile Sicherheit gegen Spaß? Z.B. hat sich Steve der Fluuusswanderer sehr kritisch über das Verhalten von Dropstitch-Booten geäußert, z.B. Gumotex Rush 2.
    2) ich hab ein Scuby 1 xl in der Originalversion von Triton. Es hat gute Fahreigenschaften. Aber ich plage mich bei jedem Aufbau damit, die Splinte des Sitzes nach Einfügung der Kielstange wieder rein zu bekommen. Ist beim Scuby 2XL das Verfahren genau so wie beim 1XL?
    3) Habt Ihr auch das Nautiraid beach 2 getestet?
    Viele Grüße
    Manuel Ritter

    1. Hallo Manuel,
      das freut uns zu hören 🙂
      1) Es kommt drauf an, wie Drop-Stitch beim Boot verwendet wird. So verwendet beispielsweise Gumotex bisher Drop-Stich dafür, um das Kajak einen flachen Boden zu verpassen. Dadurch ist mit dem Kajak weniger Technik möglich (z.B. Ankanten) und es resultiert für den einen oder anderen in weniger Spaß auf dem Wasser. Durch den flachen Boden sind die Boote sehr kippstabil und es wirkt im Innenraum weniger wie ein Luftboot. Freunde von uns (Gelegenheitspaddler) fanden das Rush 2 richtig gut. Es ist immer die Frage, was und in welcher Intensität man vorher gepaddelt ist und welches Gewässer man primär paddeln möchte. Es gibt aber auch Drop-Stitch Kajaks, die anders konstruiert sind (z.B. Itiwit x500). Durch den Einsatz von Drop-Stitch hat es Decathlon geschafft, ein schmales Luftkajak mit ausgeprägter Kiellinie zu entwickeln, was mehr Technik erlauben sollte aber deutlich kippanfälliger ist. Interessanter ist deswegen aus unserer Sicht, wie das Unterschiff des Bootes konstruiert ist (eher flach, rund, ausgeprägte Kiellinie, spitzer Bug- und Heck, Breite und Länge (bzw. effektive Länge im Wasser) des Bootes).
      2) Wir sind uns nicht sicher, welche Version du hast. Am ehesten hilft dir die Aufbauanleitung vom Scubi 2 XL, um es beurteilen zu können.
      3) Das Nautiraid Beach 2 haben wir bisher noch nicht getestet.
      Viele Grüße
      Sebastian

  14. Noch ein paar Erfahrungswerte nach den Herbstferien an der Schlei:

    Das Boot paddelt sich gut. Insbesondere mögen wir wie es sich in Wellen (durch Wind und größere Boote verursacht) verhält. Egal woher die Wellen kommen, das Scubi 2 XL läuft ungerührt weiter.

    Der Aufbau ist allerdings dann etwas umständlich, wenn man das Boot ganz genau gerade (also mit dem Kielrohr schön mittig) aufbauen will. In der Bootsmitte kann man sich mit dem Kielrohr noch gut an den Löchern in der Tasche für die Schaumstoffstreifen orientieren, weiter vorn und hinten muss man von unten ertasten, ob der Kielstreifen genau auf dem Kielrohr liegt. Mit dem Dropstitch-Einsatz gelingt uns das nicht, weil die Sicht auf die Löcher versperrt ist. Wir werden den Dropstitch-Boden in Zukunft deshalb wieder weglassen.

    Die Besegelung (wir haben die größere mit 1 qm) ist clever gelöst. Damit am Wind zu segeln ist allerdings kaum möglich. Die Lage des Bootes zeigt zwar einen ordentlichen Wendewinkel, aber das GPS enttäuscht dann damit, dass das Boot deutlich zur Seite geschoben wird. Eigentlich ist das auch ohne Schwert kaum anders denkbar. Insgesamt macht das Segel aber Spaß. Es ist schnell montiert und kann, wenn es nicht genutzt wird, flach auf das Boot gelegt werden und behindert dann kaum beim Paddeln. Eins müssen wir noch lösen: Wenn Segel und Verdeck genutzt werden, dann kann man die mitgelieferten Klemmen für die Schot nicht ansetzen, weil die Klemmen festgeklettet werden müssen und das Klettband verdeckt ist. Natürlich kann man bei der kleinen Segelfläche die Schot noch aus der Hand fahren, aber es ist auf Dauer etwas unbequem.

    1. Das XL ist für einen dritten (Kinder-)Sitz vorbereitet und hat eine (ganz subjektiv gesehen) schönere Form. Bug und Heck sind unterschiedlich ausgeformt.

    2. Hallo Peter,
      neben der zusätzlichen Sitzoption für ein Kind gibt es für das nortik Scubi 2 XL einen optionalen Drop-Stitch Einlegenboden für mehr Trittsicherheit und -Stabilität im Boot.
      Viele Grüße
      Sebastian

    1. Hallo Peter,
      ich habe mich auch gerade mit dieser Frage beschäftigt und der für mich ausschlaggebende Unterschied war letztlich die größere Flexibilität des Scubi 2 XL. Der in der Mitte einbaubare Sitz eignet sich auch für einen Solopaddler, der damit besser im Boot positioniert ist – diese Möglichkeit bietet das Scubi 2 – nach meinen Informationen – nicht. Bei Bedarf gibt es sogar ein Verdeck für einen mittig sitzenden Solo-Paddler.
      Viele Grüße
      Dirk

  15. Eine Anmerkung zu den Griffen:

    In der Aufbauanleitung steht: “Greifen Sie beim Tragen des Bootes immer unter das Boot. Nehmen Sie es zum Tragen, Hochziehen, etc. nicht an den Griffen.” Nachvollziehen kann ich das nicht, die Griffe machen wie das ganze Boot einen soliden Eindruck.

    Auf meine E-Mail-Nachfrage hin hat man das etwas relativiert und vom Tragen des beladenen Bootes mit den Griffen abgeraten.

    Trotzdem gehe ich lieber vorsichtig damit um und verwende einen Bootswagen.

