Kanu, Kajak, Kanadier - Wo liegt der Unterschied?

Sind das alles Synonyme? Nein, nicht ganz! In der Fachsprache ist Kanu der Oberbegriff. Kajak und Kanadier stellen dabei die Untergattungen, also spezifische Bootstypen, dar. Umgangssprachlich (und mittlerweile weit verbreitet) wird hingegen nur zwischen Kanu und Kajak unterschieden. Dabei bezeichnet man mit Kanu den eigentlichen Kanadier. In diesem Artikel verwenden die Begriffsunterscheidung, die auch in der Umgangssprache verwendet wird, also Kajak und Kanu.

Beide Boote werden mit einem Paddel angetrieben und gesteuert. Beide Bootstypen können je nach Modell zur Erholung als auch für Wassersport, Angeln oder Touren verwendet werden. Jedoch gibt es einige Unterschiede, die im folgenden Abschnitt aufgezeigt werden. Außerdem haben wir eine Entscheidungshilfe erstellt, um herauszufinden ob ein Kajak oder Kanu das richtige Boot für dich ist.

Inhaltsverzeichnis

Unterschied zwischen Kanu und Kajak

Die nachstehende Grafik und Tabelle sollen eine knappe Gegenüberstellung beider Bootstypen verdeutlichen. Falls Du nach dem Artikel immer noch unsicher bist, kannst Du auch in einem Fachgeschäft oder bei einem Verleih beide Bootstypen Probe paddeln.

Kanu Kajak Unterschied
Kajak Kanu
Paddel Doppelpaddel Stechpaddel
Bootsform schmaler breiter
Geschwindigkeit schneller langsamer
Einsatzgebiet sportliche Touren gemütliche Touren
Sitzposition tief sitzend kniend oder sitzend
Verdeck meist mit Verdeck kein Verdeck
Gepäckzuladung wenig viel
Preis gering - hoch mittel - hoch
Ursprung Jagdboot der Eskimos Transportboot der Ureinwohner Nordamerikas
Kajak Kanu
Paddel Doppelpaddel Stechpaddel
Bootsform schmaler breiter
Geschwindigkeit schneller langsamer
Einsatzgebiet sportliche Touren gemütliche Touren
Sitzposition tief sitzend kniend oder sitzend
Verdeck meist mit Verdeck kein Verdeck
Gepäckzuladung wenig viel
Preis gering - hoch mittel - hoch
Ursprung Jagdboot der Eskimos Transportboot der Ureinwohner Nordamerikas

Das Kanu wird mit einem Stechpaddel (also mit einem Blatt) angetrieben. Die Paddeltechnik mit einem Stechpaddel ist etwas schwieriger zu erlernen, vor allem wenn man alleine paddelt. Deswegen gibt es überwiegend Kanus für 2 oder mehr Personen. Ein Kanu ist meistens komplett offen, d.h. es gibt kein Verdeck als Spritzschutz. Einige Kanus haben jedoch kleine Spritzdecken bzw. -abdeckungen am Bug und Heck. Das Kanu wird kniend oder bei Tourenkanus oft sitzend in einer erhöhten Sitzposition gepaddelt. Darüber hinaus bietet ein Kanu viel Stauraum für Gepäck.

Kanu: offene Bauweise, kein Verdeck
Kajak: geschlossene Bauweise, Verdeck mit Spritzdecke

Das Kajak hingegen wird mit einem Doppelpaddel angetrieben. Das bedeutet, es kann sehr gut bereits ab einer Person gepaddelt werden. Außerdem ist ein Kajak oft mit einem Spritzschutz versehen. Das Kajak wird immer sitzend gefahren und im Vergleich zum Kanu sitzt man tiefer. Die schlankere Bauform macht das Kajak schneller als ein Kanu. Es hat jedoch weniger Zuladungsmöglichkeiten und das Beladen ist aufgrund des Verdecks umständlicher. Daher haben viele Kajaks meist auf dem Bug und Heck Gepäckriemen, um Gepäck zu befestigen.

Kajak oder Kanu - Eine Entscheidungshilfe

Ob für dich ein Kajak oder Kanu das richtige Boot ist, ist eine sehr individuelle Frage. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass Kajaks deutlich verbreiteter als Kanus sind, da für die meisten Paddler viele Argumente für ein Kajak sprechen. Nichtsdestotrotz haben Kanus definitiv ihre Berechtigung, denn unter Umständen reicht schon ein Argument und die Kaufentscheidung für ein Kanu ist gefallen. Im Folgenden haben wir für dich eine Entscheidungshilfe zusammengestellt, um herauszufinden, welches Boot das Richtige für dich ist.

