BIC Yakkair Full HP 2 Test

Das BIC YakkAir Full HP 2 ist ein offenes 2-Personen Drop-Stitch Kajak. Full HP steht für Full High Pressure und bedeutet, dass der komplette Bootsrumpf (also der Boden und die beiden Seitenwände) aus Hochdruckkammern besteht. Diese Hochdruckkammern sind aus Drop-Stitch Material gefertigt und geben dem Luftkajak eine hohe Formstabilität. Solche Luftkajaks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Anbieter solcher Kajaks versprechen verbesserte Laufeigenschaften und vergleichen diese mit dem eines Hartschalen Kajak. Das BIC YakkAir gibt es 1-, 2- und 3-Personen Kajak. Wir haben die 2-Personen Variante getestet und möchten in diesem Artikel unsere Eindrücke schildern.
bic yakkair full hp 2

Produktdaten

Personenanzahl:
Länge:
Breite:
Gewicht:
Packmaß:
Max. Zuladung:
Material:
Hersteller:
Produktionsland:
Luftdruck:

1-2
410 cm
85 cm
15,5 kg
100 x 50 x 40 cm
210 kg
PVC, Drop-Stitch
BIC
China
0,55 bar

Welches Modell wurde getestet?

BIC Yakkair Full HP 2 aus dem Jahr 2020

Wie ist der Test entstanden?

Das BIC YakkAir 2 Full HP wurde uns für einen Tag von Chiemsee Kajak, einem Fachhändler für Kajaks und SUPs in Prien am Chiemsee, zur Verfügung gestellt.  Unser Testbericht ist unabhängig vom Händler und spiegelt unsere eigene Meinung zum Boot wieder.

Wie intensiv wurde es getestet?

angetestet

sehr intensiv
1 Balken = 1-3 km gepaddelt (angetestet)
2 Balken = mind. 1 Tages-/ 2 Halbtagestouren
3 Balken = mind. 4 Touren
4 Balken = mind. 8 Touren
5 Balken = mind. 12 Touren (sehr intensiv)

Wo wurde es getestet?

Wildwasser

Ruhige Flüsse

Seen

Inhaltsverzeichnis

Ersteindruck und Aufbau

Das Drop-Stitch Kajak kommt in einer großen Tragetasche, in der sich zusätzlich eine Single-Action Luftpumpe mit Manometer, zwei Sitze und Fußstützen sowie eine Finne und ein Reparaturset befinden. Bei der Tragetasche hätten wir uns einen Schultergurt oder zumindest Schlaufen zur Befestigung eines Gurtes zum einfacherenTransport des Kajaks gewünscht. So lässt sich die Tasche nur in den Händen tragen.

Das BIC YakkAir Full HP 2 mit mitgelieferten Zubehör.

Beginnend mit dem Boden pumpen wir die drei separaten Luftkammern nacheinander auf. Für eine mitgelieferte Luftpumpe ist sie hochwertig verarbeitet. Sie hat keine Doppelhubfunktion. Deswegen sind mehr Bewegungen notwendig, da nur Luft in die Kammer gestoßen wird, wenn du den Griff herunterdrückst. Dafür lässt sie sich fast widerstandslos herunterdrücken, und es ist nur bei den letzten Luftstößen etwas Kraft notwendig, um auf die 0,55 bar zu kommen. Die drei Luftkammern sind innerhalb von 5 bis maximal 10 Minuten aufgepumpt.

Was ist Drop-Stitch?
Bei der Drop-Stitch Technologie sind die obere und untere Innenwand der Luftkammer zusätzlich mit Textilfäden verworben. Erst dadurch ist ein deutlich höherer Luftdruck möglich, als bei Luftkammern ohne die verworbenen Fäden. Die Luftkammer erreicht somit eine sehr hohe Formstabilität und Steifigkeit. Die Drop-Stitch Technologie ist bei SUP Boards (Stand Paddling Boards) sehr verbreitet, und findet bei Schlauchkajaks immer mehr Verwendung. Erfahre mehr dazu in unserem Artikel Drop-Stitch Kajaks.