    1. Hallo Andreas,
      vielen Dank für den wertvollen Hinweis 🙂 In der Scubi 1XL Aufbauanleitung steht beispielsweise folgendes “Greifen Sie beim Tragen des Bootes immer unter das Boot. Nehmen Sie es nicht an den schwarzen Überspannungen an Bug und Heck hoch.” Mittlerweile hat das Scubi 1 XL auch Griffe als Upgrade bekommen, die sich genau auf den schwarzen Überspannungen befestigt sind. Ich denke nicht, dass die Griffe aus optischen Gründen angebracht wurden. Daher finde ich die Aussage vom Hersteller plausibel. Das Gewicht und somit die Belastung eines beladenen Bootes ist relativ. Bei dem einen sind es 5 kg und bei dem anderen mehr als 15 kg. Auch beim Schieben des Bootes mit dem Bootswagen finde ich die Tragegriffe nützlich.
      Viele Grüße
      Sebastian

  16. Hallo Sebastian, man kann nicht oft genug sagen, dass ihr hier echt großartige Arbeit macht. Nachdem wir bisher immer nur mit geliehenen Kajaks gefahren sind möchten wir nun den nächsten Schritt wagen und uns ein eigenes Wanderkajak zulegen – eure Erfahrungsberichte haben uns bis hier hin schon richtig viel geholfen.

    Grundsätzlich ist bei mir aber die Frage geblieben, welche Boote mit Grundkontakt – Z.B. bei kleineren bis mittleren Schwällen und niederem Wasserstand besser klar kommen. Aufblasbare Kajaks wie das Swing 2 und Thaya – oder doch eher der Falthybride Scubi 2. Oder sind Reiseiajak dafür prinzipiell anfällig?

    Macht weiter so!

    1. Hallo Fabrice,
      vielen Dank für dein Kompliment 🙂 Kleinere und mittlere Schwälle, klingt nach Abschnitten mit Wildwasserstufe 1 und 2. Da wäre das Scubi zu schade für. Zwischen Kielstange und Bootshaut befinden sich kleine Schaumstoffmatten, am Heck und Bug jedoch nicht. Wenn das Scubi häufig Grundberührungen sieht, nutzt es sich schneller ab als ein reines Luftboot. Die Reibung ist einfach höher. Ein reiner Luftboden federt hier hingegen deutlich besser ab. Außerdem: Wenn doch mal ein großer Stein unter der Wasseroberfläche ist, kann bei einem harten Aufprall das Gestänge des Scubi einen Schaden nehmen. Das Boot wird wahrscheinlich noch fahrbar sein, aber der Auf- und Abbau wird dann deutlich schwieriger oder fast unmöglich (hier genügt es schon, wenn sich etwas nur ein bisschen verzieht). Bei den von dir beschriebenen Gewässern würden wir ein Gumotex Boot nehmen. Die sind dafür wie gemacht.
      Viele Grüße
      Sebastian

  17. Hallo Sebastian!
    Vielen vielen Dank für die hilfreiche Informationen.
    Von deine Berichte habe ich verstanden, dass die Scubi 2 xl, AdvancedFrame Convertible Elite und Seawave sehr gute Fahreigenschaften haben. Scubi2 xl etw. teuer, Convertible Elite etw. schwer und Seawave günstiger. Wenn wir den Preis und den Gewicht vergessen (sind abjektivierbar), welche von den drei wäre deiner Meinung nach besser geeignet für Touren auf dem Meer?
    Nochmal vielen Dank für die tolle Arbeit hier!
    Viele Grüße,
    Leftis

    1. Hi Leftis,
      wir finden alle 3 Kajaks für deinen Einsatz geeignet, da sie eine ordentliche Länge haben und sich mit einem Verdeck ausstatten lassen. Da wir mit allen 3 Kajaks noch keine Erfahrung auf dem Meer machen konnten, können wir leider nicht urteilen, welches nun tatsächlich besser oder weniger geeignet ist. Das Itiwit x500 2-Sitzer* sieht auch sehr interessant für deinen Einsatz aus, wird aber spürbar kippanfälliger im Vergleich zu den anderen Kajaks sein.
      Viele Grüße
      Sebastian

  18. Wir besitzen schon ein gutes Kanu (Beach von Nautiraid). Wir fahren dieses Kanu mit den Stechpaddeln. Aber jetzt bin ich auf der Suche nach einem (Schlauch-)Kajak mit Spritzdecke (und Platz für Gepäck), welches man auch mit einem Doppelpaddel rudern kann. Der Markt ist fast unüberschaubar, aber auf eurer Seite findet man wirklich gute, professionelle und sehr hilfreiche Berichte. Man merkt gleich, dass ihr eine Ahnung habt, von dem was ihr hier berichtet. Das hat mir die Suche um einiges leichter gemacht. Außerdem habe ich viele nützlich Hintergrundinformationen erhalten. Ich finde es toll, dass ihr euer Wissen weitergebt. Danke!

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*Hierbei handelt es sich um einen Affiliatelink. Durch den Kauf über den Link erhalten wir eine kleine Provision, womit du unsere Seite unterstützt. Durch den Kauf über dem Link entstehen dir keine zusätzlichen Kosten.

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Der Beitrag hat 57 Kommentare

  1. Hallo Sebastian,

    zunächst einmal ein Kompliment an diese tolle Seite!

    Meine Frage, die ich an dich habe:

    Ich habe ein Scubi2 XL gekauft und wollte mit meinem Sohn diese Woche die Obere Donau befahren. Der Wasserstand war aber so, dass teilweise zu befürchten war, dass der Kiel aufsitzt. Zur Sicherheit und zur Enttäuschung von meinem Sohn und mir haben wir das Scubi wieder eingepackt und ein “Leihkajak” gemietet.

    Was hält den so “im Allgemeinen” so eine Bottshaut des Scubis aus?

    Viele Grüße vom Bodensee und vielen Dank!