Warum ein Kajak das richtige Boot für dich ist

Ein Kajak lässt sich mit einem Doppelpaddel besser alleine paddeln als ein Kanu mit Stechpaddel. Deswegen gibt es deutlich mehr 1er Kajaks als 1er Kanus. Um Kanus mit einem Doppelpaddel zu paddeln, sind diese Boot meistens zu breit dafür.

Anfänger tun sich mit einem Doppelpaddel leichter und fühlen sich sicherer in einem Kajak. Es gibt deutlich kippstabilere Kajaks (z.B. Sit-On-Top Kajaks). Die Kippstabilität wird durch die tiefe Sitzposition eines Kajaks nochmals erhöht. Außerdem ist das Steuern mit Doppelpaddel intuitiver als mit einem Stechpaddel. Darüber hinaus gibt es Kajaks mit Steuerruder, welches das Steuern unterstützt.

Aufgrund der flacheren und schmaleren Bauform ist ein Kajak schneller und weniger windanfällig als ein Kanu. Außerdem lässt es sich alleine mit einem Doppelpaddel schneller antreiben.

Um auf großen Gewässern, wo du Wind und Wellen ausgesetzt bist, kommst du mit einem Kajak besser voran und bist in einem Kajak aufgrund seiner geschlossenen Bauform besser geschützt. Im Falle einer Kenterung lässt sich ein Kajak rollen. Auf großen Seen und Meeren sind fast nur Kajaks anzufinden.

Kajaks besitzen ein Verdeck mit Sitzluke, die sich mit einer Spritzdecke abdichten lässt. Es kommt also kein Wasser ins Boot rein, und die Körperwärme bleibt im Boot.

Kanus beginnen im niedrigen vierstelligen Bereich, wohingegen Kajaks im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich beginnen.

Paddeln im Kajak mit einem Doppelpaddel

Wenn Du sportlicher unterwegs sein möchtest, dann ist das Kajak das bessere Boot für Dich. Aufgrund seiner Form ist es schneller und Du schaffst mehr Kilometer. Bei vielen Kajaks gibt es einen Spritzschutz. Dieser schützt Dich besser bei herausfordernden Wasserbedingungen vor dem Eintritt von Wasser ins Boot. Auch wenn Du alleine paddeln möchtest, ist ein Kajak die bessere Wahl. Es eignet sich je nach Modell für die Fahrt an der Küste, auf Flüssen und Seen sowie auf dem Wildwasser. Wenn Du mit dem Paddeln anfangen möchtest, ist ein Kajak die bessere Wahl. Es gibt Kajak bereits im niedrigeren Preissegment. Die Paddeltechnik ist einfacher zu beherrschen und erfordert weniger Übung. Außerdem sind Kajaks leichter vom Gewicht.

Im Folgenden findest du einige Beispiele von beliebten Kajaks. Dabei gibt es Schlauch-, Falt– und Festrumpfkajaks.

ITIWIT X500 KAJAK

Schlauchkajak

NORTIK SCUBI 1 XL

Faltkajak

PRIJON CUSTOMLINE CL490

Festrumpfkajak

Neben den Sit-In Kajaks gibt es auch offene Kajaks, welche oft Sit-On-Top Kajaks sind. Bei einem Sit-On-Top Kajak sitzt du auf dem Kajak anstatt im Kajak. Sie eignen sich ideal als Schönwetter Kajaks sowie für Paddelanfänger, da sie äußerst kippstabil sind und das Wiedereinsteigen aus dem Wasser deutlich einfacher ist als bei Sit-In Kajaks.

Im Bereich der Schlauch und Faltkajaks gibt es sogar Kajaks, die als offenes oder geschlossenes Kajak genutzt werden können. Solche Kajak haben ein abnehmbares Verdeck (z.B. Gumotex Seawave*, Gumotex Rush 2*, nortik scubi 1 XL*, Grabner Holiday 2*). Darüber hinaus lassen sich die Kajaks sowohl alleine als auch zu zweit paddeln, weil sich die zwei Kajaksitze variabel im Innenraum platzieren lassen.

Warum ein Kanu das richtige Boot für dich ist

Kanus sind die größeren Boote und bieten deutlich mehr Platz. 3- oder 4-Personen Kanus sind keine Seltenheit. Auf der mittleren Sitzbank eines großen Kanus passen problemlos zwei Kinder drauf. Kinder müssen nicht die ganze Zeit auf der Sitzbank sitzen, sondern können auch auf dem Boden spielen.

Ein Kanu bietet aufgrund seines großen Innenraums deutlich mehr Zuladung. Es lassen sich große Gepäcktonnen, Packsäcke, Bootswagen, … einfach verstauen. Außerdem lässt sich ein Kanu aufgrund seiner offenen Bauform einfacher be- und entladen (z.B. bei Umtragungen auf Flusstouren oder an Campingplätzen). Auf Wanderflüssen (z.B. Altmühl, Lahn, Saale, Dordogne, …), die über mehrere Tage gepaddelt werden, sind oft Kanus anzufinden.