Das Kajak ist innerhalb von 5 bis maximal 10 Minuten vollständig aufgepumpt.
Es gibt drei Ventile, worüber die Luftkammern aufgepumpt werden.
Während des Aufpumpens kannst du jederzeit den Luftdruck ablesen (bis 8 PSI muss gepumpt werden).
Sobald die Luftkammern aufgepumpt sind, bildet sich ein schön ausgeprägtes Unterschiff, was eine gute Performance auf dem Wasser verspricht. Vor allem die Hartschalenelemente formen eine spitze V-Form am Bug und Heck des Bootes, was unüblich für Schlauchkajaks ist. Solche spitzen Bugs und Hecks kennen wir sonst nur von hybriden Schlauchkajaks von nortik (z.b nortik Scubi 1 XL) und Advanced Elements (z.B. Advanced Elements AdvancedFrame). Für einen besseren Geradeauslauf stecken wir die Finne am Boden an. Das Anstecken geht sehr leicht und wird durch einen Plastik-Splint gesichert. Du kannst die Finne vor oder nach dem Aufpumpen montieren. Die Finne erhöht den Tiefgang des Bootes deutlich und sollte auf kleinen Flüssen mit geringem Wasserpegel nicht verwendet werden.
Bug und Heck sind vorne mit Hartschalenelemente versehen.
Die Finne kannst vor oder nach dem Aufpumpen für einen besseren Geradeauslauf anbringen.
Das Kajak hat ein sehr gut ausgeformtes Unterschiff.
Auf dem Bug und Heck besitzt das Kajak Spritzschürzen, die mit Gepäcknetzen ausgestattet sind. So kannst du Pack- oder Rucksäcke mit bis zu 40 Liter sicher befestigen, ohne dass diese im Innenraum des Kajaks Platz wegnehmen. Zusätzlich wird vorne am Bug unter der Spritzschürze eine dünne Kunststoff-Platte eingespannt. Das ist sehr praktisch. Sofern eine kleinere Welle vorn vorne aufs Bug kommt, wird das Wasser abgeleitet und der Innenraum bleibt trocken.
Bug und Heck sind mit Spritzschürzen abgdeckt. Die vordere Spritzschürze wird zudem aufgespannt.
Die Rückenlehne der Sitze ist sehr hoch dimensioniert und ist an jeder Seite mit zwei Riemen versehen. Diese beiden Riemen werden mit einem Karabiner an der Bootswand befestigt. Darüber hinaus wird an den D-Ringen eine Fußstütze befestigt. Bis wir die richtige Justierung gefunden haben, dauerte es ein wenig. Sofern einmal alles richtig eingestellt ist, müssen beim nächsten Mal nur noch die Sitze und Fußstützen eingehängt werden. An den Rückenlehnen ist eine kleine Tasche angebracht, die mit einem Reißverschluss verschließbar ist. Die Tasche macht jedoch einen eher minderwertigen Eindruck. Falls die Tasche stört oder doch mal kaputt geht, kann man sie jedoch von der Rückenlehne entfernen.
Der Sitz wird mit 6 Karabinern an der Bootswand befestigt.
Für beide Paddler gibt es eine Fußstütze.
Ein Laie wird nicht darauf kommen, dass es ein Luftkajak ist.

Das Kajak wiegt 15 kg, was ein geringes Gewicht für 2-Personen Full Drop-Stich Kajak ist. Realisiert wurde das geringe Gewicht u.a. dadurch, dass das Drop-Stitch Material nur mit einer PVC-Schicht statt mit zwei oder drei Schichten versehen ist. Dennoch macht die Bootshaut des BIC YakkAir auf den ersten Blick einen robusten Eindruck.

Erfahrungen mit dem BIC YakkAir auf dem Wasser

Der Einstieg ist durch die offene Bauweise und niedrigen Seitenwände einfach. Es fühlt sich beim Paddeln wie ein Sit-On-Top Hartschalen-Kajak an. Im Vergleich zu herkömmlichen Luftkajaks ist das BIC YakkAir spürbar wackliger. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran und nach kurzer Zeit fühlten wir uns sicher im Boot. Wir haben eine Geschwindigkeit von 6 – 7 km/h erreicht. Das sind übliche Werte für lange Schlauchkajaks, die ohne Drop-Stitch auskommen. Anbieter von Full Drop-Stitch Kajaks berichten von Geschwindigkeiten von bis zu 9 km/h. Das sehen wir mit dem BIC YakkAir 2 für unrealistisch. Wer schneller unterwegs sein möchte, kann solch eine Geschwindigkeit wahrscheinlich mit dem BIC YakkAir 3 erreichen, welches 75 cm länger ist. Das BIC YakkAir 3 lässt sich ebenfalls zu zweit paddeln.
Das BIC YakkAir ist kippanfälliger als ein herkömmliches Schlauchkajak, die Gleiteigenschaften mit Finne gefallen uns auf Anhieb gut.