    1. Hi Roger,
      vielen Dank fürs Kompliment 🙂
      Also wir haben ein scubi 1 XL seit Anfang letzten Jahres im Einsatz. Wir sind damit schon oft ans Kieselufer angelandet und konnten bisher keine Beschädigungen feststellen. Ich schätze die Bootshaut vom scubi als hochwertig und robust ein (trotz PVC Bootshaut wirst du selbst feststellen, dass es überhaupt nicht mit dem PVC Material eines einfachen Schlauchbootes zu vergleichen ist). Darüber hinaus gibt es unten an der Kiellinie einen zusätzlichen PVC Streifen als zusätzlichen Schutz der eigentlichen Bootshaut (genau die Stelle, die beim Aufsetzen und Anlanden am meisten beansprucht werden würde). Die Schaumstoff-Einlagen zwischen Kielstange und Bootshaut sorgen dafür, dass Grundberührungen etwas abgefedert werden. Ich kann dir an dieser Stelle dennoch keinen Blankoscheck geben 😉 Wenn man Pech hat, kann mit jedem Schlauch- oder Faltkajak bei Grundberührung eine Beschädigung entstehen. Wenn das Flussbett zu flach wird und man ständig aufsetzt, muss man eh aussteigen und das Boot ziehen. Was ich mit einem scubi nicht paddeln würde, ist Wildwasser mit vielen überschwemmten Kiesufern, verblocktem Flussbette und vielen Stromschnellen.
      Viele Grüße
      Sebastian

      1. Vielen lieben Dank Sebastian für deine hilfreichen Erläuterungen!

        Sollte doch mal was kaputt gehen so kann das Wasser an dieser Stelle nicht tief sein und die Insassen können nicht zu schaden kommen……….. 🙂

        VG Roger

  2. Hallo Sebastian!
    Wir sind tatsächlich auf der Suche nach einem Schlauchkajak/ Kanu, 2 Personen, 1,75 groß plus ein Hund von 30 Kg.
    Dafür müsste es ja auf jeden Fall den festen Boden haben wegen der Krallen…
    Hättest du da eine Empfehlung? Es gibt bestimmt noch mehr Paddler, die ihren Vierbeiner mitnehmen möchten.
    Wir haben jetzt ein Festboot, bekommen das aber mit unserem Womo- Kastenwagen nicht mit, zu sperrig und zu schwer.
    Ich freue mich über Tipps!
    Grüße aus Lübeck
    Frank
    P.S.: Eine gut gemachte, sehr hilfreiche Seite, die ihr da betreibt!

    1. Hallo Frank,
      danke für dein Kompliment 🙂 Jedes hochwertige Schlauchkajak hat eine ausreichend robuste Bootshaut, sodass Hunde mitkommen kann. Ein Hund kann durchaus im Bootsraum eines scubi 2 XL liegen / sitzen. Es ist eher die Frage, ob dein Hund es mögen wird. Wie du schon sagtest, ist der Boden nicht flach (auch nicht mit dem optionalen Drop-Stitch Boden). Ich würde altenativ ein Grabner Boot, Gumotex Seawave oder Rush 2 empfehlen, und immer eine Decke unterlegen (um feine Kratzer in der Bootshaut zu vermeiden).
      Viele Grüße
      Sebastian

    2. Hallo,
      Wir haben das Scuby 2 XL vor ein paar Wochen auf einer Probefahrt getestet, auch um die Begeisterung unseres eher schreckhaften Hundes auszuloten.
      Als Unterlage für den Hund haben wir uns eine EPS-Platte aus dem Baumarkt zurechtgeschnitzt, d.h. Verkleinert und an den Seiten unten abgeschrägt.
      Unser Hund hat die Lösung voll akzeptiert, und sehr entspannt gelegen – wir haben uns das Boot jetzt bestellt.
      Gruß Christoph

    3. Hallo,
      Ich verkaufe ein Grabner Holiday Boot mit zwei Sitzplätzen. Mit im Angebot ist eine Ruderanlage,
      zwei Paddel zweiteilig und für euch interessant, einen original Grabner Holzeinlegeboden. Er verstärkt und versteift das Boot. Für euren Hund perfekt. Er hat im Boot einen stabilen Stand und kommt nicht mit der Bootshaut in Berührung.
      Mit dabei die original Grabner Luftpumpe und ein Packsack.

  3. Hallo Christian, hallo Sebastian,
    vielen Dank für Eure Website, die sehr gute Entscheidungshilfen bietet. Wir haben uns im Februar das scubi 2 XL (Jubelpaket inclusive Steueranlage) samt Verdeck zugelegt. Vergangenen Sonntag waren wir damit bei starkem Wind auf dem Ammersee unterwegs. Trotz Wellengang haben wir uns absolut sicher im scubi gefühlt, das Boot ist sehr kippstabil und damit auch für Anfänger gut geeignet. Dank Verdeck kam relativ wenig Wasser ins Boot. Die Sitze sind bequem und für längere Touren gut geeignet. Richtungsstabilität und erreichbare Geschwindigkeit sind gut. Das Boot ist eine geniale Konstruktion, Auf- und Abbau sind unkompliziert. Es gibt nur einen Kritikpunkt: die sechs Schaumstoffmatten, welche unter dem Kiel in eine Art Tunnel in die Außenhaut geschoben werden. Diese Matten können lt. Hersteller dauerhaft im Boot belassen werden. Wir nehmen sie nach jeder Fahrt zum Trocknen heraus, weil sich in dem Tunnel in der Außenhaut doch recht viel Wasser sammelt. Die Montage der Schaumstoffmatten ist dann eine ziemliche Fummelei. Hier wäre Potential für Weiterentwicklungen. Trotzdem: wir würden das scubi 2 XL wieder kaufen.
    Herzliche Grüße
    Florian

    1. Hallo Florian,

      vielen Dank für dein ausführliches Feedback zum Boot. Erfahrungen von anderen Paddlern sind natürlich immer besonders spannend und auch für die Leser hilfreich. 🙂 Die Schaumstoffmatten kennen wir vom scubi 1 XL, welches in seiner Konstruktion diesbezüglich gleich ist. Es ist richtig, dass wenn sie einmal richtig nass werden, ein Trockenwischen nicht ausreicht. Wir lassen die Schaumstoffmatten aber dennoch immer drin, holen sämtliches Wasser aus dem Boot mit dem Schwamm heraus und zuhause lassen wir die Restfeuchtigkeit nochmal im Keller beim aufgebauten Boot komplett abtrocknen. Das hatte bisher immer sehr gut funktioniert.