Aufgrund der offenen Bauweise und der erhöhten Sitzposition ist der Ein- und Ausstieg beim Kanu deutlich einfacher. Statt auf dem Boden mit fast ausgestreckten Beinen zu sitzen, sitzt du im Kanu auf einer Sitzbank.

Paddeln in einem Kanu mit Stechpaddel

Wenn du also längere Touren mit viel Gepäck unternehmen möchtest und die zurückgelegten Tageskilometer nicht im Vordergrund stehen, dann ist das Kanu das bessere Boot für Dich. Es bietet mehr Platz für Dein Gepäck, wie für deine Campingutensilien. Auch ist das Kanu das familienfreundlichere Boot, da der Ein- und Ausstieg sowie die Zuladung von Gepäck einfacher ist. Es eignet sich besonders für das Paddeln auf Fluss- und Seenlandschaften.

Genauso für Kanus findest du im Folgenden du einige Beispiele von beliebten Kanus. Dabei gibt es auch Schlauch-, Falt- und Festrumpfkanus.

ITIWIT X500 KANU

Schlauchkanu

ALLY DR 16.5

Faltkanu

LETTMANN TRAPPER 518

Festrumpfkanu

Das günstigste Kajak oder Kanu auf dem Markt

INTEX CHALLENGER K1

Schlauchkajak

Wer nach ein möglich günstiges Kajak oder Kanu sucht, muss seine Suche auf Kajaks einschränken. Denn prinzipiell sind Kajaks günstiger als Kanus. Das günstigste Kajak auf dem Markt ist das Intex Challenger K1*. Je nach Angebot und Saison gibt es das Kajak inkl. Doppelpumpe und Luftpumpe als Komplettset für unter 100€. Eine Luftpumpe ist notwendig, da es sich um ein aufblasbares Kajak handelt. Wir haben es schon selbst gepaddelt und es funktioniert kleine gemütliche Touren damit zu paddeln. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar. 

Dennoch sollte dir beim Kauf bewusst sein, dass bei weitem mit einem Festrumpf- oder Faltkanu oder hochwertigem Schlauchkajak (z.B. nortik scubi 1Gumotex SolarAqua Marina TomahawkItiwit x500Advanced Elements AdvancedFrame, …) nicht mithalten kann. Es hat eine geringe Steifigkeit aufgrund des niedrigen Luftdrucks, einen kleinen Innenraum, eine wenig resistente Bootshaut aus PVC-Folie ohne Gewebekern, keinen Süllrand zur Anbringung einer Spritzdecke, keine Tragegriffe, … Dafür besitzt es eine Finne für einen besseren Geradeauslauf und eine hohe Kippstabilität. 

Wer nach ein möglich günstiges Kajak oder Kanu sucht, muss seine Suche auf Kajaks einschränken. Denn prinzipiell sind Kajaks günstiger als Kanus. Das günstigste Kajak auf dem Markt ist das Intex Challenger K1*. Je nach Angebot und Saison gibt es das Kajak inkl. Doppelpumpe und Luftpumpe als Komplettset für unter 100€. Eine Luftpumpe ist notwendig, da es sich um ein aufblasbares Kajak handelt. Wir haben es schon selbst gepaddelt und es funktioniert kleine gemütliche Touren damit zu paddeln. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.

INTEX CHALLENGER K1

Schlauchkajak

Dennoch sollte dir beim Kauf bewusst sein, dass bei weitem mit einem Festrumpf- oder Faltkanu oder hochwertigem Schlauchkajak (z.B. nortik scubi 1Gumotex SolarAqua Marina TomahawkItiwit x500Advanced Elements AdvancedFrame, …) nicht mithalten kann. Es hat eine geringe Steifigkeit aufgrund des niedrigen Luftdrucks, einen kleinen Innenraum, eine wenig resistente Bootshaut aus PVC-Folie ohne Gewebekern, keinen Süllrand zur Anbringung einer Spritzdecke, keine Tragegriffe, … Dafür besitzt es eine Finne für einen besseren Geradeauslauf und eine hohe Kippstabilität. 