Wir waren mit dem Kajak auf dem Chiemsee unterwegs und sind von Prien zur Herreninsel gepaddelt. Mit Finne ist der Geradeauslauf sehr gut. Wenn wir aufhören zu paddeln, gleitet das Kajak spürbar weiter durch das Wasser und es bleibt in der Spur ohne wegzudriften. Das schaffen nicht viele Luftkajaks.

Ohne Finne ist der Geradeauslauf deutlich schlechter. Auf der Rücktour hatten wir aus Interesse die Finne abgenommen.  Beim Paddeln war der Geradeauslauf immer noch gut. Sofern wir aufgehört hatten zu paddeln, fing das Boot sofort an zu drehen. Die Wetterbedingungen waren die gleichen. 

Ob mit oder ohne Finne empfanden wir das Kajak als träge in seiner Wendigkeit. Es sind zahlreiche Paddelschläge notwendig, um es zu wenden. 

Das Drop-Stitch Kajak bietet ausreichend Platz für zwei große Paddler.
Für zwei große Paddler bietet das Kajak ausreichend Platz. Der Sitz und die Fußstütze geben beim Paddeln genug Halt. Die Rückenlehne ist durch ihre Höhe sehr komfortabel. Das Sitzkissen ist jedoch zu flach ausgefallen, welches sich schnell mit Wasser vollsaugt, sofern etwas Wasser im Innenraum steht. Das kann in der Tat durch zahlreiches Ein- und Aussteigen beim Anlanden am Ufer sowie durch das Spritzwasser beim Paddeln nach einiger Zeit passieren. An sich ist der Innenraum durch die dünnen Seitenwände des Bootes sehr geräumig. Das ist nur mit Drop-Stitch möglich, da sonst die herkömmlichen Luftschläuche einen Großteil des Innenraums beanspruchen.Durch die Riemen der Rückenlehne wird jedoch leider wieder etwas vom Innenraum weggenommen. Je nach Sitzposition und Einstellung der Fußstütze engen die Riemen ein und die Karabiner drücken unangenehm in den Oberschenkel. Hier hilft nur Nachjustieren bis du die richtige Paddelposition in Abhängigkeit deiner Körpergröße gefunden hast.
Durch das flache Sitzkissen sitzt man schnell im Nassen, falls einiges an Spritzwasser während des Paddelns ins Boot gelangt.
Je nach Sitzposition im Boot kann die Sitzbefestigung unangenehm stören.
Hier stören die Sitzgurte am Oberschenkel. Der Sitz sollte weiter nach vorne (sofern dann noch ausreichend Beinfreiheit vorhanden ist), sodass die Gurte weniger Platz in Anspruch nehmen.

Du kannst das Drop-Stitch Kajak sowohl zu zweit als auch alleine paddeln. Falls du es alleine paddeln möchtest, nimmst du eines der Sitze raus und positionierst den anderen Sitz in die Mitte des Bootes. Hier sind die Leinen im Innenraum des Kajaks sehr praktisch. Denn das Kajak ist leicht genug, um es mit diesen Leinen alleine ins Wasser zu setzen. Auf dem Wasser lässt sich das YakkAir auch solo sehr gut paddeln. Durch die mittlere Position des Sitzes und des starren Bodens hat das Kajak eine gute Trimmung auf dem Wasser.

Durch die Leinen im Innenraum lässt sich das Kajak auch alleine ins Wasser setzen.
Das Kajak lässt sich im Handumdrehen in ein 1er Kajak verwandeln.