      Beste Grüße
      Christian

      1. Hallo Christian,

        mich schreckt die Feuchtigkeit im Tunnel der Außenhaut etwas ab, weil ich nicht die Möglichkeit habe, das Boot zu hause aufgebaut trocknen zu lassen. Könnte man die Löcher nicht zukleben, so dass gar kein Wasser in den Boden hineinlaufen kann?
        Selbst wenn man das Boot zum Trocknen aufstellt, trocknet der Tunnel in der Außenhaut doch bestimmt schlecht ab, weil da die Luft nur schlecht rankommt.

        Viele Grüße,
        Alex

        1. Hallo Alex,

          es sind nicht nur die Löcher, sondern auch die Eingänge des Tunnels, wo die Schaumstoffmatten eingeschoben werden, die du zukleben müsstest. Theoretisch wäre das eine Möglichkeit, wenn du das alles auch wirklich komplett dicht abgeklebt bekommst. Aber wie gut die Idee sich am Ende in der Praxis am Ende bewährt, können wir nicht einschätzen. Das Abtrocknen lassen des Bootes war bei uns bisher kein großes Problem (auch nicht bei feuchtem Tunnel).

          Beste Grüße
          Christian

      2. Hallo Christian,

        bei uns klappt das mit dem Trocknen bei eingebauten Foam Pads nicht. Auch nach mehreren Tagen kann man, wenn man einen Finger unter ein Foam Pad schiebt, noch Wasser fühlen.

        Die Foam Pads haben noch einen Nachteil. Die Tunnel für das Kielrohr sind auf der Oberseite des Tunnels für die Foam Pads aufgebracht. Diese Oberseite des Foam Pad Tunnels ist locker (das sieht man auch auf euren Fotos), so dass sich das Kielrohr beispielsweise bei ungeschicktem Einsteigen seitlich verschieben kann. Mir ist das einmal passiert (Einsteigen mit Seesocke), einen Nachteil hinsichtlich der Spurtreue konnte ich aber nicht feststellen.

        Die ständig feuchten Foam Pads haben uns nach dem mittlerweile dritten Urlaub mit dem Scubi derartig angenervt, dass wir uns nach einem alternativen Hybriden umgesehen haben. Ein Boot mit ähnlich guter Rumpfform, bequemen Sitzen und leichtem Einstieg durch große Luken konnten wir nicht finden (das Neris Smart ist am nächsten dran, aber innen sehr schmal).

        Das warf die Frage auf, ob man nicht die Foam Pads einfach weglassen kann. Wir hatten zunächst Bedenken, ob dann noch die notwendige Spannung auf dem Material wäre. Eine Frage per E-Mail an Nortik (die übrigens innerhalb einer Stunde beantwortet wurde, guter Service) wurde so beantwortet, dass man ohne Foam Pads nur auf Kieselsteine oder andere Gegenstände unter dem Kielrohr achten müsse.

        Wer wie wir keine verblockten Flüsse, sondern Seen und Großgewässer paddelt, kann also das ganze Problem einfach umgehen. Wenn man nach dem Paddeln neben dem normalen Auswischen noch einmal mit dem Lappen den Foam Pad Tunnel auswischt, kann das Boot – wie andere auch – trocken verpackt werden.

        Viele Grüße
        Andreas

  4. Hallo Sebastian, danke für diesen tollen Testbericht über das Scubi 2XL. Ich denke, das wäre dasideale Boot für mich und meine Frau. Da ich sicher oft auch nur solo paddeln werde, wäre auch das Scubi 2 (ohne XL) interessant für mich, da bei diesem Boot kein dritter Sitz für die Soloposition notwendig ist. Lt. Beschreibung wird hier nur die Lehne des vorderen Sitzes anders rum montiert wird, das geht deshalb, weil bei diesem Boot Bug und Heck gleich ausgeformt sind. Habt ihr Erfahrung mit dem Scubi 2, sind die Laufeigenschaften gleich dem XL und sitzt man tatsächlich mit der anders rum montierten Lehne optimal im Schwerpunkt. Vielen Dank für eure Meinung. Liebe Grüße Klaus

    1. Hallo Klaus,

      das können wir dir leider in dem Detailgrad nicht sagen. Wir sind zwar auch das Scubi 2 gepaddelt, aber eben nur wie auch das Scubi 2XL auf einer Messe und das liegt auch mittlerweile ein bisschen zurück. Die 1er Konfiguration hatten wir bei beiden Booten nicht ausprobiert.

      Beste Grüße
      Christian

  5. Hi.

    Ich trage mich mit dem Gedanken, dass Scubi 2 XL zu kaufen für Fahrten zu zweit, zu dritt und alleine. Müssen die beiden Standard-Sitze montiert bleiben, wenn man den optionalen dritten Sitz für Solo-Fahrten einbaut, oder können die beiden dann herausgenommen werden? Können kleine Kinder auch mit einem Luftsitzkissen direkt auf dem Boden sitzen – und wenn ja, sollte man dafür besser die Einlegematte benutzen?

    Viele Grüße und vielen Dank!
    Georg

    1. Hallo Georg,
      ja, Solo-Fahrten nur mit dem optionalen dritten Sitz sollte möglich sein (siehe Abbildung vom Hersteller). Wir haben diese Woche den Drop-Stitch Boden beim Scubi 1 XL ausprobiert. Der Drop-Stitch Boden steift den Boden des Innenraums sehr gut aus, sodass es noch mehr wie ein Festrumpfkajak anfühlt und mehr Trittsicherheit beim Ein- und Aussteigen bietet. Dennoch hast du im Innenraum eine V-Form, mit Drop-Stitch weniger aber dennoch vorhanden (siehe folgendes Foto). Das Sitzen auf dem Boden stelle ich mir unbequem vor.
      Viele Grüße
      Sebastian

    2. Hi Georg … für Solofahrten wird der 3. Sitz eingebaut … das Gestänge von Vorder und Rücksitz bleibt generell eingebaut, da diese Konstruktion für die Steifigkeit des Rumpfes erforderlich ist … die Sitzflächen und Rückenlehnen des Vorder und Rücksitzes kannst Du jedoch entfernen, um gegebenenfalls mehr Platz für Gepäck zu haben … wenn Du sehr lange Beine hast, kannst Du auch den hinteren Spannt des Vordersitzes (mit Querstrebe) gegen den vorderen Spannt des Rücksitzes (ohne Querstrebe) tauschen, so erhältst Du mehr Beinfreiheit.
      Auf dem Boden mit einem Luftkissen zu sitzen, sollte generell eigentlich kein Problem sein … einen extra Einlegeboden brauchst Du da nicht … geht ja hier nur drum, das man nicht auf dem Rohr sitzt … aber wenn’s nur ein Kind ist, kann’s ja besser bequem auf dem Solositz Platz nehmen, den kann man dafür auch variabel einbauen – also entweder Blick nach vorne, oder mit Rücken am Vordermann und Blick nach.