Der Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Was bei dem Test nicht angesprochen wurde, ist die Stabilität auf dem Wasser. Der Klepper als Faltboot liegt ja sehr stabil auf dem Wasser ebenso wie ein Kanu, beim normalen Kajak mit festen Bootskörper ist die Stabilität sehr gering. Bei aufblasbaren Kajaks weiß ich es nicht. Können Sie dazu auch etwas sagen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Wrensch

    1. Hallo,
      dieser Artikel ist kein Test. Wir haben den Punkt Kippstabilität hier nicht aufgeführt, weil es aus unserer Sicht kein primäres Unterscheidungsmerkmal der unterschiedlichen Bootstypen ist sondern abhängig von der Rumpfform des jeweiligen Bootstyps (z.B. Seekajak vs. Sit-On-Kajak). Aufblasbare Kajaks sind in der Regel aufgrund ihres breiten Rumpfes und ihrer Seitenschläuche sehr kippstabil. Es gibt aber auch weniger kippstabile aufblasbares Kajaks, z.B. Gumotex Framura, Itiwit x500 oder BIC YakkAir.
      Viele Grüße
      Sebastian

  2. Hallo Sebastian, hallo Ulli,
    denke es wird Zeit, sich von der verwirrenden sprachlichen Unterteilung der Begriffe Kanu, Kajak und Kanadier zu lösen:

    Kanu-Kajak-Kanadier – Sprachhistorischer Unsinn!

    Vorab: Es gibt keinen sprachhistorisch nachvollziehbaren oder einen anderen funktional logischen Grund, das Wort Kanu als Oberkategorie für Kanadier und Kajak zu benutzen – im Gegenteil: das schafft bei weiten Teilen der Bevölkerung Verwirrung und großes Unverständnis!
    Zur Sprach- und Begriffsgeschichte:

    Kanu (Canoe) geht auf span. Canóa zurück, einem karibischen Lehnwort (Ursprungssprache
    scheint unklar). Canoas waren ursprünglich entweder Einbäume oder Pirogen (Einbäume mit
    technischen Veränderungen wie z.B. erhöhten Bordwänden oder auseinander gespreiztem Rumpf) im Gebiet der Antillen. Bereits Columbus hat dieses Wort in seinen Berichten benutzt. Das Wort fand über das Spanische Eingang in andere europäische Sprachen. Petri‘s Handbuch der Fremdwörter von 1896 listet es unter dem Eintrag „Cánoe“ als Lehnwort aus dem Spanischen mit der Bedeutung ” Boot, Kahn (aus Baumrinde oder Baumstämmen) der Indianer“. Die deutsche Schreibweise ist aber vermutlich auf die Eindeutschung der englischen Aussprache des aus dem Spanischen ins Englische entlehnte „canoe“ zurückzuführen. Das Duden Herkunftswörterbuch führt auch Englisch als unmittelbare Herkunftssprache des Wortes an. Die Ausdehnung des Begriffs auf die nordamerikanischen Rindenboote geht vermutlich auf die französischen Kolonialisten zurück (franz. Canot). Vor der Aneignung des Kanus als Sportgerät tauchte der Begriff vornehmlich in den Reiseberichten von Entdeckern und Missionaren, Romanen (z.B. Cooper, May) und, ab dem späten 19. Jh., in der ethnologischen Fachliteratur auf. Kanu entwickelt sich laut dem Wörterbuch der Völkerkunde zu einem ”Pauschalbegriff für alle nordamerikanischen Boote, insbesondere für die Birkenrindenboote der kanadischen Subarktis“. 1907 versucht der Ethnologe Georg Friederici Ordnung in die Sache zu bringen und stellt eine an morphologischen Kriterien ausgerichtete Typologie amerikanischer Wasserfahrzeuge auf. Danach gibt es folgende Bootstypen: Canóa (einfacher Einbaum), Pirágua (Einbaum mit zusätzlichen Modifikationen wie etwa durch Planken erhöhtem Freibord), Kanu (Rindenboote), Dalca (Boot auf Basis des Kanus aber mit Brettern oder Rindenstücken beplankt), Fell-Boot (wie der Name schon sagt). Mit Ausnahme des Dalca (auf die chilenische Küste beschränkt) und der Fell-Boote (auf die nordamerikanische Arktis beschränkt) sind alle Bootstypen über den ganzen Kontinent verbreitet.

    Kajak geht auf inuktitut Qa‘jaq zurück. Damit ist das Männerboot der Eskimos gemeint. In der Ethnologie wird die Bezeichnung auf die typgleichen Boote der Aleuten, Küstentschuktschen und Küstenkorjaken ausgedehnt. In jedem Fall handelt es sich um ein mit (enthaarten) Fellen (Robben) bezogenes Holzgerippe, bei denen lediglich ein von einem Rahmen eingefasstes Sitzloch offen bleibt, mit dem sich der Anorak des Paddlers wasserdicht verbinden lässt. Das Kajak ist in seiner Gesamtheit ein hochspezialisiertes Fahrzeug und es gehört schon eine gewisse Betriebsblindheit dazu, wenn man behauptet, es sei eine Art Kanu.