Der flexible Einsatz als 1er und 2er Kajak ist ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Sit-On-Top Hartschalenkajaks. Denn bei solchen Kajaks sind die Sitzpositionen fest vorgegeben und somit nicht veränderbar.

Abbau des Kajaks

Sollte doch mal sehr viel Wasser ins Boot gekommen sein, gibt es die Möglichkeit das Kajak zu lenzen. Die dafür notwendige Lenzöffnung befindet am Heckende. Für den Abbau öffnest du alle drei Ventile und die Luft entweicht größtenteils von alleine. Die Bootshaut lässt sich leicht trocken wischen. Nur die hintersten Ecken im Bug und Heck (wo sich die Hartschalenelemente befinden) erreicht man schwer, um sie trocken zu wischen.
Die Lenzöffnung befindet sich am Heck .
Beim Zusammenlegen des Kajaks entweicht dann die restliche Luft aus den Luftkammern. Es ist einfacher, wenn du das Boot in Richtung der Ventile faltest, da so kann die restliche Luft problemlos entweichen kann. Das zusammengelegte Kajak mit seinem Zubehör passte auch auf Anhieb wieder in die mitgelieferte Tragetasche. Platz für Schwimmwesten oder Paddel gibt es in der Tasche aber nicht.
Richtig zusammengelegt passt das Kajak wieder in die Tasche. Platz für Paddel und Schwimmweste ist jedoch nicht.

Stärken und Schwächen

Das BIC YakkAir Full HP 2 besticht durch seine hohe Formstabilität (ähnlich die eines Hartschalenkajaks) und bei Nutzung der Finne durch sehr gute Gleiteigenschaften im Wasser.

Aufgrund der dünnen Sitzflächen und der schnellen Ansammlung von Spritzwasser im Boot ist das BIC YakkAir ein Kajak für ruhiges Gewässer bei schönem Wetter. Dadurch wird das Einsatzgebiet des Kajaks um einiges eingeschränkt.

Die Stärken des BIC YakkAir überwiegen deutlich

Das hat uns gefallen

+ Schneller und einfacher Aufbau + Hochwertige Luftpumpe mit Manometer im Lieferumfang + Bequeme Sitze und Fußstützen geben guten Halt beim Paddeln + praktische Gepäcknetze für bis zu 40L Ruck- und Packsäcke + Auch als 1er konfigurierbar + Hohe Steifigkeit durch Drop-Stitch + viel Beinfreiheit + Gute Verarbeitung und robustes Material + Lenzloch am Heck + sehr gut ausgeprägtes Unterschiff und somit sehr gute Gleiteigenschaften sowie schöner Geradeauslauf mit Finne + geringes Gewicht für ein Full Drop-Stitch Kajak

Das hat uns weniger gefallen

- Sitzkissen zu flach (Hintermann sitzt bei längerer Tour schnell im Nassen) - Minderwertige Tasche an der Rückenlehne - Durch die dünnen und angeschrägten Seitenwände mehr Spritzwasser im Boot - Je nach Sitzposition und Einstellung stören die Riemen und Karabiner und engen ein - Deutlich wackliger als herkömmliche Schlauchkajaks - Wenig vor Spritzwasser geschützt (nur vorne durch „Schild“) - Geringe Wendigkeit

Fazit zum BIC YakkAir 2 Full HP

Uns haben die Verarbeitung, die hohe Formstabilität, die Laufeigenschaften mit Finne sowie die Konfiguration zwischen 1er und 2er Kajak gefallen. Das BIC YakkAir ist für diejenigen interessant, die das Kajaken mit einem Hartschalenkajak gewohnt sind und somit nur wenig Abstriche in den Fahreigenschaften machen möchten. Wer Anfänger im Paddelsport ist und auf eine hohe Kippstabilität Wert legt, sollte sich lieber ein Luftkajak nur mit Drop-Stitch Boden holen (z.B. Gumotex Rush 2 oder Gumotex Thaya). Im Vergleich zu Hartschalen Kajaks und anderen Full Drop-Stitch Kajaks hat das BIC YakkAir ein sehr geringes Gewicht und ist somit leicht zu handhaben. Trotz des geringen Gewichts ist das Packmaß für ein Schlauchkajak doch recht hoch.

Alle getesteten Boote im Überblick!