  6. Hallo,
    erstmal gibt es ein Lob für Eure tolle Seite. Sehr informativ, sie hat mir schon viel geholfen.

    Eine Frage: Welche Paddellänge würdet Ihr zum Scubi 2xl empfehlen? Ich bin 1,89m groß, 2,3m oder 2,4m. Der Kahn ist ja ordentlich breit.

    Gruß, (auch ein) Sebastian

    1. Hallo Sebastian 😉
      wir sind das nortik scubi 1 XL schon öfters gepaddelt. Da waren 230 cm Paddellänge ideal. Das scubi 1 XL ist aber auch 10 cm schmaler. Für das 2 XL empfehlen wir ein 240 cm langes Paddel, wie auch der Hersteller es im Jubelpaket anbietet.
      Viele Grüße
      Sebastian

  7. Hallo, wir haben ein Scubi 2xl, das ich nun doch öfter auch alleine nutzen möchte. Jetzt bewirbt man das Scubi ja stark mit dem Argument es auch alleine paddeln zu können. Das mit dem Sitz ist mir allerdings nicht klar – brauche ich dafür nun einen 3. zusätzlichen Sitz oder kann ich einen der beiden vorhandenen in die Mitte geben? Was ich mir anhand der Befestigungslogik nicht vorstellen kann. Es fehlt dafür der Mittelklick am Gestänge.
    Danke für einen Hinweis!

    1. Hallo Susanna,
      ja, du brauchst einen zusätzlichen Sitz, der für die Mitte des Kajaks vorgesehen ist (siehe auf faltboot.de unter Zubehör). In der Bedienungsanleitung auf S. 23 findest du die Montage. Außerdem gibt es dazu ein
      Video. Aber ich gebe dir Recht. Es ist schade, dass sich konstruktionsbedingt nicht eines der zwei mitgelieferten Sitze für die Mitte geeignet ist.
      Viele Grüße
      Sebastian

  8. Hallo
    Wir haben uns das Scubi 2 XL vor 2 Wochen gekauft.
    Die erste Testfahrt war erfolgreich.
    Wir sind mit einem lächeln nach der Tour ausgestiegen..
    Nun meine Frage.
    In Kajaks gibt es Fußrasten oder Fußstützen.
    Irgendwie wußte ich nicht wie ich die Beine richtig legen sollte.
    Irgendwie fehlte eine Fußstütze.
    Wie macht ihr das.

    Gruß
    Michael

    1. Hallo Michael,
      wir haben beim scubi 2 XL und vermissen auch beim 1 XL keine Fußstütze, da man höher als in einem herkömmlichen Kajak sitzt. Wer eine Paddeltechnik mit viel Beinarbeit gewohnt ist, wird vermutlich die Fußstützen mehr vermissen.
      Viele Grüße
      Sebastian

  9. Hallo zusammen,
    wir sind seit 2 Jahren stolzer Besitzer eines Scubi 2 XL in blau und wir sind auch immer noch super zufrieden.
    Mittlerweile sind wir auf der Suche nach einem Motor für das Boot. Leider haben wir noch nichts passendes gefunden.
    Ist ein Motor direkt vom Hersteller in der Planung oder können wir auf eine Alternative zurückgreifen?
    Oder gibt es sonst noch andere Möglichkeiten für das Scubi 2 XL ?
    Danke für Eure Antwort.

    1. Hallo Philipp,
      uns ist nichts bekannt. Ihr könntet das nortik scubi 2 XL mit einem nortik Kajaksegel ausstatten. Das würde mir als andere Möglichkeit einfallen.
      Viele Grüße
      Sebastian

  10. Moin,
    ersteinmal finde ich euren Blog richtig super. Alle möglich Tipps und Infos gebündelt. Das vereinfacht es einen Überblick zu bekommen. Vielen Dank dafür. Zur Frage: Kann man das Nordik Scubi 2/2 xl auch mit Stechpaddel nutzen? Oder ist das völliger Quatsch? Die Sitzhöhe scheint ausreichend zu sein.
    Wie wäre das beim gumotex rush 2?

    1. Hallo Daniel,
      genau! Aufgrund der erhöhten Sitzposition im Scubi 2/2xl sollte ein sitzendes Paddeln mit Stechpaddel möglich sein (ein kniendes Paddeln ist natürlich nicht möglich). Wie gut es tatsächlich funktioniert, können wir dir nicht sagen. Beim Gumotex Rush 2 bin ich deutlich skeptischer.
      Viele Grüße
      Sebastian

    2. Hallo Daniel,
      ich habe auch ein Scubi 2xl und paddele lieber mit Stechpaddel. Ich habe die originalen Sitze ausgebaut und mir zwei Sitzbretter gesägt, die ich mit den Klemmen von Ally-Sitzen (kriegt man auch als Ersatzteil, man braucht 8 Stück) auf den Querstangen anklipse. Die Sitzposition ist dann insgesamt etwas höher und man kann auch im knien paddeln, weil die vorderen Steven jeweils wegfallen.

    3. Hallo Daniel,
      ich paddele auch lieber mit Stechpaddel und habe die Originalsitze ausgebaut. Stattdessen zwei Sitzbretter gesägt, die mit den Sitzclipsen von Ally-Sitzen (gibt es als Ersatzteil) an den Haltestangen aufgecllpst werden. Dadurch fallen die vorderen Steven weg, so dass man auch im Knien paddeln kann. Die Sitzposition kommt auch ca. 5 cm höher, was fürs Kanupaddeln auch angenehmer ist.