    Die beiden ursprünglich namensgebenden Boote, das Canóa und das Qa‘jaq sind, sowohl was die Form als auch was die Verbreitung betrifft, gänzlich bezugslos (abgesehen davon, das beides Wasserfahrzeuge sind). Der Umstand, dass das Wort „Kanu“ plötzlich vom Deutschen Kanuverband e.V. im Jahre 1920 zur Oberkategorie erhoben wurde, ist wohl darauf zurückzuführen, dass diese Bezeichnung zeitweilig für alle Boote der amerikanischen Ureinwohner stand. Der Grund hierfür liegt jedoch in einer Mischung aus Ahnungslosigkeit, Desinteresse und unreflektiertem Nachgeplappere. Als es dann notwendig wurde, den individuellen Begriff Kanu (den Bootstyp) vom generischen Begriff Kanu (der Kategorie Kanu/Kajak) abzusetzen, wurde mal eben ein zusätzlicher individueller Begriff geschaffen, nämlich „Kanadier“, Dieser Begriff beschreibt aber eigentlich denjenigen, der in Kanada lebt – nicht einen Bootstyp! Damit hatte man zwar eine eindeutige Terminologie innerhalb des Deutschen Kanuverband e.V, aber auch ein Wort mehr als vorher. Es hätte natürlich auch genügt, Paddelboot als generischen Begriff festzulegen. Das wäre einfacher gewesen und käme auch dem allgemeinen Sprachgefühl entgegen (das zeigt jedenfalls eine schnelle Googlesuche mit dem Wortpaar Kanu/Kajak, bei der diese ganz überwiegend als gleichberechtigte individuelle Kategorien verwendet werden). Letzteres hätte aber der organisierten Vereinsmeierei weniger kreative Betätigung verschafft.
    Ein weiterer Grund sich von dieser künstlichen Einteilung (Kanu= Kandier Kajak) zu distanzieren ist die Tatsache, dass sie rein in Deutschland gilt. In den nordamerikanischen Herkunftsländern des Kanus dagegen wird klar zwischen den Bootstypen canoe und kayak unterschieden. Dieses gilt auch für den französischen Teil Kanadas, in dem das canot oder canoë die offene Form und das kayak die oben geschlossene Form darstellt. Auch im Spanischen wird canoa nicht als Überbegriff verwendet, sondern als oben offenes Boot im Gegensatz zum kayak, dem geschlossenen und mit Doppelpaddel betriebenen Boot! Wenn wir Deutsche als einzige eine andere Einteilung haben, dann schafft das in der internationalen Anwendung der Sprachen noch mehr Verwirrung der man im Zuge einer zunehmenden Globalisierung eigentlich entgegenwirken sollte.

    Deshalb mein Vorschlag:
    Paddelboot: Oberbegriff für alle Boote, die mit Paddeln angetrieben werden. Im Gegensatz zum Ruderboot wird ein Paddelboot in der Regel nicht in Rückwärtsrichtung gefahren, sondern vorwärts. Man sieht also, wohin man fährt.
    Kanu: oben offenes Boot, das vornehmlich mit einem Stechpaddel angetrieben wird.
    Kajak: oben geschlossenes Boot mit Sitzluke(n), das mit einem Doppelpaddel angetrieben wird.

    Auswirkungen:
    Diese klare, funktional und sprachhistorisch begründete Einteilung, hat natürlich folgenschwere Auswirkungen, über die sich insbesondere der Deutsche Kanuverein e.V. , der diese Misere im Jahre 1920 verbockt hat, ernsthafte Gedanken machen sollte: Dann müssten sich nämlich im Prinzip alle Kanuvereine in Paddelvereine umbenennen. Kanupolo dürfte dann nur noch Kayakpolo (engl.: kayak polo) oder Wasserpolo (engl: water polo) heißen. Und derjenige, der den Kayak-Sport ausübt könnte nicht mehr Kanute heißen, sondern hier müssten kreative Köpfe, vielleicht ebenfalls in Anlehnung ans Englische (kayaker) oder ans Französische (kayakiste) sich ein neues Wort überlegen. Wie wäre es mit „Kajaker“? Mit „Kajake“? Oder mit „Kajakier“ (französisch ausgesprochen würde dieses Wort sogar einen Hauch von Eleganz kommunizieren)?

    Quellen:
    Boas, Franz [1888] 1964: The Central Eskimo. Lincoln/London.
    Duden 1989: Etymologie der deutschen Sprache. Mannheim.
    1990 Das Fremdwörterbuch. Mannheim
    Friederici, Georg [1907] 1975: Die Schiffahrt der Indianer. Kassel.
    Hirschberg, Walter (Hg.) 1999: Wörterbuch der Völkerkunde. Berlin.
    Petri, F. E. 1896: Handbuch der Fremdwörter. Gera.
    Tischner, Herbert (Hg.) 1959: Völkerkunde. Frankfurt/M.