Im Lieferumfang des Bootes ist folgendes Zubehör enthalten:
  • Transporttasche
  • Reperaturset
  • Finne
Zusätzlich empfehlen wir folgendes Zubehör:
  • Doppelpaddel: ExtaSea Vario 230cm (gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ideal für Einsteiger und regelmäßige Tagespaddler)
  • Luftpumpe: ExtaSea 2×4 L
  • Manometer:
  • Schwimmweste: Secumar Jump
  • Transportrucksack: Gumotex 80 L Transportrucksack
  • Bootswagen:
  • Spritzschürze:
  • Dry Bag:

Alternativen zum BIC Yakkair

BIC war eines der Ersten mit Full Drop-Stitch Kajaks auf dem Markt. Mittlerweile gibt unzählige Anbieter von Full Drop-Stitch Kajaks und es gibt Anbieter, die sehr ähnliche Kajaks deutlich günstiger anbieten (z.B. Aqua Marina). Eine weitere Alternative ist aus unser Sicht das Gumotex Rush 2, welches ein deutlich höheres Einsatzgebiet hat.

Aqua Marina Tomahawk

Das Aqua Marina Tomahawk  ist ein günstiges Full Drop-Stitch 2-Personen Kajak. Mit über 20 kg ist es deutlich schwerer als das BIC YakkAir. Die Luftkammern können bis auf 0,689 bar aufgepumpt. Es ist nochmal länger sowie etwas schmaler als das BIC YakkAir und deutet auf mindestens genauso gute Laufeigenschaften wie des YakkAir 2 hin. Das Kajak kommt ebenfalls mit Luftpumpe, Finne und Transporttasche.

Gumotex Rush 2

Das Gumotex Rush ist ein Luftkajak mit integriertem Drop-Stitch Boden. Der Luftdruck des Bodens beträgt 0,5 bar und der Seitenschläuche 0,25 bar. Das Kajak gibt es als 1- und 2-Personen Variante. Das Gumotex Rush richtet sich an Paddler, die sowohl kurze als auch lange Tagestouren auf unterschiedlichen Gewässern unternehmen möchten. Das Kajak lässt sich mit einem Verdeck sowie einer Steueranlage ausstatten. Insbesondere das optionale Verdeck lässt sich sehr gut anbringen, sodass Flusstouren (bis Wildwasserstufe 2) und das Paddeln im Küstengewässer möglich sind.

Itiwit x500 2-Sitzer

Wer ein Full Drop-Stitch Kajak für große Seen und das küstennahe Paddeln im Meer sucht, sollte sich das Itiwit x500 anschauen. Es ist ein über 5m langes und schmales Kajak mit Verdeck. Mit den optionalen Spritzschürzen lässt sich das Kajak komplett abdichten. Darüber hinaus bietet das Itiwit x500 Fußstützen, die man von einem Festrumpfboot kennt.

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Der Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Hallo, ich habe mir das Kajak gekauft und bin damit auch im Wildwasser unterwegs. Die Verdecklosigkeit ist leider wirklich eher lästig, da man bei größeren Wellen schnell im Nassen sitzt. Wenn man das Boot nicht regelmäßig leeren will ist hierbei eine Lenzhandpumpe zu empfehlen. Bezüglich Kippstabilität kommt es mir sehr stabil vor, trotz einiger Stromschnellen und walzen liefen wir bisweilen nie Gefahr zu kippen.

    1. Hallo Maximilian,
      vielen Dank für dein Feedback! Welches Wildwasser (Fluss, Abschnitt) bist du denn mit dem BIC YakkAir gepaddelt? Bist du vorher mit einem Hartschalenkajak oder anderen Schlauchkajak gepaddelt?
      Viele Grüße
      Sebastian

      1. Letztes Jahr hab ich einen Wildwasseranfängerkurs in der Soca gemacht im Hartschalenkajak, welches natürlich komplett andere Eigenschaften hat, wesentlich wendiger und kippiger. Mit dem Yakkair war ich bereits den letzten km der Lavant der dann in die Lavant mündet bis nach Dravograd, wobei die Lavant recht wild war, die Drau in dem Bereich durch die vielen Kraftwerke fast zahmwasser. Dann sind wir die Thaya-March-Donau von Breclav bis nach Bratislava befahren (eine sehr schöne Tour, die Thaya ist ein Grenzfluss zwischen Österreich und Tschechien, und über lange Strecken nicht reguliert, mäandriert die Staatsgrenze entlang. Auf der Tour war auch alles Zahmwasser, lediglich in der Donau kommt etwas Schwung auf.) Dann sind wir noch die Mur bei Hochwasser von Murau bis Judenburg gefahren, da gabs 1 Sohlschwelle und auf die ersten km ein paar knackigere Stellen.