  11. Hallo Sebastian,
    wir wollen und ein Kanu für gemütliche Touren auf Seen, und Flüssen zulegen. Bisher hatten wir immer Kanus ausgeliehen.
    Den Scubi 2XL habe ich in die engere Auswahl genommen, da er eine Mischung zwischen Kajak, und Kanu ist. Da ich knapp 120 kg wiege und mit Partnerin dann zusammen rund 190 kg, stelle ich mir die Frage, ob der 2XL bei einer max. Zuladung von 250 kg noch Spaß macht, oder dann lieber gleich einen größeren scupi 3 wählen, und mehr Reserven bei der Zuladung haben. Bei den Leihkanus mit rund 330 kg war der Tiefgang speziell hinten, wo ich immer saß, schon etwas größer, und das Kanu war schlechter zu manövrieren.

    Vielen Dank für Deine Rückmeldung.

    1. Hallo Thomas,
      deine Problematik der ungleichmäßigen Gewichtsverteilung wirst du bei jedem Mehrpersonen Kajak haben, sofern kein Ausgleich mit Gepäck erfolgt. Das Scubi 3 sehe ich nur vorteilhaft, wenn ihr tatsächlich viel Gepäck zum Gewichtsausgleich auf euren Touren dabei habt. Das kann dann im vorderen Teil des Bootes platziert werden. Nichtsdestotrotz ist ein längeres Kajak schwerer manövrierbar. Bei Zweifeln kannst du auch direkt beim Hersteller nachfragen 🙂
      Viele Grüße
      Sebastian

  12. Danke für die Auskünfte zu Dropstitch!
    Eine andere Frage, (die Ihr vielleicht schon x-mal beantwortet habt, aber wo?) zur Paddel-Kleidung: Trockenhose Plus Trockenjacke oder lieber ein ganzer Trockenanzug? Was darf so was kosten? NRS ist gleich ziemlich teuer! Aber eine Paddeljacke aus dem Internet zu 39 € hatte zwar Neopren-Bündchen, erwies sich aber schnell als “Schwitzmaschine”….
    Oder ist ein Neopren-Anzug das Beste, wenn man auch in Übergangsjahreszeiten paddeln will?
    Dank im Voraus für Eure Erfahrungen und Tipps!
    Manuel

    1. Hallo Manuel,
      einen Ratgeber zur Paddelkleidung haben wir noch nicht verfasst. NRS scheint gute Produkte zu haben. Wir haben uns dieses Jahr neue Schwimmwesten (NRS Oso) und Paddeljacken (NRS High Tide) gekauft und sind damit sehr zufrieden. Vor paar Jahren hätten wir den Preis auch nicht bezahlt, weil es doch recht “teuer” erscheint. Die Qualität und die Features stimmen. Für die kalte Jahreszeit haben wir uns einen Trockenanzug bestellt (Anfibio PackSuit). In der engeren Auswahl hatten wir noch den Palm Cascade, Hiko Odin 402 Hoode und Kokatat Swift Entry. Das geringe Gewicht und Packmaß sowie die individuelle Konfigurierbarkeit hatten uns beim Anfibio PackSuit gefallen. Eine Kombination aus Hose und Jacke hatten wir ausgeschlossen, da wir eine 100%ige Wasserdichtigkeit haben möchten. Bei einer Kombi kann es im Hüftbereich immer etwas feucht werden, wenn man kentert. Außerdem musst du beim Anziehen darauf achten, dass Jacke und Hose perfekt miteinander abschließen. Natürlich ist der Vorteil nicht zu verschweigen, dass bei einer Kombi die Teile separat zu nutzen sind. An einen Neopren-Anzug hatten wir auch gedacht, da Neopren unempfindlicher und deutlich günstiger ist. Erst wenn das Boot aufgebaut ist, wollen wir uns die Paddelkleidung anziehen. Das ist bei einem Trockenanzug recht einfach. Bei einem Neopren müsste man sich komplett umziehen. Wenn man ihn vorher schon drunter hat, sitzt man auf dem Hinweg bereits in enger und teilweise zu warmer Bekleidung. Dennoch denken wir, dass Neopren eine sehr günstige und gute Alternative ist. Eine wasserfeste Jacke und Hose benötigst du aber trotzdem.
      Viele Grüße
      Sebastian

      1. Vielen Dank für die konkreten Tipps! Besonders der Hinweis auf die praktischen Probleme mit einem Neopren-Anzug überzeugt. Andererseits sind die guten Hosen bzw. Trockenanzüge wirklich z.T. sehr teuer! Ich frage mich: Muss die Ausrüstung immer vom “worst case” = Kentern ausgehen? Immer wieder ist vom Kentern die Rede, so als ob es dafür eine “Tapferkeitsmedaille” gibt…? Wer regelmäßig WW 2-4 fährt, kalkuliert das sicher mit ein. Wer aber vor allem ruhige Flüsse paddeln will und mit 65 seine Genzen einigermaßen kennt (bin auch schon in der Isar reingefallen… :-), fragt sich, ob er gleich mehrere 100 € für den unwahrscheinlichen Fall einer Kenterung im Zahmwasser ausgeben soll? Da überlege ich noch… Für die kalte Jahreszeit wohl schon, aber auch noch einen für die warme Jahreszeit…? Man muss im Grunde als Anfänger eine Hierarchie der anzuschaffenden Ausrüstung aufstellen: Gutes Boot – gute Paddel — …. — . … — ? Gruß Manuel

        1. Ja, tatsächlich sollte man sich entsprechend der Wassertemperatur kleiden und mit dem Schlimmsten rechnen. Nur so ist man auf der sicheren Seite. Ab unter 13 Grad können Kälteschocks auftreten. Spätestens ab 10 Grad und drunter gilt folgende Faustregel: Wassertemperatur = Handlungszeit im Wasser in Minuten (sofern kein Kälteschock eintrat). Das ist ungefähr die Zeit, die du hast, um ins Boot bzw. ans Ufer zu kommen. Mit dicker Winterkleidung wird das gar nicht so einfach. Am Ende muss jeder selbst entscheiden. Wenn wir in der Nebensaison ohne Neopren oder Trockenanzug paddeln, weichen wir auf wärmeres Gewässer aus (z.B. Staffelsee vs. Walchensee), paddeln nur bekanntes Gewässer und nah am Ufer, haben immer Wechselkleidung im Trockensack dabei und vermeiden Fließgewässer. Auch die Bootsbeherrschung und die Kippstabilität des Bootes spielen eine große Rolle. Mit einem Gumotex Framura würde ich ohne Schutzkleidung in der Nebensaison nicht paddeln, mit einem Gumotex Swing schon.
          Viele Grüße
          Sebastian