    Deshalb, lieber Sebastian, bleibt bei eurer Definition (die ist mir nämlich gleich sehr positiv aufgefallen) und lasst euch nicht das Wort „Kanadier“ aufzwängen, nur damit sich der „Deutsche Kanuverband“ (DKV) nicht in „Deutscher Paddelverband“ (DPV) umbenennen muß!!
    LG Joachim Sørensen aus Hamburg

    1. Hallo Joachim,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Da steckt schon einiges an Zeit drin. Interessant wäre, ob die Etablierung des Oberbegriffs „Kanu“ und die Einführung der Begriffs „Kanadier“ deine Vermutung oder Nachweise in Form von zugänglichen Quellen gibt? 🙂
      Viele Grüße
      Sebastian

  3. Bei dieser Überschrift könnte man die Begriffe schon korrekt erklären und nicht nur sagen wie es umgangssprachlich ist:
    Ein Kanu ist ein Boot, das mit Paddeln in Blickrichtung bewegt wird, auch Paddelboot genannt. Die wesentlichen Gattungen sind Kajaks und Kanadier. (…)
    (…) Im Britischen Englisch wird canoe wie im Deutschen als Oberbegriff verstanden und der Kanadier als open canoe, Canadian canoe oder Indian canoe bezeichnet. Im amerikanischen Englisch dagegen bezeichnet canoe einen Kanadier, wie auch das französische canoë. …
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kanu

    1. Hallo Uli,

      vielen Dank für deinen Hinweis, der auch richtig ist und entsprechend bei der nächsten Überarbeitung einfließen wird =)

      Viele Grüße
      Sebastian

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Wer nach ein möglich günstiges Kajak oder Kanu sucht, muss seine Suche auf Kajaks einschränken. Denn prinzipiell sind Kajaks günstiger als Kanus. Das günstigste Kajak auf dem Markt ist das Intex Challenger K1*. Je nach Angebot und Saison gibt es das Kajak inkl. Doppelpumpe und Luftpumpe als Komplettset für unter 100€. Eine Luftpumpe ist notwendig, da es sich um ein aufblasbares Kajak handelt. Wir haben es schon selbst gepaddelt und es funktioniert kleine gemütliche Touren damit zu paddeln. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.

Dennoch sollte dir beim Kauf bewusst sein, dass bei weitem mit einem Festrumpf- oder Faltkanu oder hochwertigem Schlauchkajak (z.B. nortik scubi 1Gumotex SolarAqua Marina TomahawkItiwit x500Advanced Elements AdvancedFrame, …) nicht mithalten kann. Es hat eine geringe Steifigkeit aufgrund des niedrigen Luftdrucks, einen kleinen Innenraum, eine wenig resistente Bootshaut aus PVC-Folie ohne Gewebekern, keinen Süllrand zur Anbringung einer Spritzdecke, keine Tragegriffe, … Dafür besitzt es eine Finne für einen besseren Geradeauslauf und eine hohe Kippstabilität. 

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  1. Was bei dem Test nicht angesprochen wurde, ist die Stabilität auf dem Wasser. Der Klepper als Faltboot liegt ja sehr stabil auf dem Wasser ebenso wie ein Kanu, beim normalen Kajak mit festen Bootskörper ist die Stabilität sehr gering. Bei aufblasbaren Kajaks weiß ich es nicht. Können Sie dazu auch etwas sagen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Wrensch

    1. Hallo,
      dieser Artikel ist kein Test. Wir haben den Punkt Kippstabilität hier nicht aufgeführt, weil es aus unserer Sicht kein primäres Unterscheidungsmerkmal der unterschiedlichen Bootstypen ist sondern abhängig von der Rumpfform des jeweiligen Bootstyps (z.B. Seekajak vs. Sit-On-Kajak). Aufblasbare Kajaks sind in der Regel aufgrund ihres breiten Rumpfes und ihrer Seitenschläuche sehr kippstabil. Es gibt aber auch weniger kippstabile aufblasbares Kajaks, z.B. Gumotex Framura, Itiwit x500 oder BIC YakkAir.
      Viele Grüße
      Sebastian

  2. Hallo Sebastian, hallo Ulli,
    denke es wird Zeit, sich von der verwirrenden sprachlichen Unterteilung der Begriffe Kanu, Kajak und Kanadier zu lösen:

    Kanu-Kajak-Kanadier – Sprachhistorischer Unsinn!