        1. Cool! Unser Vergleich zur Kippstabilität bezieht vor allem auf andere Schlauchkajaks (ohne Drop-Stitch oder nur mit Drop-Stitch Boden).
          Viele Grüße
          Sebastian

  2. Ich hatte immer etwas mit solch einem Kajak geliebäugelt, hotte jedoch immer Bedenken, dass zu kippelig. Vielen Dank für den interessanten Bericht.

    1. Hi Martin,
      wie ich aus deinem Kommentar zum Gumotex Rush 2 entnommen habe, paddelst du auch mal gerne Wildwasser 😉 Da ist die Option eines Verdecks und die höhere Kippstabilität beim Rush von Vorteil.
      Viele Grüße
      Sebastian

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INHALT

*Hierbei handelt es sich um einen Affiliatelink. Durch den Kauf über den Link erhalten wir eine kleine Provision, womit du unsere Seite unterstützt. Durch den Kauf über dem Link entstehen dir keine zusätzlichen Kosten.

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  1. Hallo, ich habe mir das Kajak gekauft und bin damit auch im Wildwasser unterwegs. Die Verdecklosigkeit ist leider wirklich eher lästig, da man bei größeren Wellen schnell im Nassen sitzt. Wenn man das Boot nicht regelmäßig leeren will ist hierbei eine Lenzhandpumpe zu empfehlen. Bezüglich Kippstabilität kommt es mir sehr stabil vor, trotz einiger Stromschnellen und walzen liefen wir bisweilen nie Gefahr zu kippen.

    1. Hallo Maximilian,
      vielen Dank für dein Feedback! Welches Wildwasser (Fluss, Abschnitt) bist du denn mit dem BIC YakkAir gepaddelt? Bist du vorher mit einem Hartschalenkajak oder anderen Schlauchkajak gepaddelt?
      Viele Grüße
      Sebastian

      1. Letztes Jahr hab ich einen Wildwasseranfängerkurs in der Soca gemacht im Hartschalenkajak, welches natürlich komplett andere Eigenschaften hat, wesentlich wendiger und kippiger. Mit dem Yakkair war ich bereits den letzten km der Lavant der dann in die Lavant mündet bis nach Dravograd, wobei die Lavant recht wild war, die Drau in dem Bereich durch die vielen Kraftwerke fast zahmwasser. Dann sind wir die Thaya-March-Donau von Breclav bis nach Bratislava befahren (eine sehr schöne Tour, die Thaya ist ein Grenzfluss zwischen Österreich und Tschechien, und über lange Strecken nicht reguliert, mäandriert die Staatsgrenze entlang. Auf der Tour war auch alles Zahmwasser, lediglich in der Donau kommt etwas Schwung auf.) Dann sind wir noch die Mur bei Hochwasser von Murau bis Judenburg gefahren, da gabs 1 Sohlschwelle und auf die ersten km ein paar knackigere Stellen.

        1. Cool! Unser Vergleich zur Kippstabilität bezieht vor allem auf andere Schlauchkajaks (ohne Drop-Stitch oder nur mit Drop-Stitch Boden).
          Viele Grüße
          Sebastian

  2. Ich hatte immer etwas mit solch einem Kajak geliebäugelt, hotte jedoch immer Bedenken, dass zu kippelig. Vielen Dank für den interessanten Bericht.

    1. Hi Martin,
      wie ich aus deinem Kommentar zum Gumotex Rush 2 entnommen habe, paddelst du auch mal gerne Wildwasser 😉 Da ist die Option eines Verdecks und die höhere Kippstabilität beim Rush von Vorteil.
      Viele Grüße
      Sebastian

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