          1. Danke! Das verstehe ich jetzt besser! Hatte über 30 Jahre nur in Jeans gepaddelt, aber auch nur im Sommer und auf sicheren Flüssen und Seen. Nur 2x reingeflogen in die Isar und in den Regen. Und in Ostfriesland mal von oben nach unten durchnässt…
            Aber künftig würde ich gern auch in der kälteren Jahreszeit paddeln, dann mit einem “Seawave”, das Ihr so gut besprochen habt. Ich habe es gerade erworben, nachdem mein ältester Sohn mir meinen Klepper Aerius 2 abgeluchst hat. Bin sehr gespannt.
            Grüße Manuel

  13. Mir gefällt an Euren Kommentaren der wertschätzende Umgang. Das ist leider in Foren eine Seltenheit! Danke dafür!
    Ich hab auch drei Fragen:
    1) Dropstitch oder Normal: Das scheint eine Glaubensfrage zu sein? Stabile Sicherheit gegen Spaß? Z.B. hat sich Steve der Fluuusswanderer sehr kritisch über das Verhalten von Dropstitch-Booten geäußert, z.B. Gumotex Rush 2.
    2) ich hab ein Scuby 1 xl in der Originalversion von Triton. Es hat gute Fahreigenschaften. Aber ich plage mich bei jedem Aufbau damit, die Splinte des Sitzes nach Einfügung der Kielstange wieder rein zu bekommen. Ist beim Scuby 2XL das Verfahren genau so wie beim 1XL?
    3) Habt Ihr auch das Nautiraid beach 2 getestet?
    Viele Grüße
    Manuel Ritter

    1. Hallo Manuel,
      das freut uns zu hören 🙂
      1) Es kommt drauf an, wie Drop-Stitch beim Boot verwendet wird. So verwendet beispielsweise Gumotex bisher Drop-Stich dafür, um das Kajak einen flachen Boden zu verpassen. Dadurch ist mit dem Kajak weniger Technik möglich (z.B. Ankanten) und es resultiert für den einen oder anderen in weniger Spaß auf dem Wasser. Durch den flachen Boden sind die Boote sehr kippstabil und es wirkt im Innenraum weniger wie ein Luftboot. Freunde von uns (Gelegenheitspaddler) fanden das Rush 2 richtig gut. Es ist immer die Frage, was und in welcher Intensität man vorher gepaddelt ist und welches Gewässer man primär paddeln möchte. Es gibt aber auch Drop-Stitch Kajaks, die anders konstruiert sind (z.B. Itiwit x500). Durch den Einsatz von Drop-Stitch hat es Decathlon geschafft, ein schmales Luftkajak mit ausgeprägter Kiellinie zu entwickeln, was mehr Technik erlauben sollte aber deutlich kippanfälliger ist. Interessanter ist deswegen aus unserer Sicht, wie das Unterschiff des Bootes konstruiert ist (eher flach, rund, ausgeprägte Kiellinie, spitzer Bug- und Heck, Breite und Länge (bzw. effektive Länge im Wasser) des Bootes).
      2) Wir sind uns nicht sicher, welche Version du hast. Am ehesten hilft dir die Aufbauanleitung vom Scubi 2 XL, um es beurteilen zu können.
      3) Das Nautiraid Beach 2 haben wir bisher noch nicht getestet.
      Viele Grüße
      Sebastian

  14. Noch ein paar Erfahrungswerte nach den Herbstferien an der Schlei:

    Das Boot paddelt sich gut. Insbesondere mögen wir wie es sich in Wellen (durch Wind und größere Boote verursacht) verhält. Egal woher die Wellen kommen, das Scubi 2 XL läuft ungerührt weiter.

    Der Aufbau ist allerdings dann etwas umständlich, wenn man das Boot ganz genau gerade (also mit dem Kielrohr schön mittig) aufbauen will. In der Bootsmitte kann man sich mit dem Kielrohr noch gut an den Löchern in der Tasche für die Schaumstoffstreifen orientieren, weiter vorn und hinten muss man von unten ertasten, ob der Kielstreifen genau auf dem Kielrohr liegt. Mit dem Dropstitch-Einsatz gelingt uns das nicht, weil die Sicht auf die Löcher versperrt ist. Wir werden den Dropstitch-Boden in Zukunft deshalb wieder weglassen.

    Die Besegelung (wir haben die größere mit 1 qm) ist clever gelöst. Damit am Wind zu segeln ist allerdings kaum möglich. Die Lage des Bootes zeigt zwar einen ordentlichen Wendewinkel, aber das GPS enttäuscht dann damit, dass das Boot deutlich zur Seite geschoben wird. Eigentlich ist das auch ohne Schwert kaum anders denkbar. Insgesamt macht das Segel aber Spaß. Es ist schnell montiert und kann, wenn es nicht genutzt wird, flach auf das Boot gelegt werden und behindert dann kaum beim Paddeln. Eins müssen wir noch lösen: Wenn Segel und Verdeck genutzt werden, dann kann man die mitgelieferten Klemmen für die Schot nicht ansetzen, weil die Klemmen festgeklettet werden müssen und das Klettband verdeckt ist. Natürlich kann man bei der kleinen Segelfläche die Schot noch aus der Hand fahren, aber es ist auf Dauer etwas unbequem.

    1. Das XL ist für einen dritten (Kinder-)Sitz vorbereitet und hat eine (ganz subjektiv gesehen) schönere Form. Bug und Heck sind unterschiedlich ausgeformt.