    Vorab: Es gibt keinen sprachhistorisch nachvollziehbaren oder einen anderen funktional logischen Grund, das Wort Kanu als Oberkategorie für Kanadier und Kajak zu benutzen – im Gegenteil: das schafft bei weiten Teilen der Bevölkerung Verwirrung und großes Unverständnis!
    Zur Sprach- und Begriffsgeschichte:

    Kanu (Canoe) geht auf span. Canóa zurück, einem karibischen Lehnwort (Ursprungssprache
    scheint unklar). Canoas waren ursprünglich entweder Einbäume oder Pirogen (Einbäume mit
    technischen Veränderungen wie z.B. erhöhten Bordwänden oder auseinander gespreiztem Rumpf) im Gebiet der Antillen. Bereits Columbus hat dieses Wort in seinen Berichten benutzt. Das Wort fand über das Spanische Eingang in andere europäische Sprachen. Petri‘s Handbuch der Fremdwörter von 1896 listet es unter dem Eintrag „Cánoe“ als Lehnwort aus dem Spanischen mit der Bedeutung ” Boot, Kahn (aus Baumrinde oder Baumstämmen) der Indianer“. Die deutsche Schreibweise ist aber vermutlich auf die Eindeutschung der englischen Aussprache des aus dem Spanischen ins Englische entlehnte „canoe“ zurückzuführen. Das Duden Herkunftswörterbuch führt auch Englisch als unmittelbare Herkunftssprache des Wortes an. Die Ausdehnung des Begriffs auf die nordamerikanischen Rindenboote geht vermutlich auf die französischen Kolonialisten zurück (franz. Canot). Vor der Aneignung des Kanus als Sportgerät tauchte der Begriff vornehmlich in den Reiseberichten von Entdeckern und Missionaren, Romanen (z.B. Cooper, May) und, ab dem späten 19. Jh., in der ethnologischen Fachliteratur auf. Kanu entwickelt sich laut dem Wörterbuch der Völkerkunde zu einem ”Pauschalbegriff für alle nordamerikanischen Boote, insbesondere für die Birkenrindenboote der kanadischen Subarktis“. 1907 versucht der Ethnologe Georg Friederici Ordnung in die Sache zu bringen und stellt eine an morphologischen Kriterien ausgerichtete Typologie amerikanischer Wasserfahrzeuge auf. Danach gibt es folgende Bootstypen: Canóa (einfacher Einbaum), Pirágua (Einbaum mit zusätzlichen Modifikationen wie etwa durch Planken erhöhtem Freibord), Kanu (Rindenboote), Dalca (Boot auf Basis des Kanus aber mit Brettern oder Rindenstücken beplankt), Fell-Boot (wie der Name schon sagt). Mit Ausnahme des Dalca (auf die chilenische Küste beschränkt) und der Fell-Boote (auf die nordamerikanische Arktis beschränkt) sind alle Bootstypen über den ganzen Kontinent verbreitet.

    Kajak geht auf inuktitut Qa‘jaq zurück. Damit ist das Männerboot der Eskimos gemeint. In der Ethnologie wird die Bezeichnung auf die typgleichen Boote der Aleuten, Küstentschuktschen und Küstenkorjaken ausgedehnt. In jedem Fall handelt es sich um ein mit (enthaarten) Fellen (Robben) bezogenes Holzgerippe, bei denen lediglich ein von einem Rahmen eingefasstes Sitzloch offen bleibt, mit dem sich der Anorak des Paddlers wasserdicht verbinden lässt. Das Kajak ist in seiner Gesamtheit ein hochspezialisiertes Fahrzeug und es gehört schon eine gewisse Betriebsblindheit dazu, wenn man behauptet, es sei eine Art Kanu.

    Die beiden ursprünglich namensgebenden Boote, das Canóa und das Qa‘jaq sind, sowohl was die Form als auch was die Verbreitung betrifft, gänzlich bezugslos (abgesehen davon, das beides Wasserfahrzeuge sind). Der Umstand, dass das Wort „Kanu“ plötzlich vom Deutschen Kanuverband e.V. im Jahre 1920 zur Oberkategorie erhoben wurde, ist wohl darauf zurückzuführen, dass diese Bezeichnung zeitweilig für alle Boote der amerikanischen Ureinwohner stand. Der Grund hierfür liegt jedoch in einer Mischung aus Ahnungslosigkeit, Desinteresse und unreflektiertem Nachgeplappere. Als es dann notwendig wurde, den individuellen Begriff Kanu (den Bootstyp) vom generischen Begriff Kanu (der Kategorie Kanu/Kajak) abzusetzen, wurde mal eben ein zusätzlicher individueller Begriff geschaffen, nämlich „Kanadier“, Dieser Begriff beschreibt aber eigentlich denjenigen, der in Kanada lebt – nicht einen Bootstyp! Damit hatte man zwar eine eindeutige Terminologie innerhalb des Deutschen Kanuverband e.V, aber auch ein Wort mehr als vorher. Es hätte natürlich auch genügt, Paddelboot als generischen Begriff festzulegen. Das wäre einfacher gewesen und käme auch dem allgemeinen Sprachgefühl entgegen (das zeigt jedenfalls eine schnelle Googlesuche mit dem Wortpaar Kanu/Kajak, bei der diese ganz überwiegend als gleichberechtigte individuelle Kategorien verwendet werden). Letzteres hätte aber der organisierten Vereinsmeierei weniger kreative Betätigung verschafft.
    Ein weiterer Grund sich von dieser künstlichen Einteilung (Kanu= Kandier Kajak) zu distanzieren ist die Tatsache, dass sie rein in Deutschland gilt. In den nordamerikanischen Herkunftsländern des Kanus dagegen wird klar zwischen den Bootstypen canoe und kayak unterschieden. Dieses gilt auch für den französischen Teil Kanadas, in dem das canot oder canoë die offene Form und das kayak die oben geschlossene Form darstellt. Auch im Spanischen wird canoa nicht als Überbegriff verwendet, sondern als oben offenes Boot im Gegensatz zum kayak, dem geschlossenen und mit Doppelpaddel betriebenen Boot! Wenn wir Deutsche als einzige eine andere Einteilung haben, dann schafft das in der internationalen Anwendung der Sprachen noch mehr Verwirrung der man im Zuge einer zunehmenden Globalisierung eigentlich entgegenwirken sollte.