    2. Hallo Peter,
      neben der zusätzlichen Sitzoption für ein Kind gibt es für das nortik Scubi 2 XL einen optionalen Drop-Stitch Einlegenboden für mehr Trittsicherheit und -Stabilität im Boot.
      Viele Grüße
      Sebastian

    1. Hallo Peter,
      ich habe mich auch gerade mit dieser Frage beschäftigt und der für mich ausschlaggebende Unterschied war letztlich die größere Flexibilität des Scubi 2 XL. Der in der Mitte einbaubare Sitz eignet sich auch für einen Solopaddler, der damit besser im Boot positioniert ist – diese Möglichkeit bietet das Scubi 2 – nach meinen Informationen – nicht. Bei Bedarf gibt es sogar ein Verdeck für einen mittig sitzenden Solo-Paddler.
      Viele Grüße
      Dirk

  15. Eine Anmerkung zu den Griffen:

    In der Aufbauanleitung steht: “Greifen Sie beim Tragen des Bootes immer unter das Boot. Nehmen Sie es zum Tragen, Hochziehen, etc. nicht an den Griffen.” Nachvollziehen kann ich das nicht, die Griffe machen wie das ganze Boot einen soliden Eindruck.

    Auf meine E-Mail-Nachfrage hin hat man das etwas relativiert und vom Tragen des beladenen Bootes mit den Griffen abgeraten.

    Trotzdem gehe ich lieber vorsichtig damit um und verwende einen Bootswagen.

    1. Hallo Andreas,
      vielen Dank für den wertvollen Hinweis 🙂 In der Scubi 1XL Aufbauanleitung steht beispielsweise folgendes “Greifen Sie beim Tragen des Bootes immer unter das Boot. Nehmen Sie es nicht an den schwarzen Überspannungen an Bug und Heck hoch.” Mittlerweile hat das Scubi 1 XL auch Griffe als Upgrade bekommen, die sich genau auf den schwarzen Überspannungen befestigt sind. Ich denke nicht, dass die Griffe aus optischen Gründen angebracht wurden. Daher finde ich die Aussage vom Hersteller plausibel. Das Gewicht und somit die Belastung eines beladenen Bootes ist relativ. Bei dem einen sind es 5 kg und bei dem anderen mehr als 15 kg. Auch beim Schieben des Bootes mit dem Bootswagen finde ich die Tragegriffe nützlich.
      Viele Grüße
      Sebastian

  16. Hallo Sebastian, man kann nicht oft genug sagen, dass ihr hier echt großartige Arbeit macht. Nachdem wir bisher immer nur mit geliehenen Kajaks gefahren sind möchten wir nun den nächsten Schritt wagen und uns ein eigenes Wanderkajak zulegen – eure Erfahrungsberichte haben uns bis hier hin schon richtig viel geholfen.

    Grundsätzlich ist bei mir aber die Frage geblieben, welche Boote mit Grundkontakt – Z.B. bei kleineren bis mittleren Schwällen und niederem Wasserstand besser klar kommen. Aufblasbare Kajaks wie das Swing 2 und Thaya – oder doch eher der Falthybride Scubi 2. Oder sind Reiseiajak dafür prinzipiell anfällig?

    Macht weiter so!

    1. Hallo Fabrice,
      vielen Dank für dein Kompliment 🙂 Kleinere und mittlere Schwälle, klingt nach Abschnitten mit Wildwasserstufe 1 und 2. Da wäre das Scubi zu schade für. Zwischen Kielstange und Bootshaut befinden sich kleine Schaumstoffmatten, am Heck und Bug jedoch nicht. Wenn das Scubi häufig Grundberührungen sieht, nutzt es sich schneller ab als ein reines Luftboot. Die Reibung ist einfach höher. Ein reiner Luftboden federt hier hingegen deutlich besser ab. Außerdem: Wenn doch mal ein großer Stein unter der Wasseroberfläche ist, kann bei einem harten Aufprall das Gestänge des Scubi einen Schaden nehmen. Das Boot wird wahrscheinlich noch fahrbar sein, aber der Auf- und Abbau wird dann deutlich schwieriger oder fast unmöglich (hier genügt es schon, wenn sich etwas nur ein bisschen verzieht). Bei den von dir beschriebenen Gewässern würden wir ein Gumotex Boot nehmen. Die sind dafür wie gemacht.
      Viele Grüße
      Sebastian

  17. Hallo Sebastian!
    Vielen vielen Dank für die hilfreiche Informationen.
    Von deine Berichte habe ich verstanden, dass die Scubi 2 xl, AdvancedFrame Convertible Elite und Seawave sehr gute Fahreigenschaften haben. Scubi2 xl etw. teuer, Convertible Elite etw. schwer und Seawave günstiger. Wenn wir den Preis und den Gewicht vergessen (sind abjektivierbar), welche von den drei wäre deiner Meinung nach besser geeignet für Touren auf dem Meer?
    Nochmal vielen Dank für die tolle Arbeit hier!
    Viele Grüße,
    Leftis

    1. Hi Leftis,
      wir finden alle 3 Kajaks für deinen Einsatz geeignet, da sie eine ordentliche Länge haben und sich mit einem Verdeck ausstatten lassen. Da wir mit allen 3 Kajaks noch keine Erfahrung auf dem Meer machen konnten, können wir leider nicht urteilen, welches nun tatsächlich besser oder weniger geeignet ist. Das [thirstylink ids="15326"]Itiwit x500 2-Sitzer*[/thirstylink] sieht auch sehr interessant für deinen Einsatz aus, wird aber spürbar kippanfälliger im Vergleich zu den anderen Kajaks sein.
      Viele Grüße
      Sebastian

  18. Wir besitzen schon ein gutes Kanu (Beach von Nautiraid). Wir fahren dieses Kanu mit den Stechpaddeln. Aber jetzt bin ich auf der Suche nach einem (Schlauch-)Kajak mit Spritzdecke (und Platz für Gepäck), welches man auch mit einem Doppelpaddel rudern kann. Der Markt ist fast unüberschaubar, aber auf eurer Seite findet man wirklich gute, professionelle und sehr hilfreiche Berichte. Man merkt gleich, dass ihr eine Ahnung habt, von dem was ihr hier berichtet. Das hat mir die Suche um einiges leichter gemacht. Außerdem habe ich viele nützlich Hintergrundinformationen erhalten. Ich finde es toll, dass ihr euer Wissen weitergebt. Danke!

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