    Deshalb mein Vorschlag:
    Paddelboot: Oberbegriff für alle Boote, die mit Paddeln angetrieben werden. Im Gegensatz zum Ruderboot wird ein Paddelboot in der Regel nicht in Rückwärtsrichtung gefahren, sondern vorwärts. Man sieht also, wohin man fährt.
    Kanu: oben offenes Boot, das vornehmlich mit einem Stechpaddel angetrieben wird.
    Kajak: oben geschlossenes Boot mit Sitzluke(n), das mit einem Doppelpaddel angetrieben wird.

    Auswirkungen:
    Diese klare, funktional und sprachhistorisch begründete Einteilung, hat natürlich folgenschwere Auswirkungen, über die sich insbesondere der Deutsche Kanuverein e.V. , der diese Misere im Jahre 1920 verbockt hat, ernsthafte Gedanken machen sollte: Dann müssten sich nämlich im Prinzip alle Kanuvereine in Paddelvereine umbenennen. Kanupolo dürfte dann nur noch Kayakpolo (engl.: kayak polo) oder Wasserpolo (engl: water polo) heißen. Und derjenige, der den Kayak-Sport ausübt könnte nicht mehr Kanute heißen, sondern hier müssten kreative Köpfe, vielleicht ebenfalls in Anlehnung ans Englische (kayaker) oder ans Französische (kayakiste) sich ein neues Wort überlegen. Wie wäre es mit „Kajaker“? Mit „Kajake“? Oder mit „Kajakier“ (französisch ausgesprochen würde dieses Wort sogar einen Hauch von Eleganz kommunizieren)?

    Quellen:
    Boas, Franz [1888] 1964: The Central Eskimo. Lincoln/London.
    Duden 1989: Etymologie der deutschen Sprache. Mannheim.
    1990 Das Fremdwörterbuch. Mannheim
    Friederici, Georg [1907] 1975: Die Schiffahrt der Indianer. Kassel.
    Hirschberg, Walter (Hg.) 1999: Wörterbuch der Völkerkunde. Berlin.
    Petri, F. E. 1896: Handbuch der Fremdwörter. Gera.
    Tischner, Herbert (Hg.) 1959: Völkerkunde. Frankfurt/M.

    Deshalb, lieber Sebastian, bleibt bei eurer Definition (die ist mir nämlich gleich sehr positiv aufgefallen) und lasst euch nicht das Wort „Kanadier“ aufzwängen, nur damit sich der „Deutsche Kanuverband“ (DKV) nicht in „Deutscher Paddelverband“ (DPV) umbenennen muß!!
    LG Joachim Sørensen aus Hamburg

    1. Hallo Joachim,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Da steckt schon einiges an Zeit drin. Interessant wäre, ob die Etablierung des Oberbegriffs „Kanu“ und die Einführung der Begriffs „Kanadier“ deine Vermutung oder Nachweise in Form von zugänglichen Quellen gibt? 🙂
      Viele Grüße
      Sebastian

  3. Bei dieser Überschrift könnte man die Begriffe schon korrekt erklären und nicht nur sagen wie es umgangssprachlich ist:
    Ein Kanu ist ein Boot, das mit Paddeln in Blickrichtung bewegt wird, auch Paddelboot genannt. Die wesentlichen Gattungen sind Kajaks und Kanadier. (…)
    (…) Im Britischen Englisch wird canoe wie im Deutschen als Oberbegriff verstanden und der Kanadier als open canoe, Canadian canoe oder Indian canoe bezeichnet. Im amerikanischen Englisch dagegen bezeichnet canoe einen Kanadier, wie auch das französische canoë. …
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kanu

    1. Hallo Uli,

      vielen Dank für deinen Hinweis, der auch richtig ist und entsprechend bei der nächsten Überarbeitung einfließen wird =)

      Viele Grüße
      Sebastian

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